Yaesu hat ein Firmwareupdate für den Mobilfunktransceiver FTM-500DE veröffentlicht, der einige Fehler behebt.
Yaesu hat am 20. August 2024 ein Firmwareupdate für den Mobilfunktransceiver FTM-500 herausgegeben, dass unter anderem die folgenden Fehler beheben soll:
Aufhängen des Gerätes nach dem Aussenden mit einer spezifischen Tonfrequenz in Kombination mit Speicherkanälen mit DCS-Ton
Fehlverhalten der Hoch- und Heruntertasten am Mikrofon nach Aufrufen des Einstellmenüs, Betätigung der Funktionstaste und anschließendem Zurückkehren in den Speicher-Modus (MR)
Kein Bestätigungston bei Betätigung der PMG-Taste in Kombination mit aktiviertem Bandspektrum und aktivierter AESS-Funktion
Kein Signalton beim Überschreiten einer Bandgrenze im VFO/PMS Scanbetrieb
Zusätzlich sollen noch weitere Funktionen verbessert worden sein, die von Yaesu aber nicht näher beschrieben werden.
Hinweise:
Solltet ihr ein Europäisches Gerät haben (DE-Version) bitte unbedingt die EXP-Firmware verwenden.
Das Aufspielen der Firmware erfolgt auf eigene Gefahr!
Die Downloads zum Yeasu FTM-500DE findet ihr auf unsere Downloadseite.
Downloadseite FTM-500DE
Seid ihr im Besitz eines Yaesu FTM-500? Wie zufrieden seid ihr damit und führt ihr regelmäßige Firmwareupdates an euren Geräten durch? Schreibt es uns gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert es mit uns in unserer Telegram- und oder WhatsApp-Gruppe.
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Zu ihrem 60, Jahrestag wird ICOM eine auf 2400 Stück limitierte Auflage des ID-52 herausbringen. Lest in diesem Beitrag was es zu bieten hat.
ICOM ID-52 Plus – Limitierte Auflage zum 60. Jahrestag
In diesem Jahr feiert ICOM ihren 60. Jahrestag. Erfahrungsgemäß zelebriert ICOM das mit neuen Geräten oder limitierten Auflagen von bereits auf dem Markt erhältlichen Geräten. So auch in diesem Jahr: Mit dem ID-52 Plus kündigt ICOM eine auf 2.400 Stück limitierte Auflage des aktuellen D-Star Flaggschiff Handfunkgerätes ID-52 an. Aber was hat es zu bieten?
Erweiterte Bluetooth®-Funktionalität: Terminal- und Accesspoint-Modus via Bluetooth® (nur Android!)
Parallelbetrieb von Terminal Mode und Simplex/Repeater-Kanal möglich
USB Typ-C™ Ladebuchse statt USB-Micro
Silber-graues Gehäuse mit rotem Akzent und „60th Anniversary“ Schriftzug
Exklusive Handschlaufe mit „60th Anniversary“ Schriftzug
Edle Verpackung mit „60th Anniversary“ Relief
Wie schon das ID-50 erhält jetzt auch das ID52 Plus eine USB Typ C™-Ladebuchse
Die Handschlaufe trägt den „60th Anniversary“ SchriftzugDas ICOM ID-52 Plus kommt in einer schicken Verpackung mit „60th Anniversary“ Relief daher
Von den genannten Neuerungen dürfte für viele die USB Typ C™-Ladebuchse am interessantesten sein. Warum aber das 2020 auf dem Markt erschienene ID-52 noch mit eine USB-Micro Buchse ausgestattet wurde ist fraglich, schließlich war USB Typ C™ zu diesem Zeitpunkt schon lange Standard.
Ärgern dürfen sich Besitzer des ID-52, dass die naheliegende Funktion, Terminal- bzw. Accesspoint-Modus über Bluetooth®, nicht schon hier implementiert wurde bzw. bisher nicht mit einem Firmware-Update nachgeliefert wurde. Ich selbst hatte mir das Gerät damals in dem Glauben gekauft, dass es diese Funktion schon out-of-the-Box bieten würde.
Anders als beim Kenwood TH-D75, bleibt es bei ICOM’s proprietärem Übertragungsprotokoll, d.h. man muss die ICOM-App verwenden. Aufmerksame Leser werden bemerkt haben, dass die Funktionalität auch nur in Verbindung mit einem Android Gerät und der RS-MS3A App gegeben ist. iOS-Nutzer schauen wie so oft dumm aus der Wäsche! Im Kleingedruckten schreibt ICOM weiterhin, dass sie die Bluetooth®-Funktionalität natürlich nicht mit allen Android-Geräten getestet haben und daher keine Garantie dafür übernehmen, ob diese im Einzelfall auch wirklich funktioniert.
