PowerPole-Verteiler mit integriertem 5 VDC USB-Ausgang

Wer mehrere Geräte mit PowerPole-Anschluss an einer gemeinsamen Energiequelle betreiben möchte, benötigt einen passenden Verteiler. In diesem Beitrag stellen wir eine einfache Eigenbau-Lösung vor, die neben mehreren PowerPole-Anschlüssen auch einen integrierten USB-Ausgang zur Versorgung von 5-Volt-Geräten bereitstellt.

Für ein Manpack hatte ich die Spannungsversorgung eines Funkgerätes bereits über eine Anderson PowerPole-Verbindung an einen LiFePO4-Energiespeicher realisiert. Nun sollte zusätzlich ein Single Board Computer (SBC), konkret ein Raspberry Pi 4B, ebenfalls aus der Batterie versorgt werden.

In einem früheren Beitrag hatten wir euch bereits einen kleinen DC-DC-Spannungswandler vorgestellt, mit dem sich aus einer höheren Gleichspannung eine stabile 5-Volt-USB-Versorgung erzeugen lässt. Den Beitrag dazu könnt ihr hier nachlesen.

Umsetzung

Da die bestehende PowerPole-Verbindung erhalten bleiben sollte und künftig eventuell noch ein weiterer Verbraucher angeschlossen werden sollte, habe ich mich dazu entschlossen, aus Material aus der Bastelkiste einen kleinen Verteiler aufzubauen. Dieser bietet neben drei PowerPole-Anschlüssen auch einen integrierten DC-DC-Spannungswandler mit USB-Ausgang.

Das folgende Bild zeigt den Aufbau noch vor dem Einschrumfen. Die beiden unteren PowerPole-Anschlüsse sind direkt mit einem größeren Leitungsquerschnitt miteinander verbunden. Einer der Anschlüsse dient dem Anschluss des Energiespeichers, der andere der Versorgung des Funkgerätes, welches einen höheren Strombedarf hat.

Eigenbau-Verteiler mit drei PowerPole-Anschlüssen und integriertem 5-V-USB-Spannungswandler vor dem Einschrumfen.

Leider hatte ich nur Litzenleitung zur Verfügung. Für eine höhere mechanische Stabilität würde ich jedoch empfehlen, stattdessen massiven Draht mit entsprechendem Querschnitt zu verwenden.

Ich habe mir in diesem Fall beholfen, indem ich die einzelnen Litzen vorher verzinnt habe. Oberhalb eines der PowerPole-Anschlüsse befindet sich ein weiterer Anschluss für einen Kleinverbraucher. Dieser ist über PCB-Kontakte verbunden, die ich ebenfalls noch in der Bastelkiste gefunden habe. Die Kontakte wurden passend gebogen und direkt verlötet.

Auf dem gegenüberliegenden PowerPole-Anschluss habe ich zunächst den DC-DC-Spannungswandler mit doppelseitigem Klebeband befestigt. Anschließend wurden dessen Eingangsanschlüsse über Silberdraht direkt mit Plus und Minus der Durchgangsdrähte verbunden.

Nach dem Zusammenbau folgte ein erster Funktionstest. Da alles wie gewünscht arbeitete, habe ich den Verteiler abschließend mit einem passenden Klebeschrumpfschlauch eingeschrumpft. Dabei ist darauf zu achten, dass die PowerPole-Gehäuse nicht vollständig vom Schrumpfschlauch überdeckt werden, damit sich die Gegenstücke weiterhin problemlos einstecken lassen.

Der fertige PowerPole-Verteiler nach dem Einschrumfen mit Klebeschrumpfschlauch.

PowerPole-Zubehör aus dem 3D-Drucker

Wer über einen 3D-Drucker verfügt, findet auf Plattformen wie MakerWorld, Thingiverse oder Printables zahlreiche Gehäuse und Verteilerkonzepte für Anderson PowerPole-Steckverbinder. Eine Suche nach dem Begriff „PowerPole“ liefert viele interessante Entwürfe, die teilweise bereits Sicherungen, Schalter oder weitere Funktionen integrieren und sich hervorragend als Grundlage für eigene Projekte eignen.

