Fusion2x: YAESU-PDN direkt im YSF-, XLX- und FCS-Netz nutzen

Mit Fusion2x steht dank Fernando LW6EMN nun eine Software für Windows und Linux zur Verfügung, mit der sich kompatible YAESU-C4FM-Geräte direkt mit YSF, XLX und FCS verbinden lassen. Wir haben sie für euch getestet.

Der von YAESU-kompatiblen Funkgeräten unterstützte PDN-Modus (Portable Digital Node) erlaubt es, das Funkgerät ohne HF-Abstrahlung für Funkbetrieb im WIRES-X-Modus zu nutzen. Dafür wird kein HRI-200 benötigt, jedoch ein geeignetes Datenkabel. Eine zusätzliche Registrierung des benutzten Gerätes bei YAESU ist ebenfalls nicht notwendig.

Dank des argentinischen Funkamateurs Fernando „Fer“ LW6EMN steht nun eine kostenlose Software zur Verfügung, die den Einsatz nicht mehr nur auf WIRES-X beschränkt, sondern auch das direkte QRV-werden auf YSF-, XLX– und FCS-C4FM-Reflektoren ermöglicht. Die Software kann sowohl auf einem 64-Bit-Windows-System als auch unter Linux, beispielsweise auf einem Raspberry Pi, betrieben werden.

Aktuell unterstützt Fusion2x die Mobilgeräte FTM-100, FTM-400XD, FTM-500D und FTM-510D sowie das Handfunkgerät FT-5D. Bernd DK5BS konnte die Software jedoch auch erfolgreich mit dem FT-2D und dem FT-3D verwenden.

Wir haben uns für euch die Windows-Desktop-Version 1.14 genauer unter die Lupe genommen.

Download und Installation

Die Software wird auf der Webseite lw6emn.ar zum Download angeboten und befindet sich aktuell noch in der Beta-Phase. Wer der spanischen Sprache nicht mächtig ist, ist gut beraten, die Übersetzungsfunktion seines Browsers zu nutzen.

Screenshot von lw6emn.ar

Fusion2x Download

Scrollt auf der Webseite zum Abschnitt Download herunter. Dort wählt ihr je nach Zielsystem die Windows- bzw. Linux-Desktop-Version oder ein fertiges SD-Karten-Image für einen Raspberry Pi 3B aus. Da wir den Test unter Windows durchgeführt haben, laden wir die Datei „fusion2x_win_v114.zip“ herunter und entpacken sie auf unserem PC.

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, die Software zu betreiben: als eigenständiges Programm (fusion2x) oder in der Browser-Variante (fusion2x-web). Im Folgenden beschreiben wir die Browser-Variante.

Konfiguration

Nach dem Ausführen der fusion2x-web-Software wird ein Webserver auf dem Netzwerk-Port 8080 bereitgestellt. Ruft anschließend in eurem Browser die Adresse http://127.0.0.1:8080 auf. Nun werdet ihr nach einem Benutzernamen und Passwort gefragt. Gebt hier jeweils admin ein.

Im Tab Configuration müssen zunächst einige grundlegende Einstellungen vorgenommen werden. Ändert dazu im obersten Abschnitt zunächst die Sprache auf Englisch, scrollt anschließend ganz nach unten und klickt auf den Button Guardar (Save).

Im Abschnitt Serial Port wählt ihr nun euer Funkgeräte-Modell aus — in unserem Fall das FTM-400XD — sowie den dem Datenkabel zugewiesenen COM-Port.

Unter WIRES-X PARAMETERS tragt ihr anschließend euer Rufzeichen ein.

Falls ihr euer Funkgerät als Hotspot verwendet, also mit einem zweiten C4FM-Gerät an das PDN-Gerät sendet und darüber auch wieder per Funk empfangt, können im Abschnitt FREQUENCY & RF zusätzlich Frequenz und Ausgangsleistung konfiguriert werden. Dieses wurde erfolgreich mit einem FTM-400XD und einem FT-2D sowie dem FT-3D getestet.

Hier finden sich ebenfalls Felder für euren Grid-Locator sowie eure DMR-ID, falls vorhanden. Für den eigentlichen Betrieb sind diese Angaben jedoch nicht zwingend erforderlich.

Ganz unten im Abschnitt WEB ACCESS könnt ihr außerdem einen neuen Benutzernamen und ein Passwort vergeben, was wir ausdrücklich empfehlen. Zusätzlich lässt sich hier auch ein anderer Netzwerk-Port konfigurieren, falls Port 8080 bereits von einer anderen Anwendung genutzt wird.

Sind alle Einstellungen vorgenommen, speichert ihr diese abschließend mit dem Save-Button.

Betrieb

Wechselt nun in den Tab Operator. Verbindet zunächst das Funkgerät durch Betätigung des Buttons Connect Radio. Das Gerät muss dafür bereits im PDN-Modus gestartet worden sein. Wie dies bei eurem Funkgerät funktioniert, erfahrt ihr im jeweiligen Handbuch, welches ihr, sofern vorhanden auch in deutscher Sprache, hier auf unserer Webseite im Download-Bereich herunterladen könnt.

Im Abschnitt Reflector wählt ihr anschließend zunächst das gewünschte Protokoll aus, beispielsweise YSF, und danach den gewünschten Reflektor.

Tipp: Über das Feld Filter könnt ihr die Liste eingrenzen. Für DL-Nordwest reicht beispielsweise die Eingabe von „DL-Nord“ oder alternativ der Reflektor-Nummer 54919.