Es wäre immerhin denkbar, dass David PA7LIM seine BlueDV Connect-App für Android-Geräte so erweitert, dass diese auch den ICOM Terminal-Modus via Bluetooth® unterstützt.
Kommen wir nun zum Design: Dieses ist sicher immer eine Geschmacksfrage. Ich persönlich finde es in dem helleren Ton mit rotem Akzent und der Handschlaufe im elegantem Erscheinen aber doch ganz schick. Die Verpackung macht sich auch ganz gut, landet bei den meisten Funkamateuren aber früher oder später sowieso im Müll. Oder hat man jetzt eventuell eine Ausrede, warum man die Verpackung unbedingt aufbewahren muss?
Schon zum 50. Jahrestag hatte ICOM eine limitierte Auflage des damaligen Flaggschiff-Modells ID-50 auf den Markt gebracht. Dieses wurde ID-51 Jubiläumsedition genannt und war in verschiedenen Farben erhältlich. Zusätzlich erlaubte es, analoge FM-Kanäle mit GPS-Koordinaten abspeichern zu können, so dass man auch im Analogen die Funktion „nächstgelegenes FM-Relais suchen“ nutzen konnte.
Limitierte Edition des ID-51 zum 50. Jahrestag
Wie auch damals ist stark davon auszugehen, dass es das ICOM ID-52 Plus spätestens im nächsten Jahr als reguläres Gerät mit schwarzem Gehäuse und schlichter Handschlaufe und Verpackung geben wird. Wer jedoch lieber etwas „Besonderes“ in seiner Sammlung der Handfunkgeräte haben möchte versucht lieber, sich eines der limitierten Geräte zu sichern. Es soll Ende diesen Jahres erscheinen.
Weiterhin erwarten wir dieses Jahr noch einen neuen Kurzwellen Transceiver, den ICOM auf den wichtigen Funkveranstaltungen wie der Hamvention und Ham Radio bereits als Konzeptmodell X60 angeteasert hat.
Was haltet ihr von den neuen Merkmalen und dem Design des ICOM ID-52 Plus? Werdet ihr zuschlagen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert es mit uns in unserer Telegram- und oder WhatsApp-Gruppe.
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Lest in diesem Beitrag, auf welchen Wert ihr die Mikrofonempfindlichkeit eurer YAESU- und Icom-Geräte ideal einstellt.
Brüllend laut!! So oder manchmal auch zu leise hört man in allen möglichen Räumen die User und natürlich auch auf allen FM Relais. Das ist bei uns im digitalen Bereich natürlich genauso wie auf FM. In einem Multi Chat Raum wie DL-Nordwest ist das natürlich noch etwas anspruchsvoller die User etwa auf das gleiche Lautstärkelevel zu bringen.
Wir haben jetzt in vielen Gesprächen mal so einiges an Einstellungen gesammelt, bei denen wir denken so etwa sollte das passen. Das sind natürlich nur Empfehlungen nach denen ihr euch richten könnt 😇
Zunächst einmal die Betriebsart DMR. Hier zu sollte man wissen, dass das Lautstärke Verhältnis von C4FM zu DMR etwa 60 zu 100 ist. Die Masse der User steigt bei uns in C4FM ein, deswegen sollte man sich auch an diese Lautstärke anpassen. Viele User sind in den DMR Netzen schon deutlich zu laut, in Räumen mit Brücken ist das natürlich viel schlimmer. Deswegen bitte einfach mal 10 dB runter stellen und beim Gesprächspartner nachfragen. Dieser sollte dann natürlich gerade auf C4FM sein.
Hier mal eine kurze Übersicht, der von uns gesammelten Einstellungen.
