Mit ICOM-Geräten der jüngsten Generation ist die Teilnahme am Funkgeschehen auch ohne HF-Abstrahlung möglich und zwar direkt über das Internet. In seinem Gastbeitrag zeigt Peter DH8BAT am Beispiel des ICOM IC-705, wie das in der Praxis funktioniert.
Wer einen ICOM IC-9700, IC-705, IC-905, ID-4100 oder eines der Handfunkgeräte ID-50 oder ID-52 sein Eigen nennt, hat sicherlich schon gehört oder gelesen, dass sich diese Transceiver als Terminal oder Repeater (Hotspot) für den Einstieg ins D-STAR-Netz nutzen lassen.
Bei den Transceivern mit integriertem Netzwerkinterface, also dem IC-9700 mit LAN sowie dem IC-705 und IC-905 mit WLAN, funktioniert dies direkt am Gerät. Bei dem Handfunkgerät ID-52 Plus kann die Verbindung via Bluetooth erfolgen, während beim ID-50 und ID-4100 eine Anbindung über das Programmierkabel möglich ist. In diesen Fällen werden zusätzlich ein Computer oder Smartphone sowie eine Software wie RS-MS3, Doozy, QnetGateway oder DStarRepeater benötigt.
Peter DH8BAT hat sich mit seinem IC-705 näher mit dem Thema befasst und einen Bericht darüber geschrieben. Wir freuen uns, diesen Gastbeitrag am Beispiel von DL-Nordwest hier veröffentlichen zu können.
Terminal Mode: „Funken über WLAN“ mit dem IC-705 (IC-9700 über LAN)
Bevor ihr gleich anfangt alles zu verstellen, empfehle ich Über die Taste MENU > SET > SD-Card > Save-Settings Eure bisherigen Einstellungen zu sichern!
Nun geht es los:
CALL/DR > 1 Sek. drücken
TO drücken, ganz runter scrollen: Direkt Input (RPT) auswählen. Dann: /XLX421D eingeben, mit ENT bestätigen. (Statt D gehen natürlich auch andere Module von A-Z)
FROM (normalerweise der Einstiegs Repeater) ändert man für den Terminal-Mode folgendermaßen:
Taste „MENU“ > „DV GW“ > „Terminal Mode“
(Um später mal wieder normal über die Antenne zu funken muss man dann: „MENUE“ > „DV GW“ > „Normal Mode“ auswählen!)
Vor der erstmaligen Benutzung Bitte folgendes überprüfen bzw. einstellen:
Taste „MENU“ > „DV GW“ > „internal Gateway (WLAN)
Ich gehe davon aus, das der IC705 bereits mit eurem WLAN zuhause verbunden ist! Für eine dauernde Nutzung macht es Sinn in Eurem Router das Häkchen zu setzen: „diesem Gerät immer die selbe IP zuweisen“ Und anschließend eine Portweiterleitung (Port 40000 UDP > IC705) einzurichten.
NUR wenn das nicht möglich ist (Hotel Wlan etc.) schaltet ihr die Option:
Taste „MENU“ > „DV GW“ > „internal Gateway Setting“ > UDP Hole Punch ON Ob man mit dieser Funktion dauerhaft standby bleiben kann, oder irgendwann die Verbindung verliert kann je nach Internet Zugang verschieden sein!
Taste „MENU“ > „DV GW“ > „internal Gateway Setting“ > Gateway Repeater (Server…) > dl-nordwest.com (Wenn ihr andere Server , zB. DCS001 , connecten wollt, müsst ihr hier die dazugehörige Domain eintragen!)
Das Gateway Rufzeichen des eigenen Terminals muss immer 8 Zeichen ergeben, also z.B. „DH8BAT T“. Bitte verwendet auch das „T“ in diesem Fall, dann ist erkennbar das ihr im Terminal Modus arbeitet.
Der Gateway Typ muss auf „Global“ stehen
Anmerkung: FT8 mit der Android APP „FT8CN“ (nur bei Github zu bekommen!) funktionierte auch anschließend mit meinem IC9700 noch 😉
An dieser Stelle schließt Peters Bericht über den Terminal Mode. Vielen Dank für den interessanten Einblick. In einem späteren Beitrag zeigen wir euch das Vorgehen auch an anderen Geräten.
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Technikbegeisterte Kids entdecken die Welt des Amateurfunks – Gastbericht von Wolfgang, DL2BBL
Sieben hochmotivierte Kids zwischen 8 und 16 Jahren fanden sich im Rahmen der Ferienpassaktion des Stadtjugendrings Wildeshausen am Samstag, den 9. August 2025, zwischen 13:00 und 17:00 Uhr auf dem Gelände des Campingplatzes Aue-Camp ein, um einmal etwas für sie gänzlich Neues auszuprobieren. Unter dem Motto „Mit einem Stück Draht um die Welt “ sollten sie die Welt des Amateurfunks kennenlernen und sich an eher traditionellen Kommunikationsmethoden versuchen. „Es geht uns darum, die Kids auf spielerische Weise und mit viel Spaß an das Hobby Amateurfunk heranzuführen“, erklärt der der Vorsitzende der lokalen Sektion des Deutschen Amateur Radio Clubs (DARC), Walter Lämmchen. Bereits zum zweiten Mal veranstaltete der Ortsverein Delmenhorst, diesmal gemeinsam mit Funkamateuren des Ortsvereins Vechta, diese spezielle Aktion im Rahmen der Ferienpassaktion Wildeshausen.
Kommunikation in ursprünglicher Form
In Zeiten weltweiter Kommunikation im Internet stellt der Amateurfunk dabei die Möglichkeit dar, sich wie früher in traditioneller Weise mit Funkamateuren weltweit zum Beispiel lediglich mit einer kleinen Funkanlage und mit einer Drahtantenne direkt in Verbindung zu setzen und sich bei entsprechender Begeisterung (und Lerneifer) sogar mit Morsetelegrafie zu unterhalten. Dazu hatten Funkamateure aus Wildeshausen, Vechta und Delmenhorst im Aue-Camp unterschiedliche Aktivitäten vorbereitet, an denen sich die jungen Teilnehmer praktisch versuchen konnten. Nach kurzer theoretischer Einleitung über die Welt des Amateurfunks ging es dann auch zügig zur Praxis über. Gewöhnungsbedürftig war dabei sicherlich, dass der internationale Funkverkehr in der Betriebssprache Englisch abgehalten wird und die Klangqualität der Funkverbindungen nicht ganz an die Qualität des rauschfreien Radioempfangs heranreicht. Zudem wurde das international gebräuchliche Buchstabieralphabet vorgestellt, welches die Grundlage der Verständigung zwischen Amateurfunkstationen ist. Mit diesem Rüstzeug ausgestattet bekamen die jungen Teilnehmer dann anhand von Funkverbindungen innerhalb Europas schon einmal einen Eindruck von den Möglichkeiten des Amateurfunks.