Mit einem Klick auf Connect Reflector wird die Verbindung hergestellt.

Nun kann es auch schon mit dem Funkbetrieb losgehen. Hört wie immer zunächst, ob nicht gerade gesprochen wird und/oder schaut auf unser Dashboard. Danach könnt ihr einen CQ-Ruf absetzen, in ein laufendes QSO einsteigen oder gezielt einen Funkamateur rufen.

Tipp

Wer noch kein geeignetes Datenkabel für sein Funkgerät besitzt, den PDN-Modus aber gerne nutzen möchte, findet in unserem Beitrag „WIRES-X PDN: Das richtige Kabel“ Tipps zur Auswahl eines kompatiblen Kabels sowie günstige Alternativen.

Fazit

Dank der Software von Fer LW6EMN lässt sich der PDN-Modus jetzt noch vielseitiger einsetzen, da man nicht mehr ausschließlich auf das WIRES-X-Netzwerk beschränkt ist.

Wir vom Team DL-Nordwest danken Fer für diese tolle Software und wünschen euch viel Spaß beim Testen.

Nutzt ihr den PDN-Modus bereits und habt ihr die oben genannte Software eventuell schon selbst getestet? Wie sind eure Erfahrungen? Schreibt eure Erfahrungen gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert sie mit uns in unserer Telegram- oder WhatsApp-Gruppe.

Euer Team DL-Nordwest


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System Fusion III – YAESU präsentiert den DR-3X

YAESU kündigt zur Hamvention 2026 mit System Fusion III die nächste Generation seines digitalen C4FM-Systems an. Gleichzeitig werden mit DR-3XV und DR-3XU neue Relais-Hardware vorgestellt.

Es ist fast schon zur Tradition geworden, dass YAESU seine Produktneuheiten jährlich auf der Hamvention in Xenia, Ohio (USA) präsentiert. Und ebenso traditionell lässt der japanische Hersteller bereits einige Tage vorher erste Informationen durchsickern.

Während im vergangenen Jahr mit dem FTX-1 Field und OPTIMA vor allem portable Kommunikation im Fokus stand, präsentiert YAESU 2026 gleich zwei neue Relais sowie die Einführung von YAESU System Fusion III.

Auf dem YouTube-Kanal „Yaesu USA Official“ hat John Kruk N9UPC die dritte Generation von YAESU System Fusion bereits angeteasert. Die wichtigste Nachricht dabei: Auch bestehende C4FM-fähige Funkgeräte sollen künftig mit System Fusion III kompatibel sein – wenn auch möglicherweise nicht mit allen neuen Funktionen der dritten Generation.

Neue Relais-Hardware: DR-3XV und DR-3XU

Neben System Fusion III präsentiert YAESU mit dem DR-3XV und DR-3XU auch eine komplett neue Relais-Hardware. Während die ersten beiden Generationen intern noch auf modifizierten FTM-400 Mobilgeräten basierten, setzt YAESU nun auf eine vollständig neue Hardware-Architektur. Der wohl wichtigste Unterschied: Die neuen Relais sind nicht mehr dualbandfähig im Sendebetrieb. Stattdessen muss man sich bereits beim Kauf für die VHF-Variante (DR-3XV) oder die UHF-Variante (DR-3XU) entscheiden.

Dauerbetrieb mit bis zu 85 W Ausgangsleistung

Dafür bietet das neue Konzept deutlich mehr Leistung und erstmals einen 100% Duty Cycle. Im 2-m-Band sind damit dauerhaft bis zu 85 W möglich, im 70-cm-Band bis zu 65 W.

YAESU DR-3XV und DR-3XU mit neuer Hardware-Plattform und 100 % Duty Cycle

Wie bereits das DR-2X verfügt auch die neue Generation über zwei voneinander getrennte Empfänger. Beide Modelle können weiterhin sowohl im 2-m- als auch im 70-cm-Band empfangen.

Ebenfalls weiterhin an Bord ist AMS (Automatic Mode Select), also die automatische Erkennung, ob es sich bei einem Signal um analoges FM oder digitale C4FM-Übertragung handelt.

ASP reduziert Rauschen und hebt Sprache hervor

Neu hinzu kommt unter anderem die ASP-Funktion (Audio Signal Processor). Diese soll analoge FM-Audiosignale schwacher Stationen in Echtzeit aufbereiten und verständlicher machen. Laut YAESU werden dabei insbesondere Rauschanteile reduziert und Sprachanteile hervorgehoben.

IES umgeht gestörte Eingabefrequenzen automatisch

Besonders interessant klingt zudem das neue IES („Interference Evasion System“). Erkennt das Relais Störungen oder Interferenzen auf der Eingabefrequenz, kann diese automatisch deaktiviert werden. Gleichzeitig informiert das Relais kompatible YAESU-Geräte auf der Ausgabe darüber, dass sich das System im „Evasion Mode“ befindet. Mitgliederstationen wechseln anschließend automatisch auf eine alternative, dem Störer unbekannte Eingabefrequenz. Sobald die Störung verschwindet, schaltet das DR-3X wieder in den normalen Betriebsmodus zurück.

Darüber hinaus sind bislang noch nicht viele technische Details bekannt. Auffällig auf der Frontplatte sind jedoch bereits ein USB-Typ-C-Anschluss sowie ein SD-Karten-Slot.

Den Podcast in voller Länge und englischer Sprache könnt ihr euch hier ansehen: youtube.com/watch?v=F9caD5NX7VM

Sobald weitere Informationen bekannt werden, werden wir diese natürlich hier mit euch teilen.