Mic Gain Einstellung Digitale Geräte
Geräte Typ
Digital
FM
YAESU
FT-70 D
2
9
FT1XD
5
5
FT2D
2
8
FT3D
4
4
FT5D
4
4
FTM-100D
normal
normal
FTM-200D
normal
normal
FTM-300D
normal
normal
FTM-400D
normal
normal
FTM-500D
normal
normal
FTM-510D
normal
normal
FT-991 (A)
40-50
80
FTX-1 Series
40
Icom
ID-51
2
ID-52
2
ID-4100D
2
ID-5100D
2
IC-705
20
IC-7100
20-30
80-100
IC-9700
16
DMR
AnyTone 868/878
1-2
GD77 Firmware (auch auf Retevis)
-6 dB
Hytera POC 50 + 60 mit VOX DMR
Linksanschlag, aber immer noch sehr laut
Besonders schlimm ist das natürlich bei Geräten wie dem FT-70 oder auch dem FT-2, wo man zwischen Analog und Digital so einen riesigen Unterschied in den Einstellungen hat. Hier bitte immer nochmal vor der ersten Aussendung prüfen, ob der Pegel auch zur Modulationsart passt. Übrigens: Die Echo Funktion (Modul Z) ist hier auch nur bedingt zu benutzen, weil man ja keinen Vergleich mit anderen Stationen hat. Tests mit BlueDV (Windows) machen auch nicht wirklich Sinn, weil das was retour kommt auch durch eine Art Audio Leveling zurück gesendet wird, also ziemlich alles gleich laut. Mehrere Gegenstationen zu befragen bringt also wirklich am meisten.
Wir versuchen natürlich diese Tabelle weiter zu aktualisieren !! Habt ihr Erfahrungswerte zu Geräten, die in unserer Auflistung noch fehlen oder habt ihr für euch andere passende Werte ermittelt? Dann schreibt sie uns gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag sowie in unsere Telegram- und oder WhatsApp-Gruppe.
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In diesem Beitrag erfahrt ihr, wie ihr in WIRES-X qrv werden könnt.
Ein Buch mit sieben Siegeln? Nein ganz bestimmt nicht, aber es gibt ein paar Kleinigkeiten zu beachten. Diese Tage hatte ich mal wieder die Gelegenheit 2 Old Man bei der Einrichtung von WIRES-X in Verbindung mit dem HRI-200 zu unterstützen. Es gibt von Yaesu eine Anleitung im PDF Format mit über 15 MB und 109 Seiten. Danach kann man sich natürlich richten. Ich weiß noch als ich das damals (2015) gemacht habe, war ich irgendwie sehr schnell verwirrt, weil mir diese Anleitung zu ausführlich war. Deshalb hier mal die Kurzform.
Als erstes braucht ihr eine sogenannte WIRES-X ID damit euch das System erkennt. Ohne diese braucht ihr gar nicht erst anzufangen. Die ID könnt ihr hier beantragen:
YAESU WIRES-X Nutzer Registrierung
Nun braucht ihr ein wenig Geduld: Nach etwa zwei Werktagen bekommt ihr zwei Nummern zugeschickt, auch wenn ihr im PDN Mode keinen Raum erstellen könnt. Es ist ja das Yaesu eigene Netz, also gelten auch die Regeln von Yaesu.
Die Verkabelung entnehmt bitte dem Handbuch für den HRI-200 oder dem gesunden Menschenverstand (Tipp: Mini Din 10-polig auf Mini Din 10-polig).
Die Verbindung zwischen dem HRI-200 und eurem Mobilfunkgerät erfolgt über das mitgelieferte 10-polige Mini-DIN Kabel
Wichtig ist vor allem, das bei WIRES-X im Router einige Ports frei geschaltet werden müssen, was für den reinen PDN-Mode nicht notwendig wäre. Und zwar sogenannte UDP Ports. Das sind die, die schneller arbeiten und nicht auf eine Bestätigung warten. Auf keinen Fall die TCP Ports auswählen oder gar beides!
Macht euch also wirklich vorher Gedanken, in welches Netz euer Relais soll, denn das mit der Port Freischaltung ist an manchen Standorten gar nicht so einfach zu realisieren. Man bekommt zwar vor Ort vielleicht von einer Firma einen Internet Zugang. Aber wenn es dann heißt, wir müssten einige Ports freischalten, dann bekommt man häufig die Rote Karte und schaut in die Röhre. Alternative wäre dann die MMDVM Lösung. Der Vorteil hierbei, man kann bei Bedarf D-Star oder DMR in Betrieb nehmen (Genehmigung beachten).
Im Router für den WIRES-X Betrieb freizuschaltende UDP-Ports
So sollte das dann aussehen wenn ihr die Ports eingerichtet habt. Um das Ganze zu prüfen, schaut ihr im WIRES-X Programm nach unter Tool und Port Check.
Den Port Check erreicht man über die Menüleiste der WIRES-X Software
Hier müssen die eingerichteten Ports alle auf Grün und OK stehen. Falls das nicht der Fall ist, hört oder sendet das Relais nicht.
So muss das Ergebnis des Port Checks bei euch aussehen
Wenn ihr dann einloggt, bekommt das Programm mitgeteilt, welche Relais und Räume im Yaesu eigenen WIRES-X Netz vorhanden sind. Das kann je nach eurer Internet Anbindung und der Auslastung der Yaesu Server (die übrigens in England stehen) schon mal einige Minuten in Anspruch nehmen.