Fasziniert hören die Kinder den Ausführungen des erfahrenen OM zu
Der Morse-Code – das unbekannte Wesen
Dann wurde es richtig schwierig. Mit zwei kleinen Morsegeneratoren sollten die Jugendlichen Nachrichten im Morse-Code verschlüsseln und sich gegenseitig zusenden. Dies bedeutete hohe Konzentration beim Kodieren und Dekodieren und führte zu viel Spaß, wenn beim Entschlüsseln der akustischen Punkte und Striche so gar nicht das Gewünschte bei der Gegenstation angekommen war. Auch bei den unterstützenden Funkamateuren wurde es dabei immer spannend – galt es doch, aus den empfangenen Signalen mit viel Fantasie die Botschaften der Kids herauszuhören.
Das Mikrophon – das unbekannte Wesen
Abschließend folgte die Königsdisziplin. Nach entsprechender Anleitung sollten die Kids eine Amateurfunkstation aufbauen und eine Funkverbindung auf der Kurzwelle herstellen. Dies meisterten die Jugendlichen mit derart viel Elan und Konzentration, dass die aktiven Funkamateure regelrecht beeindruckt waren. Mit der aufgebauten Funkstation konnte dann sogar eine ausführliche Funkverbindung mit einer deutsch sprechenden Amateurfunkstation in Schweden hergestellt werden. Dabei ging der Griff zum Mikrofon doch mit erheblicher Nervosität einher. Mache ich alles richtig? Versteht man mich? Was soll ich denn jetzt erzählen? Letztlich herrschte große Erleichterung, dass man tatsächlich eine erfolgreiche Sprechfunkverbindung herstellen konnte. Über eine entsprechende Verbindung im Internet konnten die Kids dann sogar den Funkamateur in Schweden beim Funkbetrieb beobachten und es entwickelte sich ein netter Plausch über sonstige Hobbies und Interessen der beteiligten jungen Funker. Abschließend wurde noch die große Amateurfunkstation im Aue-Camp vorgestellt und die Kids konnten schon einmal belauschen, wie sich Amateurfunk „weltweit“ anhört.
Was nehmen wir mit?
Abschließend erhielten die begeisterten Teilnehmer vom Vorsitzende der lokalen Sektion des Deutschen Amateur Radio Clubs (DARC), Walter Lämmchen, nicht nur eine Urkunde zum bestandenen Morse-Diplom, sondern von den teilnehmenden Funkamateuren ihre jeweiligen QSL-Karten, mit der Funkamateure sich ihre nationalen und internationalen Funkverbindungen bestätigen. Hierbei werden im Postkartenformat der Standort der jeweiligen Funkstation, Datum, Uhrzeit, Frequenz und Qualität der Funkverbindung bestätigt.
Mit sichtbarem Stolz halten die Kinder ihre Urkunde zum bestandenen Morse-Diplom in den Händen
Nach vier auf Grund der warmen Witterung durchaus anstrengenden und schweißtreibenden Stunden zogen alle Teilnehmer – Kinder wie Funkamateure – eine begeisterte, positive Bilanz. Und vielleicht hören wir den Einen oder Anderen tatsächlich in naher Zukunft auf den Funkfrequenzen bei weltweiten Verbindungen wieder. Hierzu bieten die Ortsgruppen Delmenhorst und Vechta übrigens ab dem 18.09.2025 im Aue-Camp einen kostenlosen Amateurfunkkurs für interessierte Neueinsteiger an. Teilnehmen können sowohl Erwachsene wie Jugendliche und Kinder. Interessenten können sich bei Hans-Gerd DL9HG, unter der Nummer 01522-9670300 jederzeit anmelden.
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In nur zehn Monaten meisterte Claudia, nun als DL3TX qrv, nacheinander die Klassen N, E und A.
Im folgenden Gastbeitrag schildert Claudia ihre Erfahrungen am Prüfungstag.
Am 11. Juni 2025 war ich in Hamburg. Das Wetter war gut, die Stimmung angespannt – ich wusste, heute zählt’s. Die Klasse A war für mich von Anfang an ein Thema. Seit August 2024 hatte ich mit den Prüfungsfragen gearbeitet, Schritt für Schritt, ohne Druck, aber mit klarer Zielsetzung.
Auch nachdem ich am 1. April mein Rufzeichen der Klasse E bekommen hatte, habe ich nicht locker gelassen. Ich wusste: Da geht noch mehr.
Am Vortag sind wir angereist, Hotel in der Nähe, ruhig bleiben. Morgens Kaffee, Frühstück, dann zur Prüfung.
Vor Ort herrschte eine konzentrierte Atmosphäre. Ich konnte mich gut fokussieren und blieb bei den Fragen ruhig, auch wenn einige anspruchsvoll waren. Die Zeit verging schneller, als ich erwartet hatte.
Nach gut anderthalb Stunden war klar: Ich habe bestanden.
Eine Woche später erhielt ich mein neues Rufzeichen – DL3TX. Damit war ein wichtiger Schritt abgeschlossen und ein neuer Abschnitt eröffnet. Jetzt stehen mir mehr Frequenzbereiche und Möglichkeiten offen – ein klarer Fortschritt in meiner Amateurfunklaufbahn.
Claudia DL3TX an der heimischen Funkstation
Das Team DL-Nordwest gratuliert Claudia herzlich zu diesem Erfolg und wünscht ihr viele schöne Stunden auf den Amateurfunkbändern. Und wer mit ihr ein QSO führen möchte, findet bei DL-Nordwest jederzeit die Gelegenheit dazu.
Und wenn ihr ihre ganze Reise von der Klasse N über die Klasse E noch einmal nachlesen möchtet, findet ihr hier die vorherigen Beiträge.
Habt ihr auch kürzlich eine Amateurfunkprüfung abgelegt? Schreibt eure Erfahrungen gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert sie mit uns in unsererTelegram- oder WhatsApp-Gruppe.
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Vom 20. bis 22. Juni 2025 fand auf dem Gelände des Auecamp-Campingplatzes in Wildeshausen das erste OV-übergreifende Sommerfest der Funkamateure statt.
Beteiligt waren die Ortsverbände I-20 Vechta, I-18 Delmenhorst und I-50 Goldenstedt. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Für Familie, Freunde, Kinder, Oma und Opa sowie alle Funkinteressierten“ und wurde diesem Leitspruch in jeder Hinsicht gerecht.
Die Teilnehmer reisten mit Wohnmobil oder Anhänger, Dachzelten oder Zelten an.