Betreibt ihr selbst bereits ein YAESU DR-1X oder DR-2X Relais? Welche zusätzlichen Funktionen würdet ihr euch für System Fusion III und das neue DR-3X wünschen? Schreibt eure Erfahrungen gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert sie mit uns in unserer Telegram- oder WhatsApp-Gruppe.

Team DL-Nordwest, Stephan 9V1LH/(9M2/)DG1BGS


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Wires-X: RAIDER heisst jetzt TWIX

Umbennung des Wires-X-Raums 27741 zum 22.10.2025

Nein ganz so schlimm wie in der Umbenennung dieses Schokoriegels im Jahre 1991 ist es bei uns zum Glück nicht. Mit soviel Aufwand betrieben ist es ebenfalls nicht.

Aber wir freuen uns euch mitteilen zu dürfen, das aus unserem Wires-X Raum 27741 mit dem Namen DL-Nordwest-YSF am 22.10.2025 der Name DL-NORDWEST wurde.

Das Sysop Team aus Wittmund/Bremerhaven – bei dem wir uns hier ausdrücklich bedanken – hat sich zu einer Umbenennung ihres Raumes 27761 zu DL-NORDSEE entschieden. Und uns das freundlicherweise rechtzeitig mitgeteilt, so dass wir den Namen übernehmen konnten.

Somit entfällt das Durcheinander mit den ähnlich klingenden Namen. Einige OM´´ / YL waren immer wieder mal im falschen Raum und wunderten sich, das keine Brücke da war. Das sollte sich jetzt erledigt haben. Für die Betreiber der Relais und PDN, die in unserem Raum sind und rein wollen ändert sich sonst nichts. Nach dem Neustart waren alle 12 Clients wieder im Raum.

Hier nochmal die Übersicht der Räume, die ausführliche Erklärung findet Ihr hier

Aktuelle Informationen über DL-Nordwest sowie weitere spannende Diskussionen rund um den Amateurfunk findet ihr natürlich auch in unserer Telegram- oder WhatsApp-Gruppe.

Team DL-Nordwest, Bernd DK5BS


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Wires-X – Jetzt aber los!

Die aktuelle Statistik zeigt, wie viele Nutzer über Yaesu Wires-X QRV sind. Wo steckt ihr alle?

Viele von euch haben viel Zeit und teilweise viel Geld ausgegeben um in Wires-X QRV zu werden. Egal ob mit einem HRI-200 Modem oder mit dem sogenannten PDN Mode, bei dem man die Möglichkeit hat ohne zusätzliches Modem im Yaesu eigenen Netz QRV zu werden.

Wenn wir uns die Teilnehmer Liste im Wires-X Netz anschauen und dann auch noch die registrierten Teilnehmer mit zugeteilter Nummer auf der Yaesu Seite, fragen wir uns: Wo sind die alle? Unsere Recherche ergab über 1.300 aktuell registrierte Teilnehmer bei Yaesu (Relais + PDN) und davon nur etwa 80 Teilnehmer die im Moment QRV sind. Gut bei den Registrierungen sind auch einzelne User dabei, die 2 oder 3 Geräte registriert haben, aber dieser Unterschied ist dennoch enorm. Zur Zeit unserer Zählung waren 55 Relais/Knoten auf 44 Räume verteilt. Es freut uns natürlich das unser Raum mit den Teilnehmern ganz oben steht, aber sagt uns das in den meisten nur ein Client oder gar ein leerer Raum steht. Die Masse der Geräte ist einfach Offline.

Deutsche Wires-X Räume, Stand 23.05.2025

Deshalb unsere Aufforderung: Nutzt eure Technik mal wieder! Einfach mal wieder einschalten und testen. Auch wenn Wires-X natürlich einen Windows Rechner braucht, so könnte man bei Anwesenheit im Shack auch das Programm mal wieder starten.

Lasst uns einen schnellen Überblick bekommen: Wie sieht’s bei euch mit Wires-X aus?

Wer sich nicht mehr sicher ist, wie man über Wires-X QRV wird oder es bislang noch nicht ausprobiert hat, findet hier unsere Anleitungen:

Schreibt eure Erfahrungen mit Wires-X gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert sie mit uns in unserer Telegram- oder WhatsApp-Gruppe.

Team DL-Nordwest, Bernd DK5BS


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Hier sind Sie – eure Hotspots

In diesem Beitrag präsentieren wir die Einreichungen eurer Hotspots, mit denen ihr u.a. in DL-Nordwest qrv seid.

Um es mal gleich zu sagen, nicht jeder muss gleich 10 oder mehr Hotspots in seinem Besitz haben, um auf DL-Nordwest Betrieb zu machen, aber es erleichtert die Sache natürlich, wenn man nicht immer hin- und herschalten will. Wir wollen euch mal die zahlreichen Bilder und Kommentare präsentieren, die uns hier erreicht haben.

Reihenfolge übrigens Alphabetisch nach Call und vollkommen ohne Wertung.

Matt(hias) AJ4BB/DL6ZM/DU3ZM/EI7JFB hat uns ein Bild von seinem kleinen Jumbospot geschickt und seiner Clearnode geschickt:

Hier noch ein weiterer Hotspot Clearnode von NodeVentures, vorne rechts. https://www.node-ventures.com
Eigentlich eher analog, da für Echolink/Allstarlink was ja auf FM ist, aber es gibt in der neusten Firmware auch eine “digital bridge”. Zudem klasse App für iOS, Android – läuft auch prima auf GrapheneOS (= entgoogletes Android).