Yaesu WIRES-X Windows Software
Und natürlich dürft ihr euer neues Relais oder eure neu eingerichtete PDN gerne zu uns in den WIRES-X Raum DL-Nordwest (27741) stellen, mit dem ihr dann automatisch die Anbindung an die anderen C4FM-Netze habt und auch in D-Star, DMR, NXDN, P25 und über Peanut erreichbar seid. Nochmal ganz klar: Wenn ihr im Wires-X Netz seid und euer Funkpartner besitzt einen OpenSpot oder einen MMDVM (oder ähnliches) findet ihr nicht zueinander, wenn es keine extra Brücke gibt. Alle bei uns zusammengeschalteten Räume könnt ihr unserer Übersicht entnehmen.
Die DL-Nordwest Räume
Wir hoffen, diese Kurzanleitung hilft euch weiter. Übrigens: Wer keinen HRI-200 hat kann im s.g. PDN (Private Digital Node) mit seinem Yaesu Mobil- oder Handfunkgerät trotzdem in WIRES-X qrv werden. Was ihr dafür benötigt erfahrt ihr hier:
Wir freuen uns, euch möglichst bald auch im WIRES-X Netz zu hören. Solltet ihr weitere Fragen haben, dann schreibt sie uns diese gerne in die Kommentare unter den Beitrag oder diskutiert sie mit uns in unsererTelegram- und oder WhatsApp-Gruppe.
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Mit Version 1.03 ist nun das erste Firmware-Update seit Erscheinen des TH-D75 erschienen und Kenwood kündigt bereits das nächste Firmware-Update an. Das ist neu.
Das Kenwood TH-D75 ist hierzulande Anfang 2024 bei den Amateurfunk-Händlern erhältlich und wurde mit der Firmware-Version 1.02 ausgeliefert. Seitdem ist einige Zeit vergangen und nun bietet Kenwood mit Version 1.03 eine neue Firmware-Version an, die neben einigen Verbesserungen vor allem Fehlerbehebungen für D-Star bringt.
Folgende Funktionen und Fehler wurden verbessert bzw. beseitigt:
Die Genauigkeit der Batteriestandsanzeige wurde verbessert
Es ist nun möglich, im Terminal-Modus „Gateway CQ“ als URCALL zu wählen, wie auch schon im dem DR-Modus
In D-Star darf jetzt ein „/“ am Anfang eines Rufzeichens gesetzt werden, damit können z.B. Relais direkt verbunden werden
Fehlerbehebung bei der Aussendung des D-PRS Rufzeichens
Speicherung von Reverse (Hören auf der Relais-Eingabe) auch bei Ausschalten des Gerätes im DR-Modus
Bei nicht vorhandener Hotspot-Liste führt die Betätigung der Funktion „Bearbeiten“ oder „Löschen“ nun nicht mehr zu einem Neustart des Gerätes
Hinweis:
Vor dem Firmware-Update ist unbedingt eine Sicherung von euren Einstellungen und Speicherkanäle zu erstellen, da das Firmware-Update das vollständige Zurücksetzen des Funkgerätes (auf Werkseinstellungen) erfordert. Die Sicherung könnt ihr mit dem Memory Control Program (Programmiersoftware) vornehmen.
Das nächste Firmware-Update soll laut Kenwood eigenen Angaben „schon“ in einigen Monaten erfolgen. Man möchte das Handfunkgerät damit weiter verbessern. Ihr könnt das Firmware-Update hier herunterladen.
Kenwood TH-D75 A/E Firmware-Update v1.03
Anleitungen und Handbücher für das TH-D75 findet ihr auf unserer TH-D75 Download-Seite.
Downloads zum KENWOOD TH-D75E
Für Besitzer des Vorgängermodells TH-D74 bleibt nur zu Hoffen, dass das versprochene Firmware-Update > v1.11 auch nicht mehr lange auf sich warten lässt.
Seid ihr im Besitz eines Kenwood TH-D75 und sind euch noch mehr Schwachstellen aufgefallen, die behoben werden müssen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert es mit uns in unserer Telegram- und oder WhatsApp-Gruppe.
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Kenwood hat ein neues Dokument in englischer Sprache veröffentlicht, dass Tipps zur Bedienung des TH-D75 gibt.