Neben den mitgebrachten mobilen Antennen konnten die spektakulären fest installierten Antennen auf dem Auecamp sowie die stationäre Funkanlage im Funkcontainer genutzt werden. Mithilfe der professionellen QO-100-Anlage des Ortsverbandes Delmenhorst war es möglich, über den Amateurfunksatelliten weltweite Verbindungen herzustellen.
Im Funkcontainer herrscht reger Funkbetrieb
Auch junge Interessierte kamen auf ihre Kosten. In einem Einsteiger-Workshop konnten Kinder und Jugendliche erste Erfahrungen mit dem Handfunkgerät sammeln und ihre Namen in Morsezeichen übermitteln.
Der ausfahrbare Mast aus ehemaligen Bundeswehrbeständen ragt hoch hinaus
Ein besonderes Augenmerk lag in diesem Jahr auf dem Thema Krisenkommunikation. In einem Vortrag erläuterte Thomas DF2TH, Referent für Not- und Katastrophenschutz Distrikt Nordsee, wie Funkamateure im Katastrophenfall wertvolle Hilfe leisten können – etwa bei Stromausfällen oder Ausfällen des Mobilfunknetzes.
Thomas DF2TH hält einen Vortrag zum Thema Krisenkommunikation
Es wurde viel über Antennen, Funkgeräte, Bastelprojekte, Digitalfunk, 3D-Drucker und Computersoftware gefachsimpelt. Neben den technischen Aspekten kam auch der soziale Austausch nicht zu kurz: Beim gemeinsamen Frühstück, bei Kaffee und Kuchen sowie bei einem Spanferkel-Buffet wurde diskutiert, gelacht und in Erinnerungen geschwelgt.
Auf dem Gelände gab es reichlich Platz für Antennen
Zudem wurde ein gemeinsamer Amateurfunkkurs zur Vorbereitung auf die Lizenzprüfung bei der Bundesnetzagentur im Auecamp Wildeshausen vereinbart. Der Kurs bereitet nicht nur auf die Prüfung vor, sondern vermittelt auch praktische Elektronikkenntnisse sowie Wissen über digitale Kommunikation. Er ist eine gute Ergänzung zu MINT-Fächern und kann sich somit positiv auf das Berufsleben auswirken. Mit einem einfachen Funkgerät kannst du mit Menschen auf der ganzen Welt sprechen, und das ohne Internet oder Handy.
Es werden keine Kursgebühren erhoben. Interessierte können sich gerne an die Ortsverbände wenden oder an einem der monatlich stattfindenden OV-Abende teilnehmen, um sich weiter zu informieren. Bitte wenden Sie sich gerne an Hans-Gerd Bruns (bruns.hg@gmail.com).
Wildeshausen, 25. Juni 2025 Hans-Gerd Bruns DL9HG
🎙️ Gastautoren gesucht
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Antennentest mit Leidenschaft: Ein Rückblick auf das 15. Antennentest–Wochenende in Delmenhorst.
In seinem Gastbeitrag nimmt uns Hans-Gerd (DL9HG) mit auf das 15. Antennentest-Wochenende in Delmenhorst – mit spannenden Eindrücken, technischer Raffinesse und echter Gemeinschaft unter Funkfreunden.
Warum stehen plötzlich so viele Antennen auf dem Bundeswehrübungsgelände „Große Höhe“ in Ganderkesee, mag sich mancher Spaziergänger am Wochenende gefragt haben. Dort übte nicht die Bundeswehr, sondern von Freitag bis Sonntag fand zum 15. Mal das Antennentestwochenende des Deutschen Amateur Radio Clubs (DARC), Ortsverband Delmenhorst statt.
Überall auf dem weiten Feld ragten Antennen gen Himmel
Die Veranstalter konnten über 100 Funkfreunde aus dem gesamten norddeutschen Raum begrüßen. Sie reisten mit Wohnmobilen und Zelten an und brachten ca. 25 zum Teil spektakuläre Antennen in die Luft. Hier konnten die Teilnehmer ungestört ihre Antennen vergleichen und Messungen durchführen. Aber auch innovative Bastelprojekte und eigenen technische Entwicklungen waren zu sehen.
Antennenmast mit Big Wheel Antennen
Der ausrichtende Ortsverband Delmenhorst präsentierte die Satellitenantenne für den QO 100, dem ersten geostationären Satelliten mit Amateurfunk-Nutzlast.
Auch Verbindungen über den geostationären Amateurfunksatelliten QO-100 wurden erfolgreich aufgebaut
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, bis in die späten Abendstunden auf den unterschiedlichsten UKW- und Kurzwellenbändern zu funken und konnten gefüllte Logbücher mit nach Hause nehmen. Neben einer seltenen Funkverbindung mit der Neumeyer-Station III in der Antarktis wurde auch mit Skandinavien, Asien, Neuseeland, Nord- und Südamerika gefunkt.
Funkverbindung mit der Neumeyer-Station III in der Antarktis
Jüngste Teilnehmerin war die elfjährige Maja (DN9YL) aus dem Ortsverband Petersdorf. Sie besitzt eine Amateurfunkzulassung der neuen Einsteigerklasse N.
Am Samstagabend referierte Prof. Dr. Michael Hartje (DK5HH) von der Hochschule Bremen über seine Tätigkeit als Gastwissenschaftler auf der Neumayer-Station III des Alfred-Wegener-Instituts in der Antarktis. Der Vortrag trug den Titel „Funken bei den Pinguinen – ein Elektroingenieur im Eis“. Neben spannenden technischen Themen wurden auch die extreme Kälte, stürmische Wetterbedingungen, Pinguine und eine scheinbar endlose Polarnacht thematisiert.
Prof. Dr. Michael Hartje DK5HH referiert über seine Tätigkeit als Gastwissenschaftler auf der Neumayer-Station III
Ein besonderer Dank geht an Dieter Markowiak (DK1IJ), der mit seinen fleißigen Helfern für das leibliche Wohl sorgte. Auch die vielen Kuchen- und Salatspenden kamen sehr gut an. Das Organisationsteam konnte auf eine gelungene und von allen Seiten gelobte Veranstaltung zurückblicken.
Hans-Gerd Bruns (DL9HG)
Danke an Hans-Gerd (DL9HG) für den Beitrag!
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Wärt ihr gerne dabei gewesen, habt den Termin aber verpasst? Tipp: Mit unserem Jahreskalender verpasst ihr kein Amateurfunkevent mehr! Die für euch relevanten Termine könnt ihr per Mausklick ganz einfach in euren privaten Kalender übernehmen.
Terminkalender DL-Nordwest
Wart ihr auch dabei? Wie habt ihr das Wochenende erlebt? Schreibt eure Erfahrungen gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert sie mit uns in unsererTelegram- oder WhatsApp-Gruppe.