Im Hintergrund was digitales aber kein Hotspot, sondern ein P25 Phase II Scanner.
P25 wird hierzulande (USA) bei den BOS verwendet, statt Tetra (Deutschland).

Das folgende Bild von Sascha DB9NFB ist wohl selbsterklärend:

Karsten DC7OS hat gleich zwei Jumbospots in Betrieb:

Optisch eine der besonderen Lösungen, so finden wir erreichte, uns von Hans-Jörg DD8XX:

Ein signalfarbiger Hotspot wird uns von Thomas DF2TH präsentiert:

Folgendes erreichte uns von Uwe DG1KK:

Hallo Bernd, ich betreibe zwei MMDVM Hot-Spots, beide mit Pi-Star. Der Dual-Hat läuft in der Regel für DMR oder D-Star und der Single-Hat für YSF.
Und dann gibt es noch einen alten DV4-Mini 😊. 73 aus Herzogenrath bei Aachen, Uwe DG1KK

Von Jochen DG3FBL erreichten uns folgende Ansichten seines Hotspots:

Günter DK3GZ ist auch im Urlaub qrv:

Das ist meine kleine Ausrüstung wenn ich im Urlaub unterwegs bin 😃. Zu Hause hab ich noch einen Euronode und nen Yaesu Ftm-300.
73 DK3GZ Günter 👋🏻

Udo DG8DQ betreibt seine Hotspots mit extra langen Antennen:

Peter DG9FFM betreibt einen von sieben existierenden DV4Repeater sowie einen DVMega:

Heinz DG9KAF hat seinen openSPOT als Dachbox für den VW-Bulli umfunktioniert:

„Der Bulli mit der schicken Dachbox 😀“

„Gibts auch in der Weihnachtszeit-Edition. 👍“

Peter DH8BAT betreibt einen UP4DAR:

Dieter DK6OC schrieb uns folgendes:

Hallo in den hohen Norden,

da mache ich bei der Aktion doch gleich mal mit du schicke Euch zwei Bilder von meinem Hotspot.

Als Display habe ich einen Nextion 3.5“ TFT Touch Screen gegönnt, das Dashboard davon gefiel mir ganz gut.

Ansonsten habe ich einen Raspi3 im Einsatz mit Pi-Star von MWØMWZ im Einsatz.

Jochen DL1JNW ist in Wires-X qrv:

Franz Josef DL5FJW schreibt:

„Provisorien halten länger. Kein Acrylglas sondern Cutter und Flambierbrenner zum Biegen des „Gehäuses“ mmdvm + RPi Zero + Nextion Display läuft mit der WPSD Software“

Von Heiko DL6HW kam die folgende Einreichung:

Hallo,

hier möchte ich euch mal einen von meinen Hotspots zeigen.
Den Hotspot setze ich immer ein wenn ich zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs bin.

Der Hotspot besteht aus folgenden Komponenten:

  • Raspberry Pi Zero W
  • Bewinner MMDVM Dual Hotsport Board
  • Geekworm X306 UPS
  • 18650 Li-Ion Akku

Das Gehäuse wurde von mir selbst konstruiert und 3d gedruckt. Der Schriftzug wurde mit einer zweiten Farbe in das Gehäuse gedruckt.
Ich verwende Pi-Star und nutze den Hotspot für DMR (Brandmeister).

Vy 73 de DL6HW Heiko

Von Jochen DL7JW erreichte uns folgendes (wohl ein echter OSP Fan):

Andy DO1ABL hat ebenfalls ein Arsenal aus digitalen und analogen Hotspots:

Auch Julian DO1GJF hat uns einige nette Sachen gesendet:

Hallo Zusammen,

hier noch ein Beitrag von mir bzgl der „Zeigt her eure Hotspots“-Aktion.
Mein selbstbau Hotspot hier basiert auf einer BI7JTA Duplex Platine und einem 7 Zoll TJC Display. Als Software wird WPSD eingesetzt.
Alle Digimodes werden unterstützt inkl. M17. Das Nextion Design ist zusammen erstellt mit meinem Funkfreund DD5MD.
Per Touch kann der Raspberry runtergefahren bzw. neu gestartet werden und man kann sich Daten anzeigen lassen,
z.B. wann das letzte mal die DMR ID’s geupdated wurden. Auf der IDLE Seite werden die LH’s beider DMR Zeitschlitze angezeigt (scrollt horizontal als rollendes Band durch).

Vy 73, Julian DO1GJF

Von Jörg DO1JJB betreibt seinen Hotspot in einem DIY-Gehäuse aus Lochblech:

Stefan DO5SB ist mit einem MMDVM HS_HAT qrv, aktuell jedoch noch ohne OLED-Display. Wir arbeiten aber schon daran 😉

Da war doch jetzt bestimmt die ein oder andere Anregung für euch dabei und es packt euch die Bastelwut? Sollten weitere Bilder mit euren „Neubauten“ kommen, ergänzen wir die oder machen später einen weiteren Artikel. Sollten wir eine Einreichung vergessen haben lasst es uns ebenfalls gerne wissen und wir reichen sie gerne nach.

Wer bisher noch keinen Hotspot besitzt oder sich einen weiteren zulegen möchte dem sei unsere Liste mit aktuell verfügbaren Produkten ans Herz gelegt. Diese findet ihr hier:

Welche Hotspot gefallen euch am besten? Und hat der Beitrag eure Bastellust geweckt? Schreibt es uns gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert es mit uns in unserer Telegram- und oder WhatsApp-Gruppe.