Originalbeitrag:
Das TH-D75A/E ist der Nachfolger des beliebten TH-D74A/E und bringt zahlreiche Verbesserungen und neue Features mit sich. Wer sein Handfunkgerät in vollem Umfang nutzen möchte kam bisher jedoch nicht umhin, auch mal einen Blick ins ebenso umfangreiche Handbuch zu werfen. Nun bietet Kenwood ein weiteres Dokument an, welches Tipps zu APRS, D-Star sowie weiteren Einstellungen bietet. Es wird aber auch darauf eingegangen, durch welche Maßnahmen z.B. die Batterielaufzeit verlängert werden kann.
Leider ist das zusätzliche Handbuch aktuell nur in englischer Sprache verfügbar. Ihr könnt das Handbuch direkt hier herunterladen oder aber auf unserer Download-Seite zum KENWOOD TH-D75E.
Seid ihr schon im Besitz eines Kenwood TH-D75? Falls ja berichtet gerne über eure Erfahrungen in den Kommentare unter diesem Beitrag oder teilt sie mit uns in unserer Telegram-Gruppe.
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Auf der diesjährigen Hamvention in Xenia Ohio USA bestätigt Kenwood offiziell das neue Mobilgerät.
Wie in unserem Artikel KENWOOD – Neues VHF/UHF Mobilgerät mit D-Star, APRS und Bluetooth vom 03.03.2024 bereits angekündigt, entwickelt Kenwood endlich am langersehnten Nachfolger des Mobiltransceivers TM-D710. Wie Don Arnold W6GPS gerade in einem live Interview von der Hamvention in Xenia Ohio USA bestätigt, wird es sich, wie bereits vermutet, um einen Tri-Bander handeln. Mehr Informationen mag er zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht preisgeben!
Leider ist auf der Messe auch kein Prototyp zu sehen, so dass wir uns wohl mindestens noch bis zur Ham Radio in Friedrichshafen, die dieses Jahr vom 28. bis zum 30. Juni stattfindet, gedulden müssen oder noch realistischer bis zur Tokyo HAM Fair im August.
Wer mehr Neuigkeiten direkt von der Messe erhalten möchte, dem können wir den Live-Stream von Ham Radio Crash Course ans Herz legen!
Sobald es neue Informationen gibt, werden wir euch natürlich auf DL-Nordwest darüber informieren.
Könnt ihr es auch kaum erwarten oder wird das Gerät zu sehr gehypt? Schreibt es uns gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert es mit uns in unserer Telegram-Gruppe.
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In diesem Beitrag erklären wir euch, warum es passieren kann, dass ihr plötzlich nicht mehr in einem YSF-Raum übertragen werdet und was es mit der s.g. Wild-PTT auf sich hat.
Nein mit dem Ford Ranger Wild-Trak hat das gar nichts zu tun, obwohl es ähnlich klingt, aber Spaß beiseite.
Ist euch das auch schon einmal passiert? Ihr drückt um etwas zu testen und wollt das auf dem Dashboard kontrollieren? Einige Male geht das – irgendwann dann werdet ihr nicht mehr angezeigt… hier eine mögliche Erklärung:
Alle neueren YSF-Reflektoren haben eine Funktion (jetzt schon einige Jahre), die sich Wild-PTT nennt. Hierbei hat sich der Programmierer Folgendes überlegt:
Wenn jemand zum Beispiel im Mobilbetrieb (wo man es noch weniger mitbekommt) oder bei Peanut auf die Taste kommt und eine Daueraussendung machen würde, soll es eine Begrenzung geben. Ebenso bei Räumen, die eine Verknüpfung zum Yaesu eigenen Wires-X Netz haben. Hier gibt es eine Sprechzeitbegrenzung von 3 Minuten, die man auch nicht verändern kann. Also macht es wenig Sinn, wenn man in YSF Reflektoren 5 Minuten sprechen dürfte, es käme auf der Wires-X Seite nie an. Daher solltet ihr auch die Sprechzeitbegrenzung (TOT Funktion) in eurem Funkgerät auf eine maximal Zeit von 3 Minuten einstellen.
Natürlich hat jeder Sysop von so einem YSF-Reflektor die Möglichkeit diese Zeit zu verändern.
Die zweite Funktion von Wild-PTT ist, wie der Name schon erahnen lässt: Wie oft darf ich in einem bestimmten Zeitraum die PTT-Taste drücken? Also wenn jemand beispielsweise innerhalb von einer Minute 10 mal drückt, hat das natürlich nichts mit einem „normalen“ QSO zu tun, dann wird er für den Zeitraum X gesperrt, also seine Aussendung wird nicht in den Raum (auch nicht über die Brücken) weiter geleitet. Vorgegeben hat der Programmierer übrigens 30 Minuten. Das erschien uns natürlich gleich zu lang. Bei uns sind es übrigens 5 Minuten (300 Sek. ist eingestellt). Leider kann so eine Funktion nicht unterscheiden ob da jemand jetzt extra gedrückt hat. Waren das Aussetzer durch einen Kabelwackler oder weil im Mobilbetrieb das Signal zu schwach am Repeater angekommen ist?