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Claudia, ehemals DN9OC, erzählt uns in ihrem Gastbeitrag, wie sie in nur einem halben Jahr den Sprung von der Klasse N zur Klasse E geschafft hat.
In ihrem ersten Gastbeitrag schilderte uns Claudia, ehemals DN9OC, wie sie erfolgreich die Prüfung zur Klasse N abgelegt hat. Damals nahm sie uns mit auf ihre spannende Reise.
Nun, nur ein halbes Jahr später, geht Claudia den nächsten Schritt: Sie erweitert ihre Amateurfunkgenehmigung auf die Klasse E – und erzählt uns im folgenden Beitrag, wie sie diese erreicht hat.
Nach einigen Wochen intensiver Nutzung meines Amateurfunkrufzeichens der Klasse N mit einigen eingetragenen Logs wuchs in mir der Wunsch, noch mehr zu lernen und den nächsten Schritt zu gehen: die Prüfung zur Klasse E.
Am 1. April 2025 war es dann soweit. Bereits um 4 Uhr morgens fuhren wir los nach Hamburg. Kurz bevor wir in dem Stadtteil ankamen, in dem die Prüfung stattfinden sollte, nahmen wir bereits wenige Minuten zuvor einen beißenden Geruch nach verschmortem Kabel wahr. Dank dieses Warnsignals konnten wir noch rechtzeitig auf den Parkplatz eines bekannten Fastfood-Restaurants fahren, wo wir feststellten, dass die Autobatterie unter dem Sitz bereits überhitzt war. Das heiße Gas war bereits hinten ausgeschwemmt und das Kabel hatte angefangen zu schmoren. Zum Glück gelang es uns, die Batterie gerade noch rechtzeitig auszubauen, bevor Schlimmeres passieren konnte. Trotzdem war die Fahrt nicht ohne weitere Hindernisse: Zahlreiche Baustellen rund um das Gebäude der Bundesnetzagentur verzögerten unsere Ankunft zusätzlich. Fast hätten wir es nicht rechtzeitig geschafft, aber gerade noch pünktlich kamen wir an.
Um 9 Uhr morgens begann schließlich die Prüfung. Im Raum waren etwa 10-12 Prüflinge versammelt, die ebenfalls aufgeregt und angespannt auf ihren großen Moment warteten. Die Stimmung war konzentriert und erwartungsvoll – alle warteten gespannt auf den Beginn der Prüfung. Nachdem die Prüfung abgelegt war, waren viele erleichtert, und auch ich fühlte, dass ich die Prüfung bestanden hatte, was vom Prüfer nur wenige Minuten später bestätigt wurde.
Nach der Prüfung machten wir uns auf den Rückweg. Erschöpft, aber glücklich – jedoch hatte unser Auto ein weiteres Problem: Die Blinker waren technisch ausgefallen und konnten nicht mehr genutzt werden. Also fuhren wir zunächst in eine Werkstatt, wo der Defekt behoben wurde, bevor wir endgültig die Heimfahrt antraten.
Da ich mein neues Rufzeichen DO2TX erst beantragt hatte, musste ich mich noch eine Woche gedulden. Doch dann war es endlich so weit: Mit meinem neuen Rufzeichen durfte ich auf Sendung gehen – ein weiterer Meilenstein auf meiner faszinierenden Reise in die Welt des Amateurfunks. Und ich weiß: Diese Reise ist noch lange nicht zu Ende. Fortsetzung folgt…
Claudia, ehemals DN9OC, hört nun auf das Rufzeichen DO2TX
Ein herzliches Dankeschön an Claudia für diesen großartigen Beitrag – und Glückwunsch vom gesamten Team DL-Nordwest zum neuen Rufzeichen! Wir sind gespannt, wann das nächste folgt – allzu lange wird es sicher nicht auf sich warten lassen.
Claudias Beitrag verstehen wir natürlich auch als Motivation für alle, die noch auf ihre erste Amateurfunkgenehmigung hinarbeiten – oder bereits den nächsten Schritt zur Aufstockung planen.
Habt ihr auch kürzlich eine Amateurfunkprüfung abgelegt? Schreibt eure Erfahrungen gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert sie mit uns in unsererTelegram- oder WhatsApp-Gruppe.
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Wie wird aus Neugier Leidenschaft? Claudia, DN9OC, verrät es – hier im Gastbeitrag!
Als ich meinen Freund Oskar kennenlernte, ahnte ich noch nicht, dass ich bald selbst von einer Leidenschaft erfasst werden würde, die Menschen rund um den Globus verbindet – dem Amateurfunk. Oskar, selbst ein erfahrener Funkamateur, hatte oft sein Funkgerät eingeschaltet. Zunächst war es für mich nur ein Hintergrundgeräusch: das Rauschen des Äthers, geheimnisvolle Signale und entfernte Stimmen in fremden Sprachen. Doch je öfter ich lauschte, desto größer wurde meine Neugier.
Mit der Zeit erkannte ich, welche Faszination dieses Hobby in sich trägt. Ich hörte Gespräche zwischen Funkamateuren aus der Region auf UKW (2-Meter- und 70-Zentimeter-Band), aber auch Verbindungen mit der ganzen Welt auf Kurzwelle. Es war, als hätte ich plötzlich ein Fenster zu einer unsichtbaren Gemeinschaft geöffnet, die über Grenzen hinweg miteinander kommuniziert.
Der Wunsch, nicht nur zuzuhören, sondern selbst auf Sendung zu gehen, wuchs in mir. Also begann ich mit der Vorbereitung auf die Amateurfunkprüfung. Mit der App „50 Ohm„ lernte ich fleißig die technischen Grundlagen und Vorschriften. Tag für Tag vertiefte ich mein Wissen, bis es schließlich so weit war: Im August 2024 trat ich in Hamburg bei der Bundesnetzagentur zur Prüfung an – und bestand! Seitdem trage ich stolz mein eigenes Rufzeichen: DN9OC.
Claudia, DN9OC, vor der BNetzA in Hamburg im August 2024
Heute nutze ich mit großer Begeisterung meine eigene Amateurfunkanlage im Wohnzimmer. Mein Yaesu FTM-200 ermöglicht mir Verbindungen auf den 2-Meter- und 70-Zentimeter-Bändern, und mit meiner Duobandantenne kann ich zuverlässig senden und empfangen. Es macht mich glücklich, nun selbst Teil dieser weltweiten Gemeinschaft zu sein und eigene QSOs zu führen.