Fazit

Dieser Beitrag soll keine detaillierte Bauanleitung sein, sondern vielmehr als Anregung für eigene kleine Projekte dienen. Es muss nicht immer ein fertiges Produkt von der Stange sein. Oft findet sich in der Bastelkiste bereits alles, was benötigt wird.

Ein weiterer Vorteil des Selbstbaus ist, dass sich die Lösung exakt an die eigenen Anforderungen anpassen lässt. So entstand aus wenigen vorhandenen Bauteilen ein kompakter Verteiler, der Funkgerät, Raspberry Pi und weitere Verbraucher zuverlässig aus einem gemeinsamen Energiespeicher versorgen kann.

Falls Interesse besteht, stelle ich euch bei Gelegenheit auch das komplette Manpack hier auf DL-Nordwest einmal genauer vor.

Habt ihr auch PowerPoles im Einsatz und euch dafür Zubehör angefertigt? Schreibt eure Erfahrungen gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert sie mit uns in unserer Telegram- oder WhatsApp-Gruppe.

Team DL-Nordwest, Stephan 9V1LH/(9M2/)DG1BGS


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DL-Nordwest jetzt auch auf TeamSpeak 3 hören

Der digitale Sprachraum DL-Nordwest ist ab sofort auch über TeamSpeak 3 empfangbar. Damit könnt ihr die Aussendungen bequem am PC oder Smartphone verfolgen, ganz ohne eigenes Funkgerät oder Hotspot.

Auf Anregung von Oskar DL1SA, wird der Voice-Stream des digitalen Sprachraums DL-Nordwest ab sofort zusätzlich auf einen TeamSpeak 3-Server übertragen.

Wichtig dabei: Die Übertragung erfolgt ausschließlich in eine Richtung. Über den TeamSpeak-Raum könnt ihr die Aussendungen des Sprachraums hören, eine Rücksendung in das Netz ist jedoch nicht möglich.

Was benötigt ihr dazu?

Ladet euch zunächst einen TeamSpeak-Client von der offiziellen Webseite herunter: www.teamspeak.com

Der TeamSpeak-Client steht für Windows, macOS und Linux (jeweils 64 Bit) sowie als mobile App für Android und iOS zur Verfügung.

Wir empfehlen die Verwendung des klassischen TeamSpeak 3-Clients anstelle des neueren TeamSpeak 6, da dieser für den beschriebenen Einsatzzweck einfacher zu bedienen ist.

Im Folgenden zeigen wir die Einrichtung beispielhaft unter Windows.

Verbindung zum Server herstellen

Nach dem Start des Clients wählt ihr in der Menüleiste:

Verbindungen → Verbinden

Tragt anschließend folgende Daten ein:

Server-Adresse: voice.funkerportal.de

Nickname: Zum Beispiel euer Rufzeichen

Klickt danach auf Verbinden.

Nach dem Login landet ihr zunächst im Raum HERZLICH WILLKOMMEN. Scrollt in der linken Raumliste zum Bereich Rx Räume und macht einen Doppelklick auf den Raum DL-NORDWEST Digital.

Alternativ könnt ihr den Raum direkt über folgenden Link öffnen:

ts3server://voice.funkerportal.de?channel=DL-NORDWEST%20Digital

Tipp: Raum als Favorit speichern

Damit ihr künftig nicht jedes Mal manuell wechseln müsst, könnt ihr den Raum direkt als Favorit hinterlegen.

Wählt dazu:

Favoriten → Zu Favoriten hinzufügen

Im erscheinenden Dialog setzt ihr als Standard Channel den Eintrag DL-NORDWEST Digital.


Hinweis für Gastzugänge

Solange ihr noch nicht durch die Administratoren freigeschaltet wurdet, verbindet ihr euch automatisch als Gast. Gastkonten werden nach 30 Minuten automatisch vom Server getrennt und müssen anschließend neu verbunden werden.