Team DL-Nordwest, Bernd DK5BS


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Yaesu FTX-1F – HF/50/144/430 MHz Allmode SDR Transceiver

Noch vor dem Start der Ham-Fair in Tokio kommt aus Japan die Interessante Meldung von Yaesu über den Nachfolger des FT-818 zu uns durch.

Der FT-X1F ist ein Allmode QRP Transceiver mit Kurzwelle, 6m und den VHF/UHF Bändern. Sein 5670 mAh großer Akku sorgt für bis zu 10 Stunden Funkbetrieb. Die Ausgangsleistung soll bis zu 6 Watt im Akkubetrieb und bis zu 10 Watt mit DC Stromversorgung betragen. Natürlich kann der neue auch C4FM.

Im Gegensatz zu den Mitbewerbern kann dieses Gerät simultan zwei Bänder empfangen, auch in unterschiedlichen Betriebsarten. Dafür sind auch zwei Lautsprecher vorhanden.

Ansonsten hat der neue die üblichen Ausstattungsmerkmale und ein erfrischendes Design. Der Preis steht noch nicht ansatzweise fest, das Gerät selbst soll wohl im Frühjahr 2025 auf den Markt kommen.

Zuerst gelesen bei simonthewizard, deshalb hier auch der Link:

https://simonthewizard.com/2024/08/23/news-from-lamco-yaesu-ftx-1f/

Zu den grundlegenden und bemerkenswerten Merkmalen des neuen FTX-1F zählen:

  • Betrieb in den digitalen Modi SSB, CW, AM, FM und C4FM
  • SDR-Technologie und 3DSS (3-Dimensional Spectrum Stream) auf einem 4,3-Zoll-Touchscreen mit hoher Auflösung und Vollfarbdisplay
  • Zwei unabhängige Empfängerschaltkreise ermöglichen echten simultanen Dualbandbetrieb, egal ob im selben Band oder in unterschiedlichen Bändern. Beispiel: SSB-Kommunikation auf HF-Bändern gleichzeitig mit C4FM-Digitalkommunikation auf V/UHF-Bändern (*HF+V, HF+U, V+V, U+U, V+U, U+V)
  • Zwei Lautsprecher sorgen für eine klare und kraftvolle Audioausgabe
  • Ein optionaler automatischer Antennentuner kann mit dem 5670 mAh Lithium-Ionen-Akku mit hoher Kapazität an der Rückseite des Transceivers angebracht werden. Der optionale Kühllüfter, der für einen komfortablen FT8-Betrieb erforderlich ist, kann ebenfalls mit dem Antennentuner kombiniert werden. (All-in-One-Design auf der Rückseite)
  • RF-Frontend und rauscharmer Referenzoszillator ermöglichen phänomenale Mehrsignal-Empfangseigenschaften
  • Effektive QRM-Unterdrückung durch High-Speed-32-Bit-IF-DSP (YAESUs bekannte Interferenzunterdrückungssysteme
    : SHIFT / WIDTH / NOTCH / CONTROUR / APF / DNR / NB)
  • Kompatibel mit WiRES-X-Betrieb
  • Die PMG-Funktion (Primary Memory Group) kann bis zu 5 häufig verwendete Frequenzen registrieren und überwachen
  • Mit der MAG-Funktion (Memory Auto Grouping) können Speicherkanäle in jedem Band kategorisiert und schnell nach Bandgruppen (HF/VHF/UHF/AIR/OTHERS) abgerufen werden.
  • USB-Anschlüsse unterstützen CAT-Betrieb, Audio-Ein-/Ausgang und TX-Steuerung

Was haltet ihr vom Nachfolger des FT-817/ND/818? Schreibt es uns gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert es mit uns in unserer Telegram- und oder WhatsApp-Gruppe.

Team DL-Nordwest, Bernd DK5BS


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Unser Besuch auf der Ham Radio 2024

Lest in diesem Beitrag über unseren Impressionen vom Besuch der diesjährigen Ham Radio.

Am 29. Juni machten wir, Otmar DJ1OF, und ich, Stephan DG1BGS/9V1LH, uns bei strahlendem Sonnenschein mit dem Katamaran von Konstanz auf den Weg zur Ham Radio 2024 in Friedrichshafen. Im Shuttle-Bus trafen wir bereits viele Funkamateure, darunter den bekannten DXpeditionär Mac JA3USA.

Mit dem Katamaran ging es von Konstanz nach Friedrichshafen

An der Pinnwand war ich überrascht, dass Singapur bereits mit zwei Pins vertreten war. Eine Rückfrage in der Singapur Ham-Telegram-Gruppe ergab, dass tatsächlich zwei meiner Funkkollegen aus meiner neuen Heimat vor Ort waren.

Die erste Flohmarkthalle (Halle A2) war im Vergleich zu meinem letzten Ham Radio-Besuch deutlich luftiger. Wir machten am Flohmarktstand vom OV A48 Pfullendorf halt. Dessen OVV Thomas DL2GTS feierte einen runden Geburtstag und gab Gratulanten ein Bier aus. An dieser Stelle noch einmal alles Gute vom Team DL-Nordwest. Der Flohmarkt war wie gewohnt: alte Funktechnik, Röhren und Bücher, Bausätze, kommerzielle Funktechnik, PCs und PC-Komponenten, Mess- und Löttechnik usw.