Claudia, DN9OC, QRV im heimischen Wohnzimmer mit ihrem Yaesu FTM-200
Doch Amateurfunk ist für mich nicht nur ein stationäres Hobby. Auch im Alltag bleibe ich gelegentlich auf Empfang. Während ich in der Küche stehe und mich um meine lieben Kinder kümmere, habe ich manchmal mein Handfunkgerät dabei – nicht immer, aber hin und wieder lausche ich mit einem Ohr den Funksignalen, die durch den Äther rauschen. Amateurfunk ist für mich mehr als nur Technik – es ist ein Fenster in die Welt und eine Möglichkeit, mich mit Gleichgesinnten auszutauschen.
Mehr als 100 Funkverbindungen habe ich bereits in meinem eigenen Logbuch dokumentiert – und es werden täglich mehr. Meine Begeisterung ist ungebrochen, denn für mich ist der Amateurfunk eine nie endende Entdeckungsreise. Ich habe meinen Platz in dieser Gemeinschaft gefunden und freue mich auf viele weitere spannende Verbindungen, die noch vor mir liegen. Natürlich bin ich bereits am lernen für die nächste Stufe, der Klasse „E„, das ich dieses Jahr noch bekommen möchte.
Ein Funkgerät, ein Rufzeichen und ein großer Traum – so begann meine Reise in die faszinierende Welt des Amateurfunks. Und sie ist noch lange nicht zu Ende.
Übrigens: Claudia ist digital mit eigenem Hotspot auf DL-Nordwest qrv. Viel Erfolg bei der Klasse E, viele spannende Funkverbindungen und weiterhin viel Spaß an unserem gemeinsamen Hobby!
Sehr gerne veröffentlichen wir auch euren Artikel hier auf unserer Seite. Lasst uns gerne etwas zukommen per Mail oder in unsererTelegram- oder WhatsApp-Gruppe.
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Wie man mit einem Android-Gerät, dem AIOC und einem Handfunkgerät in APRS QRV wird.
In unseren bisherigen Beiträgen zum AIOC haben wir euch gezeigt, wie ihr es bestellt, die Firmware installiert, Klinkenstecker anlötet und bei Problemen eine Lösung findet. Heute gehen wir einen Schritt weiter und widmen uns Anwendungen im Amateurfunk, die mit verschiedenen Betriebssystemen funktionieren. Nachdem wir bereits EchoLink unter Windows vorgestellt haben, zeigt euch Christian DO1CML in diesem Beitrag, wie ihr das AIOC mit einem Handfunkgerät und der App APRSdroid auf einem Android-Smartphone oder Tablet nutzen könnt.
Wer die Artikel noch einmal nachlesen möchte findet sie hier:
Für mein Setup nutze ich ein Android-Gerät mit der beliebten APRS-App APRSdroid, die von Georg Lukas DO1GL entwickelt wurde, das AIOC und ein Handfunkgerät. Grundsätzlich eignet sich jedes Funkgerät, das die Kenwood-Mikrofonstecker Norm und eine integrierte VOX besitzt – ich verwende hier ein QuanSheng UV-K5. Als Android-Gerät kommt bei mir ein Tablet zum Einsatz. Das hat den Vorteil, dass die Kartendarstellung schön groß ist, sodass ich einen größeren Bereich und viele Details auf einen Blick erkennen kann. Ein Android-Smartphone wäre allerdings auch vollkommen ausreichend.
Schlankes Setup bestehend aus QuanSheng UV-K5, AIOC und Android-Tablet
Einstellungen APRSdroid
Ich setze voraus, dass ihr APRSdroid bereits erfolgreich installiert und konfiguriert habt. Wichtig ist, dass ihr mindestens euer eigenes Rufzeichen, die SSID (z. B. 7 für ein Handfunkgerät) sowie das gewünschte Symbol eingestellt habt. Eine Übersicht mit allen verfügbaren Symbolen findet ihr hier.
Grundeinstellungen der APRS-Station in APRSdroid
Spannender wird es nun bei den Verbindungseinstellungen:
Verbindungsprotokoll: Audio (AFSK)
Audio-Ausgabe: Musik
Hochqualitativer Demodulator: Aktivieren (nur bei modernen Geräten mit min. 800 MHz CPU)
Frame-Sync-Präfix: 800
Diese Einstellungen sind notwendig, damit die Audiosignale, die das Handfunkgerät empfängt, über die integrierte Soundkarte des AIOC von APRSdroid decodiert werden. Umgekehrt ermöglicht es diese Konfiguration, die generierten Audiosignale vom Smartphone oder Tablet an das Funkgerät zu übertragen und auszusenden. Der Wert für Frame-Sync-Präfix steuert die Verzögerung zwischen der Tastung des Senders und der Übertragung der eigentlichen Nutzdaten. Dieser Wert kann je nach verwendetem Funkgerät unterschiedlich sein.
Tipp: Startet mit einem größeren Wert und reduziert ihn schrittweise, bis die gesendeten Pakete noch sauber decodiert werden können.
Verbindungseinstellungen in APRSdroid
Jetzt stellen wir die Audioausgabe am verwendeten Android-Gerät noch auf maximal, damit genug NF-Hub erzeugt wird. Damit ist die Konfiguration von APRSdroid dann aber auch schon abgeschlossen, und wir können uns nun dem Handfunkgerät widmen.
Einstellungen Funkgerät
Am Funkgerät sind nun die folgenden Einstellungen vorzunehmen (bei Bedarf das Handbuch des Funkgeräts konsultieren):
Frequenz: 144,800 MHz
Rauschsperre (Squelch) Level: 1
Bandbreite: Wide
VOX Ansprechschwelle: 1
Lautstärkeregler: 3/4
Das war’s auch schon! Jetzt können wir das AIOC in das Handfunkgerät einstecken und sowohl das AIOC als auch das Smartphone bzw. Tablet mit einem USB-Datenkabel verbinden.
In der APRSdroid-App können wir nun das Tracking starten. Nach kurzer Zeit sollten bereits die ersten Stationen auf der Karte bzw. im Terminal angezeigt werden. Falls nötig, könnt ihr den Lautstärkeregler des Funkgeräts noch etwas nachjustieren. Ein guter Indikator dafür ist die Pegelanzeige in der Statusleiste der App, die anzeigt, ob und wie laut das Funkgerät Signale empfängt.
Wenn ihr die „Position senden“-Taste betätigt, sollte das Funkgerät auf Sendung gehen und eure Position übertragen. Vorausgesetzt, ein iGate befindet sich in der Nähe und kann euch empfangen, könnt ihr nun auf aprs.fi nachsehen, ob eure Position dort angezeigt wird.
In APRS gehörte Stationen in JO33nm
Fehlersuche: Checkliste
Falls keine Stationen empfangen werden:
Funkgerät: Ist eine Antenne angeschlossen und das Funkgerät auf der richtigen Frequenz eingestellt? Sind die Rauschunterdrückung und der Lautstärkeregler korrekt eingestellt? Empfängt das Funkgerät generell APRS-Signale? (Zieht das AIOC kurz ab und prüft, ob das Funkgerät starke, unverrauschte Signale empfängt.)