Technische Umsetzung

Die Anbindung an TeamSpeak 3 wurde über eine unter Linux entwickelte Python-USRP-Bridge realisiert. Diese empfängt die vom URF421 auf Modul D bereitgestellten USRP-Audiodaten, bereitet sie für die Weiterverarbeitung auf und übergibt sie an FFmpeg, eine Open-Source-Software zur Audio- und Videokonvertierung, welche den Audiostrom in ein für TeamSpeak 3 geeignetes Format umwandelt.

Anschließend wird der Audiostrom über einen virtuellen PulseAudio-Kanal bereitgestellt. Der TeamSpeak-3-Client nutzt diesen Kanal als Audioquelle, sodass die über den URF421 übertragenen Aussendungen nahezu in Echtzeit auf TeamSpeak verfügbar sind.

Weitere Räume auf funkerportal.de

Neben dem DL-Nordwest-Empfangsraum stehen auf dem TeamSpeak-Server von funkerportal.de zahlreiche weitere Räume zur Verfügung, in denen auch aktiv gesprochen werden kann.

Für die Nutzung der Amateurfunkräume ist zuvor eine Verifizierung als Funkamateur erforderlich. Hierzu müssen die Betreiber eure Amateurfunkzulassung prüfen.

Unter:

Extras → Optionen → Aufnahme

könnt ihr festlegen, welche Taste die Push-to-Talk-Funktion (PTT) aktiviert. Standardmäßig ist hierfür die STRG-Taste hinterlegt.

Von der Nutzung der automatischen Sprachaktivierung empfehlen wir abzusehen, da diese häufig unbeabsichtigte Aussendungen verursacht.

Fazit

Mit TeamSpeak 3 steht neben dem Audio-Stream auf unserer Webseite nun eine weitere Möglichkeit zur Verfügung, den digitalen Sprachraum DL-Nordwest zu verfolgen. Besonders unterwegs oder wenn gerade kein Funkgerät zur Hand ist, bietet sich damit eine einfache und komfortable Empfangsmöglichkeit.

Nutzt ihr TeamSpeak bereits für den Amateurfunk oder habt ihr weitere Vorschläge für unser Projekt DL-Nordwest? Dann schreibt uns diese gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert sie mit uns in unserer Telegram- oder WhatsApp-Gruppe.

Team DL-Nordwest, Stephan 9V1LH/(9M2/)DG1BGS


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Hotspots und Transceiver per Shelly remote ein- und ausschalten

Ein abgestürzter Hotspot oder Transceiver? Mit einem Shelly-Relais lassen sich Geräte bequem aus der Ferne stromlos schalten und wieder einschalten, sowohl an 230 V als auch direkt an 12 V.

Viele Funkamateure setzen Hotspots oder auch remote gesteuerte Funkstationen ein. Damit im Falle des Falles ein nicht mehr reagierendes Funkgerät oder ein Hotspot aus der Distanz stromlos geschaltet werden kann, bieten Lösungen aus der Hausautomatisierung interessante Möglichkeiten. In diesem Beitrag möchte ich mich auf die Produkte von Shelly beziehen. Andere Home-Automatisierungs-Lösungen bieten gegebenenfalls vergleichbare Funktionen.

Durch die hohe Kompatibilität lassen sich Shelly-Geräte sehr einfach in bestehende Smart-Home-Lösungen integrieren. Auch eine Anbindung an Systeme wie Amazon Alexa oder Google Home ist mit wenigen Schritten realisierbar, sofern dies gewünscht ist. Darüber hinaus ist bei einigen Shelly-Produkten auch die direkte Integration in 12 V Gleichstromanlagen problemlos möglich.

Grundvoraussetzung ist, wie bei allen Home-Automatisierungs-Lösungen, ein vorhandenes und funktionierendes WLAN am Einsatzort.