Der Flohmarkt in Halle A2 war eher luftig

Leider schafften wir es zeitlich nur bis zur Hälfte der ersten der beiden Flohmarkthallen, denn nun war es Zeit für ein paar Vorträge. Zunächst nahmen wir an der Session „KI Applikationen für DV – Übersicht, Diskussion und Zukunftsaussichten“ teil, geleitet von Jochen DL1YBL. Das TetraPack-Team sprach über die neuen Möglichkeiten der Vernetzung von Tetra TMO. Die Präsentation erfolgte auf Englisch durch Elliott 2E0YCA und wurde von Ralph DK5RAS ins Deutsche übersetzt. Die Präsentation kann hier heruntergeladen werden. Mehr Informationen über das Projekt gibt es zudem hier.

Vortrag über das TetraPack TMO-System

Der Hauptprogrammierer Artöm (Artem) R3ABM/DL5ABM verkündete Freibier am BrandMeister-Stand zum Anlass ihres zehnjährigen Jubiläums, was mit großem Applaus gewürdigt wurde. Schließlich referierte Jochen DL1YBL über seine Experimente mit Künstlicher Intelligenz im Amateurfunk und rief zur Bildung einer Arbeitsgruppe auf. Interessenten können sich per Email bei ihm melden.

Vortrag über Künstliche Intelligenz im Amateurfunk

Michael DF4WX referierte über „Remotebetrieb nach der neuen Amateurfunkverordnung – rechtliche und technische Grundlagen„. Der voll besetzte Vortragsraum und die zahlreichen Wortmeldungen der Zuhörer zeugten vom großen Interesse. Es wurden die neue Gesetzgebung und technische Tipps zur Umsetzung einer eigenen Station besprochen.

Danach besuchten wir die Halle A1 mit den kommerziellen Ausstellern. ICOM zeigte die bereits auf der Dayton präsentierten Komponenten des kommenden Konzeptmodells zum 60. Jahrestag sowie eine Ausstellung der Funktechnik der vergangenen 60 Jahre. Der Kenwood-Stand fiel eher mickrig aus und es gab keine neuen Informationen zum kommenden Mobilfunktransceiver (Tribander). Yaesu präsentierte ihr komplettes Spektrum an aktuellen Hand- und Mobilfunkgeräten, Zubehör, Wires-X sowie Digitalrelais DR-2X.

WIRES-X Setup am Stand von YAESU

Am Stand von Funk24 aus Aachen herrschte reger Betrieb. Hier konnte man aktuelle Funktechnik sowie Raspberry Pis, Anderson PowerPoles und Zubehör erwerben. Der Mitbegründer von SDRplay Jon (Jo) G4ABQ beantwortete Fragen der interessierten Käufer. Kai DK1TEO erklärte Interessenten seinen Bausatz, der Funkgeräte mit einer Freisprecheinrichtung ausstattet. Mehr Informationen darüber sind hier zu finden.

Reger Betrieb am Stand von Funk24

Sehr interessant waren auch die technischen Aufbauten der Interessengemeinschaften. Hier wurde u.a. das M17-Projekt sowie die Prototypen der Hardware vor- und ausgestellt. Am Stand des ÖVSV wurden aktuelle Projekte wie LoRaWAN und MeshCom 4.0 präsentiert. Aber auch digitales Amateurfunk-Fernsehen, SDR-Transceiver Charly25, Amateurfunk-Satelliten und der Notfunk kamen nicht zu kurz.

M17-Hardware

Weitere Impressionen bietet unsere Bildergalerie:

Fazit: Auch wenn wir an einem Tag nicht alles in Ruhe anschauen konnten, hatten wir einen fantastischen Tag mit vielen guten Gesprächen mit OMs, die man sonst nur vom Funkgerät kennt. Solche Veranstaltungen sind sehr wichtig und sollten nicht an Bedeutung verlieren. Die Karte zeigte außerdem, wie international die Veranstaltung besucht wurde.

Seid ihr auch auf der Ham Radio gewesen? Und was waren eure persönlichen Highlights? Schreibt sie uns gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert sie mit uns in unserer Telegram- und oder WhatsApp-Gruppe.

Team DL-Nordwest, Stephan 9V1LH/(9M2/)DG1BGS


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WIRES-X Installationsanleitung

In diesem Beitrag erfahrt ihr, wie ihr in WIRES-X qrv werden könnt.

Ein Buch mit sieben Siegeln? Nein ganz bestimmt nicht, aber es gibt ein paar Kleinigkeiten zu beachten. Diese Tage hatte ich mal wieder die Gelegenheit 2 Old Man bei der Einrichtung von WIRES-X in Verbindung mit dem HRI-200 zu unterstützen. Es gibt von Yaesu eine Anleitung im PDF Format mit über 15 MB und 109 Seiten. Danach kann man sich natürlich richten. Ich weiß noch als ich das damals (2015) gemacht habe, war ich irgendwie sehr schnell verwirrt, weil mir diese Anleitung zu ausführlich war. Deshalb hier mal die Kurzform.

Als erstes braucht ihr eine sogenannte WIRES-X ID damit euch das System erkennt. Ohne diese braucht ihr gar nicht erst anzufangen. Die ID könnt ihr hier beantragen:

Screenshot von www.yaesu.com

YAESU WIRES-X Nutzer Registrierung

Nun braucht ihr ein wenig Geduld: Nach etwa zwei Werktagen bekommt ihr zwei Nummern zugeschickt, auch wenn ihr im PDN Mode keinen Raum erstellen könnt. Es ist ja das Yaesu eigene Netz, also gelten auch die Regeln von Yaesu.