AIOC: Ist das AIOC vollständig in das Handfunkgerät eingesteckt und das USB-Datenkabel korrekt verbunden?
APRSdroid: Zeigt die Pegelanzeige in der App beim Empfang einen Ausschlag an? Ist das Verbindungsprotokoll in der App korrekt auf Audio (AFSK) eingestellt?
Wenn eure Station nicht empfangen wird:
Geht das Funkgerät auf Sendung?
Kontrolliert mit einem Zweitempfänger, ob das Audio-Signal klar und ohne Verzerrung übertragen wird.
Gibt es APRS-Digipeater in eurer Nähe, die das Signal weiterleiten könnten? Falls die Übertragung immer noch nicht funktioniert, schließt ggf. eine Außenantenne an, um die Reichweite zu verbessern.
Fazit
Mit diesem Setup, das aus nur drei Komponenten besteht – einem Android-Gerät, dem AIOC und einem Handfunkgerät – habt ihr eine einfache, aber effektive Lösung um in APRS aktiv zu werden.
Schlankes APRS-Setup: Android-Gerät, AIOC und Handfunkgerät
Welche Anwendungen im Zusammenhang mit dem AIOC sollen wir als Nächstes für euch unter die Lupe nehmen? Schreibt sie uns gerne in die Kommentare unter diesen Beitrag oder diskutiert sie mit uns in unserer Telegram- und oder WhatsApp-Gruppe.
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Seit 2020 gilt in der Bundesrepublik Deutschland das Mikrofonverbot am Steuer. In diesem Beitrag stellt Kai DK1TEO seinen Bausatz vor, mit dem ihr Funkgeräte mit einer Freisprecheinrichtung ausrüsten könnt.
Hinweis:
Jeder Anwender muss selbst prüfen und sicherstellen, dass die Installation im Fahrzeug oder anderswo den gesetzlichen Bestimmungen entspricht. Der folgende Beitrag erläutert lediglich die technische Machbarkeit insbesondere beim Einbau in ein Fahrzeug.
Kurzbeschreibung
Der DK1TEO HandsFree Bausatz ist eine Freisprecheinrichtung. Dieser enthält einen integrierten Mikrofonverstärker, sowie einen 1750 Hz Generator, der zur Öffnung von Relais dient. Die Freisprecheinrichtung ist mit nahezu allen gängigen Funkgeräten kompatibel und ermöglicht so den flexiblen Einsatz sowohl mobil als auch zuhause.
Abbildung 1: Fertiger Bausatz in der Version 2 mit geschlossenem Gehäuse
Hintergrund und Entwicklung
Zu Beginn meines Daseins als Funkamateur, war eine meiner ersten Aktionen, ein Funkgerät in mein Auto einzubauen. Damals war das in der Hand halten des Handteils bzw. Mikrofons gängige Praxis. Auch wenn OMs, die unterwegs waren öfter auf Pausen hingewiesen haben, in denen sie beide Hände zum Führen des Fahrzeugs benötigt haben, waren Freisprecheinrichtungen eher die Seltenheit. Im Laufe der Zeit, auch durch eine geplante Gesetzesänderung in Deutschland, wurde das Thema aktuell, ob man ein Mikrofon im KFZ in der Hand halten sollte bzw. darf.
Auch die Hersteller von Funkgeräten haben diesen Markt erkannt und immer öfter für neuere Funkgeräte Freisprecheinrichtungen entwickelt und zum Kauf angeboten. Meistens funktionieren diese Freisprecheinrichtungen nur für ein Gerät oder innerhalb eines Herstellers. Wechselt man das Gerät oder den Hersteller, muss eine neue Freisprecheinrichtung erworben werden.
Von der Idee bis zum fertigen Produkt
Da ich weder ein neues Funkgerät noch eine eigene Freisprecheinrichtung für nur ein Funkgerät kaufen wollte, habe ich mir überlegt selbst eine zu entwickeln, die mit jedem Funkgerät kompatibel ist. Kabelgebunden sollte sie sein. Einen Akku laden, der eventuell nach wenigen Jahren den Geist aufgibt und dann teuer ersetzt werden muss, wollte ich auf keinen Fall. Zumal man nicht vergessen darf: In Autos entstehen gerade im Sommer sehr hohe Temperaturen, die nicht gerade förderlich für die Lebensdauer von Akkus sind. Hinzu kommt, dass Akkus von Geräten oft genau dann leer sind, wenn sie am dringendsten benötigt werden.
Zunächst habe ich mich damit beschäftigt, wie mein Mobilfunkgerät angesteuert werden muss, um Mikrofonsignal, Rufton, sowie PTT an das Gerät zu übergeben. Es hat sich schnell herausgestellt, dass der Rufton bei jedem Gerät anders gesteuert wird. Somit war meine Entscheidung klar, ich muss einen eigenen 1750 Hz Generator in meine Freisprecheinrichtung integrieren. Beim Gerätewechsel hätte ich sonst die Freisprecheinrichtung entsorgen und eine neue entwickeln müssen. Bei der Prüfung der Technische Details des Funkgeräts ist mir aufgefallen, dass die Spannungsversorgung, die für das Handteil zur Verfügung gestellt wird, nicht oder nur knapp ausreicht, um einen Mikrofonverstärker, sowie einen Ruftongenerator zu versorgen. Um kein Risiko einzugehen, habe ich mich dazu entschieden eine eigene Spannungsversorgung zu nutzen. Zur Verhinderung möglicher Störung externer Spannungsversorgungen, sowie um den Verkabelungsaufwand zu reduzieren, habe ich mich für einen 9 V Block entschieden. Nach meiner Erfahrung hält ein 9 V-Block mehrere Jahre, bis ein Austausch notwendig ist.
Die Hardware
Abbildung 2: Schaltplan der HandsFree Platine
Abbildung 2 zeigt den Schaltplan der HandsFree Leiterplatte. Zunächst ist hier ein Step-Down-Wandler (VR1), der die Versorgungsspannung auf 5 V konstant reduziert, die wiederum den Mikrofonverstärker (T1) versorgt. Über das Poti VDR2 wird die Versorgungsspannung des Mikrofons gesteuert. Je nach Mikrofon liegt diese meist zwischen 3,5 V und 4,5 V. Stellt man diese zu hoch oder zu niedrig ein, ist der Klang nicht akzeptabel. Für das Einstellen der Mikrofonspannung hilft ausprobieren.