Shelly-Produkte

Im Bereich der privaten Hausautomatisierung gibt es eine Vielzahl von Herstellern und Lösungen. Seit 2018 bietet die bulgarische Firma Shelly Group SE (www.shelly.com) kostengünstige und interessante Produkte an. Der Bezug ist über zahlreiche Elektronik-Onlinehändler möglich.

Im Folgenden möchte ich den Shelly 1 in der aktuellen dritten Generation (Gen.3) vorstellen. Der Shelly 1 ist eines der einfachsten Produkte der Familie und bereits ab etwa 12 Euro erhältlich. Im Grunde handelt es sich um ein über WLAN und das Internet fernsteuerbares Relais.

Bild 1: Shelby 1 Gen.3, Foto: DG1KK

Der Shelly 1 kann direkt mit einer 12 V Spannungsversorgung betrieben werden. Dadurch konnte ich ihn problemlos in meine bestehende 12 V PV-Stromanlage integrieren. Dieser Ansatz dürfte auch für Wohnmobilisten interessant sein, die ihr Fahrzeug smarter gestalten möchten. Die Bedienung erfolgt über die kostenlose Shelly-App, die sowohl für Android als auch iOS verfügbar ist.

Meine Anwendung der Shellys im Amateurfunk

Im Bereich der digitalen Sprachübertragung (DV) verwende ich zwei Raspberry-Pi-basierte MMDVM-Hotspots. Beide Hotspots, ein Single-Hat und ein Dual-Hat, laufen mit der Software Pi-Star, die bereits von Haus aus einen Remotezugang ermöglicht. Ein stromloses Aus- und Wiedereinschalten ist darüber jedoch nicht möglich.

Beide Geräte sind in meinem Shack an eine Batterie-Notstromversorgung angeschlossen. Die Batterie wird kontinuierlich über ein PV-Modul und einen Laderegler geladen. Mit dieser Insellösung habe ich seit 2022 sehr gute Erfahrungen gemacht. Neben den Raspberrys werden bei Bedarf auch ein Mobilfunkgerät für 2 m und 70 cm sowie diverse Kleinverbraucher versorgt.

Bild 2: MMDVM Hotspots (Dual- und Single-Hat) mit Raspberry Pi, Foto: DG1KK
Bild 3: Je zwei Shelly 1 Gen.3 und DC/DC USB-Spannungskonverter zur Versorgung der Hotspots, Foto: DG1KK

Die 5 V USB-Spannungsversorgung für die Raspberrys wird über jeweils einen DC/DC-Spannungskonverter von Bauer Electronics sichergestellt. Die Verkabelung des Shelly 1 für den Betrieb an 12 V ist einfach und weitgehend selbsterklärend, wie das folgende Schema zeigt.

Bild 4a: Shelly 1, 12V Verkabelung, Quelle https://kb.shelly.cloud/knowledge-base/shelly-1-gen3
Bild 4b: Shelly 1, 12V Verkabelung, Quelle https://kb.shelly.cloud/knowledge-base/shelly-1-gen3

Die maximal zulässige Schaltspannung beträgt 30 V DC beziehungsweise 240 V AC bei einem maximalen Strom von 16 A. Der Eigenverbrauch des Shelly 1 inklusive WLAN-Modul liegt bei weniger als 1,2 W.

Soll statt einer 12 V Batteriespannung die 230 V Wechselspannung des Hausnetzes geschaltet werden, ist die Verkabelung gemäß Bild 5 auszuführen. Die entsprechenden Sicherheitsvorschriften nach DIN-VDE sind dabei selbstverständlich zu beachten.

Bild 5: Shelly 1, 230V Verkabelung, Quelle https://kb.shelly.cloud/knowledge-base/shelly-1-gen3

Möchte oder muss ich einen Transceiver, in diesem Fall einen Hotspot, stromlos schalten, kann ich dies bequem und ortsunabhängig über die Shelly-App erledigen, sofern eine Verbindung über Mobilfunknetz oder WLAN besteht.