Die Verkabelung entnehmt bitte dem Handbuch für den HRI-200 oder dem gesunden Menschenverstand (Tipp: Mini Din 10-polig auf Mini Din 10-polig).

Wichtig ist vor allem, das bei WIRES-X im Router einige Ports frei geschaltet werden müssen, was für den reinen PDN-Mode nicht notwendig wäre. Und zwar sogenannte UDP Ports. Das sind die, die schneller arbeiten und nicht auf eine Bestätigung warten. Auf keinen Fall die TCP Ports auswählen oder gar beides!

Macht euch also wirklich vorher Gedanken, in welches Netz euer Relais soll, denn das mit der Port Freischaltung ist an manchen Standorten gar nicht so einfach zu realisieren. Man bekommt zwar vor Ort vielleicht von einer Firma einen Internet Zugang. Aber wenn es dann heißt, wir müssten einige Ports freischalten, dann bekommt man häufig die Rote Karte und schaut in die Röhre. Alternative wäre dann die MMDVM Lösung. Der Vorteil hierbei, man kann bei Bedarf D-Star oder DMR in Betrieb nehmen (Genehmigung beachten).

Im Router für den WIRES-X Betrieb freizuschaltende UDP-Ports

So sollte das dann aussehen wenn ihr die Ports eingerichtet habt. Um das Ganze zu prüfen, schaut ihr im WIRES-X Programm nach unter Tool und Port Check.

Den Port Check erreicht man über die Menüleiste der WIRES-X Software

Hier müssen die eingerichteten Ports alle auf Grün und OK stehen. Falls das nicht der Fall ist, hört oder sendet das Relais nicht.

So muss das Ergebnis des Port Checks bei euch aussehen

Wenn ihr dann einloggt, bekommt das Programm mitgeteilt, welche Relais und Räume im Yaesu eigenen WIRES-X Netz vorhanden sind. Das kann je nach eurer Internet Anbindung und der Auslastung der Yaesu Server (die übrigens in England stehen) schon mal einige Minuten in Anspruch nehmen.

Und natürlich dürft ihr euer neues Relais oder eure neu eingerichtete PDN gerne zu uns in den WIRES-X Raum DL-Nordwest (27741) stellen, mit dem ihr dann automatisch die Anbindung an die anderen C4FM-Netze habt und auch in D-Star, DMR, NXDN, P25 und über Peanut erreichbar seid. Nochmal ganz klar: Wenn ihr im Wires-X Netz seid und euer Funkpartner besitzt einen OpenSpot oder einen MMDVM (oder ähnliches) findet ihr nicht zueinander, wenn es keine extra Brücke gibt. Alle bei uns zusammengeschalteten Räume könnt ihr unserer Übersicht entnehmen.

Screenshot von dl-nordwest.com

Die DL-Nordwest Räume

Wir hoffen, diese Kurzanleitung hilft euch weiter. Übrigens: Wer keinen HRI-200 hat kann im s.g. PDN (Private Digital Node) mit seinem Yaesu Mobil- oder Handfunkgerät trotzdem in WIRES-X qrv werden. Was ihr dafür benötigt erfahrt ihr hier:

Wir freuen uns, euch möglichst bald auch im WIRES-X Netz zu hören. Solltet ihr weitere Fragen haben, dann schreibt sie uns diese gerne in die Kommentare unter den Beitrag oder diskutiert sie mit uns in unserer Telegram- und oder WhatsApp-Gruppe.

Team DL-Nordwest, Bernd DK5BS


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Wild-PTT – Kein Fehler, ein Feature!

In diesem Beitrag erklären wir euch, warum es passieren kann, dass ihr plötzlich nicht mehr in einem YSF-Raum übertragen werdet und was es mit der s.g. Wild-PTT auf sich hat.

Nein mit dem Ford Ranger Wild-Trak hat das gar nichts zu tun, obwohl es ähnlich klingt, aber Spaß beiseite.

Ist euch das auch schon einmal passiert? Ihr drückt um etwas zu testen und wollt das auf dem Dashboard kontrollieren? Einige Male geht das – irgendwann dann werdet ihr nicht mehr angezeigt… hier eine mögliche Erklärung:

Alle neueren YSF-Reflektoren haben eine Funktion (jetzt schon einige Jahre), die sich Wild-PTT nennt. Hierbei hat sich der Programmierer Folgendes überlegt:

Wenn jemand zum Beispiel im Mobilbetrieb (wo man es noch weniger mitbekommt) oder bei Peanut auf die Taste kommt und eine Daueraussendung machen würde, soll es eine Begrenzung geben. Ebenso bei Räumen, die eine Verknüpfung zum Yaesu eigenen Wires-X Netz haben. Hier gibt es eine Sprechzeitbegrenzung von 3 Minuten, die man auch nicht verändern kann. Also macht es wenig Sinn, wenn man in YSF Reflektoren 5 Minuten sprechen dürfte, es käme auf der Wires-X Seite nie an. Daher solltet ihr auch die Sprechzeitbegrenzung (TOT Funktion) in eurem Funkgerät auf eine maximal Zeit von 3 Minuten einstellen.

Natürlich hat jeder Sysop von so einem YSF-Reflektor die Möglichkeit diese Zeit zu verändern.