Mit der Aktivierung des Schalters S1 wird automatisch auch der PTT-Kontakt über den Transistor T2 gegen Masse geschaltet. Bei fast allen Funkgeräten funktioniert die PTT-Aktivierung in dieser Art. Falls beim Öffnen von S1 PTT weiterhin gedrückt bleibt, bietet der Bausatz die Möglichkeit über das Aktivieren von R15 und/oder C15 eine Entstörung vorzunehmen. Dafür sind auf der Platine Lötbrücken vorgesehen. Bisher ist mir kein Fall bekannt, in welchem dies notwendig ist. Dennoch wollte ich die Möglichkeit hierfür schaffen.
Mit dem Poti VDR3 kann die Mikrofonverstärkung eingestellt werden. Genauso wie bei der Mikrofonspannung hilft hier Testen, da jedes Funkgerät einen anderen Pegel benötigt. Wichtig zu wissen ist, dass VDR3 logischerweise in einer Wechselwirkung mit dem Poti VDR1 steht.
Wenn der Schalter S1 geschlossen ist, besteht die Möglichkeit einen 1750 Hz Ton für die Auftastung von Relaisstationen in das Mikrofonsignal einzubringen. Dafür muss zu S1 auch der Taster S2 betätigt werden. Damit wird der Quarz (Qz1), sowie Frequenzteiler (IC1) mit Spannung versorgt, der die 1750 Hz in das Mikrofonsignal einbringt. Genauso wie beim Mikrofon empfiehlt es sich über (in diesem Fall) VDR1 die Modulation einzustellen.
Damit das Einstellen und Testen erleichtert wird sind zwei LEDs, sowie acht Messpunkte auf der Platine angebracht. Die ausführliche Beschreibung kann auf meiner Webseite heruntergeladen werden.
Abbildung 3: Fertiger Bausatz in der Version 2 mit geöffnetem Gehäuse
Kompatibilität
Die Freisprecheinrichtung ist mit nahezu allen Funkgeräten kompatibel. Ich empfehle immer zunächst die technische Beschreibung des Funkgeräts zu studieren, damit beim Anschließen nichts beschädigt wird.
Installation
Der Bausatz wird mit Gehäuse, Mikrofon, Platine, Mikrofonbuchse und Kabeln geliefert. Eine Batterie ist nicht enthalten. Die Ausschnitte im Gehäuse, sowie Befestigung der Platine im Gehäuse muss jeder selbst vornehmen. Um das zu erleichtern habe ich eine 3D druckbares Inlay zur Verfügung gestellt. Es kann auf meiner Webseite kostenlos heruntergeladen werden, genauso wie die Anleitung inklusive Schaltplan.
Abbildung 4: Leiterplatte und enthaltene Anschlusskabel und Schalter/Taster des HandsFree Bausatzes. Quelle: Funk24.netAbbildung 5: Ein passendes Gehäuse, ein Ansteckmikrofon sowie eine Klinkenbuchse zum Anschluss sind ebenfalls im Bausatz enthalten. Quelle: Funk24.net
Die Position des Mikrofons sollte so gewählt werden, dass keine Geräusche, wie Lüftungen oder Vibrationen auf das Mikrofon gelangen.
Da jedes Funkgerät einen anderen Anschluss hat, muss der Nutzer selbst eine Verbindung zum Funkgerät hergestellt werden.
Abbildung 6: Beim Autor eingebaute Freisprecheinrichtung in der Version 1
Ich habe bei meinem Einbau eine zweite Klinkenbuchse dafür verwendet. In Abbildung 4 zu sehen ist die untere Klinkenbuchse (nicht beiliegend).
Mein eingesetztes Funkgerät hat als Mikrofonanschluss einen Westernstecker. Meine Kabel habe ich in den Stecker in entsprechender Reihenfolge hinein gecrimpt.
Unterschiede zur vorherigen Version 1
Was ist der Unterschied zwischen v1 und v2?
Die v1 ist eine komplett selbst zu bestückende Platine via THT-Bauelementen. Die v2 ist eine bereits fertig bestückte Platine via SMD. Funktional ergeben sich keine Unterschiede. Lediglich die Baugröße ist eine andere.
Warum die v2 mit SMD ?
Nachdem die v1 mit THT auf dem Markt war, hat mich öfter die Frage erreicht, ob es den Freisprechbausatz nicht auch fertig gibt. Ehrlicherweise muss man sagen, dass nicht mehr so viele OMs selbst viel löten möchten. Aufgrund dessen habe ich mich dazu entschlossen eine SMD-Version (v2) auf dem Markt zu bringen und die v1 auslaufen zu lassen.
Abbildung 7: SMD-bestückte Leiterplatte des HandsFree Bausatzes
Anwendungsbereiche
Wir haben bereits gesehen, dass ich die Freisprecheinrichtung für den Einsatz im Fahrzeug entwickelt habe. Im Prinzip kann diese Freisprecheinrichtung auch in anderen Situationen eingesetzt werden. Denkbar sind Fieldday, im heimischen Shack oder portabel. Überall dort, wo die Hände frei bleiben sollen.
Wenn man sich vorstellt, dass das Standardmikrofon am Funkgerät eine zu schwache Modulation hat, alle Einstellungen des Funkgeräts bereits auf MAX gestellt sind und man dennoch eine stärkere Modulation möchte, kann die Freisprecheinrichtung Abhilfe schaffen. Wichtig ist auch hier: Technische Dokumentation des Funkgeräts prüfen, damit nichts beschädigt wird.
Wo gibt es das DK1TEO HandsFree ?
Als Vertriebspartner habe ich mich für Funk24 aus Aachen entschieden. Die Gründe möchte ich kurz erläutern: Immer, auch bereits vor der Kooperation mit Funk24, habe ich mich als Kunde dort sehr wohlgefühlt. Der Versand erfolgt schnell, man ist dort immer freundlich und Probleme werden schnell und smart gelöst.
Der Vorteil der DK1TEO HandsFree ist die universelle Einsetzbarkeit hinsichtlich der verschiedenen Funkgeräte, sowie Flexibilität hinsichtlich der Anwendungsbereiche. Zudem ist die Freisprecheinrichtung sehr wartungsarm und bietet einen integrierten Ruftongenerator mit 1750 Hz. Ich persönlich genieße die Freiheit sprechen zu können, ohne eine Hand am Mikrofon haben zu müssen und kann nur empfehlen eine Freisprecheinrichtung zu nutzen. Bei Fragen und Anregungen kontaktiert mich gerne direkt. Meine Mailadresse befindet sich auf meiner Webseite https://dk1teo.com im Impressum.
Über den Autor
Kai Pautsch DK1TEO ist seit 2015 leidenschaftlicher Funkamateur. Er beschäftigt sich mit der Entwicklung von elektrischen Schaltungen, Software für ESP32, sowie dessen Einsatz im Smart Home, um sich den Alltag angenehmer zu gestalten. Viele seiner Projekte veröffentlicht er auf seiner Webseite https://dk1teo.com um anderen die Möglichkeit zu geben, diese nachzubauen und ebenfalls davon zu profitieren. Hauptberuflich arbeitet er in der Beratung in der Softwareindustrie.