Bild 6: Shelly App zur Steuerung der Hotspots, Foto: DG1KK

Die Shelly-App bietet darüber hinaus umfangreiche Automatisierungs- und Überwachungsmöglichkeiten. Von individuell eingerichteten Szenen bis hin zur Echtzeitüberwachung von Energieflüssen stehen zahlreiche Funktionen zur Verfügung, die bei einigen Shelly-Modellen problemlos genutzt werden können. Die Steuerung ist sowohl innerhalb des eigenen WLANs als auch über das Internet möglich. Die App steht kostenlos in den üblichen App-Stores zum Download bereit.

Fazit

Die Erweiterung einer Stromversorgung um ein smartes WLAN-Relais ermöglicht das komfortable Aus- und Einschalten von Hotspots oder Transceivern. Eine solche Lösung bietet nicht nur zusätzlichen Komfort, sondern auch ein Plus an Sicherheit, wenn ein Gerät einmal nicht mehr erreichbar ist.

Auch im täglichen Betrieb kann dies hilfreich sein, beispielsweise wenn sich das Gerät im Keller, auf dem Dachboden oder sogar auf einem Mast befindet. Ein vollständiger Kaltstart lässt sich dann bequem aus der Ferne durchführen, ohne dass vor Ort ein Stecker gezogen werden muss.

Natürlich sollte ein Raspberry Pi, sofern noch erreichbar, möglichst sauber heruntergefahren werden. In der Praxis gelingt dies jedoch nicht immer. Negative EMV-Einflüsse konnte ich bislang nicht feststellen.

Die hier gezeigte Lösung ist keine Raketentechnik und lässt sich auch ohne große Vorkenntnisse einfach umsetzen. Dieser Beitrag soll als Anregung für eigene Projekte dienen. Für Kritik, Anmerkungen und Fragen könnt ihr mich gerne unter DG1KK@darc.de kontaktieren.

Viel Spaß beim Basteln!

vy 73, Uwe, DG1KK


Das Team von DL-Nordwest bedankt sich bei Uwe DG1KK für diesen spannenden Gastbeitrag, der zeigt, wie sich mit einfachen Mitteln praktische Lösungen für den Amateurfunk umsetzen lassen und gleichzeitig zum eigenen Experimentieren anregt.

Habt ihr etwas vergleichbares bereits selbst realisiert? Schreibt eure Erfahrungen gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert sie mit uns in unserer Telegram- oder WhatsApp-Gruppe.

Euer Team DL-Nordwest


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WhatsApp und Telegram jetzt miteinander verbunden

Gute Nachrichten für unsere Community: Die WhatsApp- und Telegram-Gruppen von DL-Nordwest sind ab sofort bidirektional miteinander verbunden. Nachrichten werden automatisch zwischen beiden Plattformen synchronisiert.

Der Wunsch nach einer gemeinsamen Kommunikation über WhatsApp und Telegram wurde bereits mehrfach an uns herangetragen. Viele Nutzer bevorzugen die eine oder die andere Plattform, wollten aber dennoch keine Diskussionen, Informationen oder Neuigkeiten verpassen.

Ein erster Versuch, beide Systeme technisch miteinander zu verbinden, war Ende 2024 leider gescheitert. Nun haben wir das Thema erneut aufgegriffen und erfolgreich umgesetzt.

Technische Umsetzung

Ab sofort werden Nachrichten zwischen der WhatsApp– und der Telegram-Gruppe von DL-Nordwest automatisch in beide Richtungen übertragen. Egal, auf welcher Plattform ihr aktiv seid, alle Teilnehmer können gemeinsam an den Diskussionen teilnehmen.

Technisch basiert die Lösung auf einem eigenen Matrix-Server, der als zentrale Kommunikationsplattform dient. Für die Anbindung der beiden Messenger kommen die Open-Source-Projekte Mautrix WhatsApp und Mautrix Telegram zum Einsatz. Diese sogenannten Bridges sorgen dafür, dass Nachrichten, Bilder und weitere Inhalte zwischen den verschiedenen Netzwerken ausgetauscht werden können.