Übrigens: Der erste User, der seinerzeit in diese „Abseitsfalle“ getappt ist, war ich selbst. Ich wusste ja, das mein Mikrofon zu gelegentlichen Aussetzern neigt, nur diese neue Funktion namens Wild-PTT war mir damals natürlich unbekannt. Die kam halt mit einem der Updates still und leise mit in unseren Raum. So suchte ich also eine ganze Weile um den Fehler zu finden, warum mich mein Gesprächspartner auf einmal nicht mehr hörte und wurde erst nach einer ganzen Weile fündig und konnte mich dann natürlich auch an die Veränderung der Parameter machen.
Ein weiteres „Übel“ das uns gelegentlich Probleme macht ist der sogenannte GM-Modus, der öfters mal mit dem Einstellen der DG-ID verwechselt wird. Hier bitte unbedingt im Handbuch eures Funkgerätes nachschauen wie das funktioniert, sonst geht euer Funkgerät alle paar Sekunden auf Sendung und sucht andere Benutzer. Also auch sehr unschön und wird deswegen automatisch in YSF-Reflektoren unterdrückt.
Solltet ihr also mal plötzlich nicht mehr übertragen werden, dann wartet einfach mal 5 Minuten ab und probiert es dann noch einmal. Werdet ihr dann wieder wie gewohnt übertragen war es wohl eine Wild-PTT.
Wir wünschen euch schöne und Wild-PTT freie Gespräche. Wir hören uns auf DL-Nordwest.
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Wir haben den SharkRF openSPOT 4 Pro für euch getestet. Unsere Erfahrungsbericht.
Wenn es keine Infrastruktur wie Relais in deinem Einzugsbereich gibt, du aber dennoch am Funkbetrieb teilhaben möchtest, bietet sich ein Hotspot an. Dieses, meist kleine, Gerät ermöglicht es dir, deine Funkgeräte und Zubehör zu verwenden, so das richtiges Funk-Feeling aufkommt. Der Unterschied liegt aber darin, dass du dir durch einen Hotspot die Infrastruktur selbst schaffst. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass du für deinen Hotspot selbst entscheidest, in welchem oder welchen digitalen Modi er aktiv ist und z.B. welcher Raum oder welche Sprechgruppen standardmäßig verbunden sein sollen.
In Singapur stellen Hotspots leider fast die einzige Möglichkeit dar, digital QRV zu werden. Digital-Relais gibt es nicht und selbst wenn, Außenantennenanlagen installieren darf man nicht und wenn man so wie ich ganz unten in einem Hochhaus wohnt, fängt man mit Zimmerantennen höchsten die umliegenden Störungen ein. Da ich mich an Wochenenden gerne draußen aufhalte, sollte der Hotspot besonders portabel und leicht sein. Ich hatte zuvor bereits anderen Konfigurationen verwendet, diese hatten aber teilweise technische Probleme oder waren zu schwer und klobig. Ein neuer Hotspot sollte also her.
Bisheriges Setup/p mit openSPOT1, Router, PowerBank und 3G-Dongle
Beim oSP4 handelt es sich bereits, und wie der Name vermuten lässt, um die 4. Generation Hotspot des Estländischen Herstellers. Es gibt ihn sowohl als Standard Version als auch in der Pro-Variante. Der Unterschied liegt im integrierten Transcoder, der unter anderem die Transcodierung zwischen D-Star und DMR, C4FM und NXDN erlaubt. Das alleine rechtfertigt den Preisunterschied von 80 Euro Netto für mich persönlich jedoch noch nicht: Was mich dennoch zum Kauf der Pro-Variante bewogen hat ist die Tatsache, dass man durch den integrierten Transcoder auch ohne Funkgerät über einen Browser zuhören kann. Zusätzlich ist, und sogar auch für iOS-Geräte wie dem iPhone, eine App von SharkRF erhältlich, die auch das Sprechen in digitale Räume erlaubt. Für jemanden wie mich, der oft auf Dienstreisen in Ländern unterwegs ist, die weder unter die CEPT-Regelung fallen, noch in denen ich kurzfristig eine Gastlizenz beantragen kann, ist dieses damit auch die einzige Möglichkeit, nur mit meinem iPhone qrv zu werden.