Habt ihr weitere Fragen zum HandsFree Bausatz von Kai? Habt ihr euch bereits auch schon mit der Thematik beschäftigt und wie habt ihr es am Ende gelöst? Schreibt es uns gerne in die Kommentare unter diesen Beitrag oder diskutiert es mit uns in unserer Telegram- und oder WhatsApp-Gruppe.
Hier findet ihr weitere Beiträge aus dem Bereich Selbstbau / DIY:
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In diesem Beitrag beschreibt Matt. DL1BJL, wie ihr unter Linux mit eurem Kenwood TH-D74 oder TH-D75 digitale Betriebsarten wie FT8 und FT4 auf Kurzwelle empfangen könnt.
Um als UKW-Handfunkbenutzer ohne Kurzwellengerät auch mal digitale Betriebsarten auf Kurzwelle ausprobieren zu können, kann man tatsächlich auch die Handfunke benutzen, wenn die das denn unterstützt. Die Geräte von Kenwood TH-D74 und TH-D75 lassen das auf VFO B zu.
Ich möchte hier kurz die Konfiguration unter Debian / Ubuntu aufzeigen (bei mir Kubuntu 24.04 LTS). Hier kam das TH-D75 zum Einsatz, das TH-D74 sollte genau so funktionieren. Unter Windows funktioniert das ähnlich, ist hier aber nicht Gegenstand.
Zuerst muss sichergestellt werden, dass das Gerät nicht als Speichergerät per USB-Kabel mit dem Computer verbunden ist. Das kann man im Menü Nummer 980 nachsehen (COM + AF / IF OUTPUT muss aktiviert sein, das ist aber Standard). Somit lässt sich die Funke per USB steuern und gibt auch Audio per USB aus.
Im Menüpunkt 980 muss COM+AF/IF Output im Unterpunkt USB Function ausgewählt werden
Als nächstes installieren wir die Software. Die Befehle
sudo apt update && sudo apt search wsjtx
aktualisieren die Paketlisten und zeigen, welche WSJTX-Version verfügbar ist. Der Befehl
sudo apt install -y wsjtx
installiert alles, was nötig ist. Anschließend können die Installationspakete mit
sudo apt clean
wieder gelöscht werden, da sie nicht mehr gebraucht werden (die Dateien sind ja installiert).
Alternativ kann auch die JTDX Software benutzt werden, die auf WSJT-X basiert:
sudo apt search jtdx
Die scheint aber nur ab Ubuntu 24.04 „Noble Numbat“ verfügbar zu sein und wurde von der Community weiterentwickelt. Sie ist in meinen Augen komfortabler. Aber das ist sowieso nur von Interesse, wenn man auch senden kann 😉
Jetzt das Programm starten, und über File/Settings konfigurieren:
General kann man konfigurieren, muss man aber nicht. Man sendet ja nicht. „Blank line between decoding periods“ macht aber die Anzeige übersichtlicher.
JTDX Einstellmenü (Setup): Im Reiter „General“ führt die Option „Blank line between decoding periods“ zu einer übersichtlicheren Darstellung
Radio ist wichtig: Zuerst unter „Rig“ Kenwood TH-D74 auswählen. Beim „Serial Port“ muss man ermitteln, wo die Handfunke per USB angeschlossen ist. Dazu auf der Konsole das folgende Kommando eintippen:
sudo ls -l /dev/serial/by-id/
Das wird z.B. „usb-JVCKENWOOD_TH-D75-if00 -> ../../ttyACM0“ liefern oder ttyACM3 oder wie auch immer. ttyACMx wird es sein und die Nummer ist wichtig.
Ermittlung der Com-Port Nummer des TH-D75
Im Tab Radio dann entweder bei „Serial Port“ in der Auswahlliste den Port auswählen oder selbst eintippen: /dev/ttyACMx, wobei x mit dem Port ersetzt wird.
Bei „PTT Method“ wählen wir CAT, weil das die Funke unterstützt und unter Mode USB, den Rest belassen wir so.
JTDX Einstellmenü (Setup): Im Reiter „Radio“ unter „Serial Port“ wird der ermittelte Com-Port des TH-D75 eingetragen
An dieser Stelle kontrolliert bitte noch einmal, dass am Funkgerät VFO B ausgewählt ist und nicht etwa ein Speicherkanal. Jetzt drücken wir den Button „Test CAT“ und der sollte grün werden. Wenn nicht, ist etwas falsch und wir müssen das korrigieren. War er grün, bestätigen wir mit „Ok„. Bitte an dieser Stelle auch noch einmal schauen, ob das der Empfangsmodus des Funkgerätes durch die Software auf USB gestellt wurde. Falls nicht müsst ihr diese Einstellung selbst vornehmen.
JTDX Einstellmenü (Setup): Die Verbindung sollte mit „Test CAT“ im Reiter „Radio“ geprüft werden
Nun muss noch der Audio-Pegel am PC angepasst werden. Die Handfunke sollte als Mikrofon erkannt worden sein und der Pegel im Programm so angepasst werden, dass etwa 50 dB erzielt werden (bei WSJT-X links unten, muss grün sein / bei JTDX rechts unten, sieht orange-farbend aus).
Einstellung der Lautstärkeregler am Beispiel KDE. Das TH-D75 dient hier als Signalquelle.
Jetzt wählt ihr noch die gewünschte Betriebsart aus, also z.B. FT8. Bei WSJT-X ist das der 4. Menüpunkt (File/Configurations/View/Mode…), bei JTDX der 3. (File/View/Mode…).
Auswahl der gewünschten Betriebsart in WSJT-X
Nun sollte man schon die ersten decodierten Rufzeichen sehen. Wichtig: Die Zeit muss synchron sein! Das sollte unter Linux kein Problem sein. Überprüfen kann man das unter http://time.is.
Anwendungsfenster von JTDX
Achja: Die interne Antenne („Bar antenna“) sollte über Menü 104 auf „ANT Connector“ umgestellt werden. Als Antenne reichte bei mir abends ein 3 m langer Draht am SMA-Anschluss, um die Anzeige wie im Bild zu erzeugen.
Viel Spaß beim Experimentieren, 73 de DL1BJL Matt.
Hast du auch bereits andere Betriebsarten mit deinem TH-D74/75 getestet? Hast du weitere Themen, die du wie Matt. DL1BJL gerne in einem Gastbeitrag mit uns teilen würdest. Schreibt es uns gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert es mit uns in unserer Telegram- und oder WhatsApp-Gruppe.
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