Für unsere Nutzer ändert sich dabei nichts. Die gewohnte WhatsApp– oder Telegram-App kann weiterhin genutzt werden. Die Kommunikation erfolgt wie bisher direkt in den jeweiligen Gruppen.

Fazit

Mit der neuen Verbindung zwischen WhatsApp und Telegram wächst die DL-Nordwest-Gemeinschaft noch ein Stück näher zusammen. Wir freuen uns, den vielfach geäußerten Wunsch nun endlich umgesetzt zu haben und wünschen euch viel Spaß beim gemeinsamen Austausch, und zwar unabhängig davon, welchen Messenger ihr bevorzugt.

Habt ihr weitere Ideen oder Vorschläge, wie unsere Gemeinschaft noch enger zusammenrücken kann? Schreibt eure Erfahrungen gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert sie mit uns in unserer Telegram- oder WhatsApp-Gruppe.

Euer Team DL-Nordwest


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Antennentestwochenende Delmenhorst 2026

Funkamateure verwandelten die „Große Höhe“ in Delmenhorst in ein Antennenmeer. Ein Gastbeitrag von Hans-Gerd Bruns, DL9HG.

GANDERKESEE / DELMENHORST. Wer am Wochenende das Übungsgelände der Bundeswehr „Große Höhe“ passierte, traute seinen Augen kaum: Wo sonst Soldaten trainieren, ragte ein regelrechter Wald aus Aluminiumrohren, Teleskopmasten und langen Drahtantennen in den Himmel.

Foto: DL9HG

Der Ortsverband Delmenhorst (I18) des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC) hatte zu seinem traditionellen Antennentest-Wochenende eingeladen. Rund 100 Funkamateure und Funkinteressierte aus dem gesamten norddeutschen Raum waren der Einladung gefolgt.

Foto: DL9HG
Foto: DL9HG

Mit Wohnmobilen, Wohnwagen und Zelten reisten die Teilnehmer an, um teils spektakuläre Eigenbauantennen in die Luft zu bringen. Von filigranen Richtantennen und Parabolantennen für den Satellitenfunk bis hin zu gewaltigen Drahtschleifen für die Kurzwelle war alles vertreten. Mithilfe hochpräziser Messgeräte analysierten die Funkamateure den Wirkungsgrad ihrer Konstruktionen, um das Maximum aus den elektromagnetischen Wellen herauszuholen.

Foto: DL1LOL

Auch einige jüngere Absolventen des Amateurfunkkurses, der im vergangenen Jahr im Auecamp in Wildeshausen stattfand, funkten bereits souverän mit Gleichgesinnten.

Foto: DL9HG

Erstmalig waren die Johanniter mit ihrem eindrucksvollen Katastrophenschutz-Einsatzfahrzeug vertreten.

Foto: DL1LOL

Neben dem praktischen Funkbetrieb stand am Samstagabend ein besonderes Highlight auf dem Programm: ein Fachvortrag von Prof. Dr. Michael Hartje von der Hochschule Bremen zum Thema „Anpassung von Antennen an die Zuleitung“. Dabei ging er auch auf Messergebnisse ein, die er zuvor auf der „Großen Höhe“ gesammelt hatte.

Foto: DL9HG
Foto: DL1LOL

Ein solches Event verlangte den Organisatoren auch logistisch einiges ab. Das Orga-Team rund um den Ortsverband musste im Vorfeld Genehmigungen und Schlüssel für das Gelände organisieren, eine autarke Stromversorgung mittels Generator aufbauen, Dixi-Toiletten beschaffen sowie Zelte und die komplette Verpflegung für ein ganzes Wochenende bereitstellen. Dank eines eingespielten Teams funktionierte die Versorgung reibungslos. Zwischen gegrillten Steaks, Kaffeetafel und Fachsimpeleien im großen Gemeinschaftszelt kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz.