SharkRF Link App auf dem iPhone
Sonstige Leistungsmerkmale des oSP4:
Einsatzbereitschaft in Sekunden Dank dedizierte Hardware (Embedded System, keine SD-Karte)
Cross-Mode Betrieb (von und zu D-Star nur in Pro-Variante)
Integrierter Li-ion Akkumulator (1300 mAh), auch als Ersatzteil erhältlich, Ladung über USB-Type C Anschluss
WLAN-Schnittstelle, Konfiguration und Überwachung via Internetbrowser
Ich habe mir den oSP4 Pro zum Osterangebots-Preis am Ostermontag bestellt und staunte nicht schlecht, als ich ihn schon am darauffolgenden Mittwoch in Singapur entgegennehmen durfte. Der Hotspot wird in einer kleinen, schlichten und bedruckten Verpackung inkl. eines USB-Typ C Kabels geliefert. Vor der ersten Inbetriebnahme habe ich den Hotspot vollständig aufgeladen.
Der openSPOT 4 Pro wartet darauf, ausgepackt zu werdenopenSPOT 4 Pro und mitgeliefertes USB Typ C-Kabel
Die erste Konfiguration ging in Sekunden vonstatten:
Hotspot einschalten
Unter Windows via WLAN mit dem Hotspot Verbinden, automatisches öffnen des Browsers und Weiterleitung auf die Konfigurationsseite
Land für WLAN wählen, automatisches scannen nach verfügbaren WLAN-Netzwerken
Das eigene Netzwerk auswählen und Passwort eingeben, automatisches Verbinden mit zuvor gewähltem Netzwerk und Weiterleitung auf Konfigurationsseite unter neuer IP-Adresse
Rufzeichen eingeben, automatisches Befüllen der DMR- und NXDN-ID
Ein erstes Test-QSO mit Bernd DK5BS bestätigte, dass alles funktionierte. Und natürlich musste ich auch die SharkRF Link App sofort testen. Hier passten die Lautstärkewerte nicht, aber passende Einstellung war ebenfalls sehr schnell gefunden.
SharkRF Link iOS App Demo, hier in DMR auf XLX421 Modul Z (Echo-Modul)
Beim ersten Ausflug kam dann die erste Ernüchterung: Der oSP4 Pro sah den von meinem iPhone 15 Pro bereitgestellten WLAN-Hotspot einfach nicht. Nachdem ich Bernd mein Leid geklagt hatte, suchte er sofort nach Lösungen im Internet und wurde auch sofort Fündig: Treffer! Um euch den Ärger zu ersparen, im Folgenden ganz kurz was zur Lösung führt:
In den Einstellungen des iPhone unter Persönlicher Hotspot das Verbinden sowie maximale Kompatibilität erlauben
Im Menü in der oberen rechten Ecke des iPhone das WLAN-Symbol gedrückt halten und Persönlicher Hotspot aktivieren
Einstellungen am iPhone: So kann der openSPOT 4 Pro das iPhone als WLAN-Hotspot nutzen
Nun wird der iPhone-Hotspot vom openSPOT 4 erkannt und man kann ihn nach erfolgreicher Eingabe des WLAN-Passwortes verbinden.
Auf seinem ersten Ausflug zeigte ich dem osP4 Pro den botanischen Garten in Singapur. Begleitet wurde er von einem Yaesu FT-70D. Bei einem ersten QSO mit Bernd meldete sich auch Johann herein. Und bis auf kleinere Aussetzer, die vermutlich auf die Internetverbindung zwischen Singapur und unserem DLNW-Server in Deutschland zurückzuführen sind, klappten die QSOs ohne Probleme. Später auf dem Rückweg in der U-Bahn testete ich dann noch gleich die App und hörte weiteren QSOs auf DL-Nordwest zu.
openSPOT 4 Pro mit Yaesu FT-70D bei einem Ausflug im botanischen Garten von Singapur
Andere Nutzer des oSP4 bemängeln dessen kurze Akku-Laufzeit. Ich habe die Sendeleistung des Hotspots auf die kleinste Stufe gestellt, da ich ihn immer direkt bei mir trage. Zudem ist davon auszugehen, dass ein Transcoden und der Betrieb über die App weniger Strom als das permanente Senden auf HF verbraucht. Ein weiterer Faktor ist zudem, wie viel Betrieb in dem gewählten Raum zur Zeit der Nutzung ist. Auf meinen Tagesausflügen wird die Akku-Kapazität jedenfalls vollkommen ausreichen.
Zum Anschluss noch einige Impressionen vom botanischen Garten in Singapur, leider an diesem Tag jedoch ohne blauen Himmel.