Die zweite Funktion von Wild-PTT ist, wie der Name schon erahnen lässt: Wie oft darf ich in einem bestimmten Zeitraum die PTT-Taste drücken? Also wenn jemand beispielsweise innerhalb von einer Minute 10 mal drückt, hat das natürlich nichts mit einem „normalen“ QSO zu tun, dann wird er für den Zeitraum X gesperrt, also seine Aussendung wird nicht in den Raum (auch nicht über die Brücken) weiter geleitet. Vorgegeben hat der Programmierer übrigens 30 Minuten. Das erschien uns natürlich gleich zu lang. Bei uns sind es übrigens 5 Minuten (300 Sek. ist eingestellt). Leider kann so eine Funktion nicht unterscheiden ob da jemand jetzt extra gedrückt hat. Waren das Aussetzer durch einen Kabelwackler oder weil im Mobilbetrieb das Signal zu schwach am Repeater angekommen ist?

Übrigens: Der erste User, der seinerzeit in diese „Abseitsfalle“ getappt ist, war ich selbst. Ich wusste ja, das mein Mikrofon zu gelegentlichen Aussetzern neigt, nur diese neue Funktion namens Wild-PTT war mir damals natürlich unbekannt. Die kam halt mit einem der Updates still und leise mit in unseren Raum. So suchte ich also eine ganze Weile um den Fehler zu finden, warum mich mein Gesprächspartner auf einmal nicht mehr hörte und wurde erst nach einer ganzen Weile fündig und konnte mich dann natürlich auch an die Veränderung der Parameter machen.

Ein weiteres „Übel“ das uns gelegentlich Probleme macht ist der sogenannte GM-Modus, der öfters mal mit dem Einstellen der DG-ID verwechselt wird. Hier bitte unbedingt im Handbuch eures Funkgerätes nachschauen wie das funktioniert, sonst geht euer Funkgerät alle paar Sekunden auf Sendung und sucht andere Benutzer. Also auch sehr unschön und wird deswegen automatisch in YSF-Reflektoren unterdrückt.

Solltet ihr also mal plötzlich nicht mehr übertragen werden, dann wartet einfach mal 5 Minuten ab und probiert es dann noch einmal. Werdet ihr dann wieder wie gewohnt übertragen war es wohl eine Wild-PTT.

Wir wünschen euch schöne und Wild-PTT freie Gespräche. Wir hören uns auf DL-Nordwest.

Team DL-Nordwest, Bernd DK5BS


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WIRES-X PDN: Das richtige Kabel

Wer sein YAESU C4FM-Funkgerät mit WIRES-X als Portable Digital Node (PDN) betreiben möchte benötigt ein passendes Kabel. Da dieses bei den neueren Geräten nicht mehr zum Lieferumfang gehört, erklären wir euch in diesem Beitrag, welches Kabel ihr für welche Anwendung und euer Gerät benötigt.

Seit YAESUs Einfürung der WIRES-X PDN ist es nicht mehr zwingend erforderlich, das externe HRI-200 Interface am Funkgerät zu betreiben. Das HRI-200 ist nur noch dann notwendig, wenn ihr im WIRES-X Netzwerk einen eigenen Raum betreiben wollt oder z.B. ein C4FM-Relais an das WIRES-X Netzwerk anbinden möchtet. PDN ermöglicht euch euer PDN-fähiges YAESU Mobil- oder Handfunkgerät mit einem speziellen USB-Kabel direkt mit eurem Windows-PC zu verbinden. Ein weiterer Vorteil bei PDN liegt darin, dass es auch einen Direktmodus gibt, bei dem ihr mit eurem Gerät direkt ins Internet sprechen könnt und damit im Gegensatz zum Accesspoint-Modus kein zweites (C4FM) Funkgerät mehr benötigt. Bei der Auswahl eines geeigneten Kabels sind jedoch einige Kriterien zu beachten:

  • Gerätetyp: Mobilfunk- oder Handfunkgerät
  • Node-Betriebsart: Rein digital oder digital und analog
  • Betriebssystem: Windows Treiber-Kompatibilität

Ihr benötigt also je nach Gerätetyp einen anderen Kabelsatz. Wenn ihr vorhabt euch auch in analoge WIRES-X Räume zu verbinden, oder in Räume, die sowohl analoge als auch digitale Signale zulassen, benötigt ihr zudem ein Anschlusskabelset, welches neben dem USB-Kabel auch noch entsprechende Audiokabel beinhaltet. Im Fall des Analog + Digital Kabelsatzes für ein Handfunkgerät beinhaltet des Set ebenfalls den benötigten Y-Adapter CT-44.

Wenn ihr die WIRES-X Software zudem unter dem neuen Betriebssystem Windows 11 betreiben wollt, benötigt ihr zwingend ein USB-Kabel, dessen Treiber mit Windows 11 kompatibel ist. Wir haben euch die folgende Übersichtstabelle erstellt aus der hervorgeht, welches Kabel für euch das richtige ist:

Die folgenden Bilder zeigen euch Verdrahtungsbeispiele:

Mobilgerät, digital
Mobilgerät, analog + digital
Handfunkgerät, digital
Handfunkgerät, analog + digital (AP-Modus)

Die vollständige Anleitung zum Betrieb einer PDN inkl. der Verkabelung, versetzen des Funkgerätes in den PDN-Modus sowie der Installation und Konfiguration der WIRES-X Software haben wir euch hier abgelegt.

Und hier noch ein Tipp: In Fernost gibt es zu einem günstigen Kurs auch Nachbauten der YAESU-Kabel, die angeben, zu dem YAESU SCU-20 kompatibel zu sein:

Aber jetzt seid ihr dran …

Teilt uns eure Erfahrung auch gerne in den Kommentaren zu diesem Beitrag mit.

Team DL-Nordwest, Stephan 9V1LH/(9M2/)DG1BGS


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