Fazit: Durch das geringe Gewicht und seine ergonomische Form ist der oSP4 Pro der perfekte Hotspot für die Hosentasche. Durch seine dedizierte Hardware ist er in Sekundenschnelle und in jedem unterstützten digitalen Modi einsatzbereit. Und wer den Aufpreis nicht scheut, ist durch den integrierten Transcoder und die App auch dann QRV, wenn man gerade kein Funkgerät dabei hat oder einsetzten darf. Für mich stellt der oSP4 Pro jedenfalls schon jetzt den idealen Wegbegleiter dar.
Habt ihr auch schon Erfahrungen mit dem openSPOT 4 gemacht? Was gefällt euch besonders gut und was sollte noch verbessert werden? Schreibt es uns gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert es mit uns in unserer Telegram-Gruppe.
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Habt ihr euch auch schon einmal gefragt, wer dieser NOCALL ist? Wir haben ihn für euch demaskiert!
Immer wieder kommt es sowohl bei uns auf DL-Nordwest wie auch auf fast allen anderen Räumen mit einer durch Brandmeister geschalteten Brücke zu der Diskussion, warum das Rufzeichen nicht korrekt angezeigt wird.
Zunächst einmal die Korrektur: Angezeigt wird nicht NOCALL sondern NØCALL… Die durchgestrichene Ø macht aus dem Wort ein US-Call, wodurch sich dann auch erklärt, warum im XLX Dashboard die amerikanische Flagge angezeigt wird. Bei unserem XLX Dashboard noch die Besonderheit, das anstatt dem nicht vorhandenen Rufzeichen 3 Fragezeichen angezeigt werden.
So, nun wieder zur Diskussion: Beide Gesprächsteilnehmer sagen ich bin auf C4FM und dennoch wird dein Rufzeichen auf meinem Gerät nicht angezeigt… DU hast da was falsch gemacht. So oder ähnliche Aussagen hört man immer wieder. Wichtig ist aber nicht immer die Betriebsart, sondern in welchem Netz man einsteigt. Der eine Teilnehmer ist wohl im Wires-X Netz, der andere im YSF Netz. Diese beiden Netze sind durch eine Brandmeister Brücke (TG 26429) mit einander verbunden. Deswegen steht hier im XLX Bildausschnitt hinter den Fragezeichen auch DMR und nicht C4FM, weil der XLX421 seine Daten hier ja auch von einem DMR Netz bekommt.
Erstmal ganz klar, es ist ein rein optisches Problem. Der Technik ist das alles vollkommen egal. Die Gesprächsdaten werden von BM einfach nur „durchgereicht“. Wenn ihr aber wollt, das euer Rufzeichen korrekt angezeigt wird, so wie sich das gehört, verraten wir euch natürlich, wie das funktioniert und vorab, es kostet euch nichts, außer ein paar Minuten eurer Zeit.
Zunächst fotografiert oder kopiert ihr eure Amateurfunk Genehmigung als Nachweis, das ihr auch Funkamateur mit Rufzeichen seid. Diese braucht ihr später.
Jetzt geht ihr auf die Seite RadioID.net zum beantragen einer DMR-ID. Oben steht die inzwischen übliche Frage nach den Cookies. Wenn ihr diese weg geklickt habt, steht rechts oben Log In / Sign In, also Einloggen / Anmelden. Nach dem Druck auf diesen Button könnt ihr auf der linken Seite auswählen, dass ihr euch registrieren wollt.
Also in dem Fall Signup auswählen. Im nächsten Fenster wählt ihr aus, das ihr dem oben stehenden Text zustimmt und klickt den grünen Button Register Account.
Jetzt erstellt ihr euch ein Benutzerkonto (Account) und folgt den Anweisungen auf der Seite und werdet hier auch dazu aufgefordert die Kopie eurer Rufzeichengenehmigung hoch zu laden. Ebenfalls hier könnt ihr übrigens auch später Änderungen vornehmen z.B. wenn ihr umgezogen seid oder ähnliches.
Innerhalb von 1-2 Tagen bekommt ihr eine Mail mit der euch zugeteilten DMR-ID. Bis das in den Systemen angekommen ist, können schon mal 2 Wochen vergehen. Also bitte etwas Geduld, falls immer noch jemand jammert, das dort nicht euer Call angezeigt wird. Falls euer Gesprächspartner allerdings auf DMR einsteigt, muss er bei sich im Gerät natürlich auch eine aktuelle Datenbank verwenden.
Wir hoffen, dass euch dieser kleine Tipp weiter bringt. Viel Spass und nette QSO.
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