Foto: DL1LOL

Am Sonntag bauten die Funkamateure ihre mobilen Stationen schließlich wieder ab – im Gepäck jede Menge neue Messdaten, erfolgreiche Weitverbindungen rund um den Globus und die Gewissheit, dass die Faszination für die Technik auch im digitalen Zeitalter ungebrochen ist. Eine Fortsetzung im nächsten Jahr ist bereits fest eingeplant.

Auch Bernd DK5BS vom Team DL-Nordwest, war am Samstag vor Ort und durfte mit vielen von euch interessante Gespräche rund um unser gemeinsames Hobby führen. Wir bedanken uns bei Hans-Gerd Bruns, DL9HG, herzlich für die Überlassung dieses Gastbeitrags und die Eindrücke von einem gelungenen Wochenende auf der „Großen Höhe“.

Ihr möchtet selbst einmal an einem Amateurfunk-Event teilnehmen? In unserem Veranstaltungskalender findet ihr diesen und viele weitere Termine aus der Amateurfunk-Szene. Schaut einfach auf unserer Webseite unter Termine vorbei.

Seid ihr auch vor Ort gewesen oder plant es euch ggf. schon für das kommende Jahr ein? Schreibt eure Erfahrungen gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert sie mit uns in unserer Telegram- oder WhatsApp-Gruppe.

Euer Team DL-Nordwest


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ICOM ID-5200: Erstes offizielles Video und analoges APRS

Pünktlich zur Hamvention 2026 hat ICOM ein Vorstellungsvideo zum neuen ID-5200 VHF/UHF-Mobiltransceiver veröffentlicht. Wir fassen die wichtigsten bisher bekannten Informationen und Neuerungen für euch zusammen.

Bereits im August letzten Jahres hatten wir über ICOMs neuen Dualband-Mobiltransceiver berichtet. Pünktlich zur Hamvention 2026 wurden nun weitere Details bekannt und erstmals ein offizielles Vorstellungsvideo veröffentlicht. Unseren vorherigen Beitrag zum ID-5200 findet ihr hier:

Bevor wir euch das Video und die darin genannten Funktionen kurz zusammenfassen, gleich vorab die wohl wichtigste Neuerung.

Erstmals analoges APRS bei ICOM

Erstmals bei einem ICOM-Mobiltransceiver soll künftig auch analoges APRS unterstützt werden. Während analoges APRS bei anderen Herstellern längst zum Standard gehört, hatte sich ICOM bislang konsequent auf D-PRS innerhalb des D-STAR-Ökosystems beschränkt und auf die Integration von APRS verzichtet.

Woher der plötzliche Sinneswandel kommt, darüber können wir aktuell nur spekulieren. Wir gehen jedoch davon aus, dass der ebenfalls angekündigte Kenwood TM-D750 dabei eine Rolle spielen könnte. Dieser bietet nämlich ebenfalls D-STAR sowie analoges APRS und richtet sich damit offenbar an die gleiche Zielgruppe.

Wichtig dabei: Die APRS-Funktion soll laut ICOM nicht direkt zum Verkaufsstart verfügbar sein, sondern erst später per kostenlosem Firmware-Update nachgereicht werden.

Weiterer Funktionsumfang

In dem rund acht Minuten langen Video, das sowohl in englischer als auch japanischer Sprache verfügbar ist, geht ICOM ausführlich auf den Funktionsumfang des neuen Mobilgerätes ein.

Zu den wichtigsten bislang bekannten Funktionen gehören unter anderem:

  • 4,3 Zoll großes Farb-Touchdisplay
  • Bandscope und Wasserfall-Darstellung
  • Gleichzeitiger Dual-Empfang (auch DV/DV), besonders interessant für den Betrieb über Amateurfunksatelliten
  • Integriertes WLAN und Bluetooth
  • Terminal- und Access-Point-Mode
  • DV-Repeater-Monitor
  • Integrierter GNSS-Empfänger
  • Airband-Empfang
  • USB-C-Anschluss
  • microSD-Kartenslot
  • Bildübertragung direkt über das Funkgerät
  • Umfangreiche Speicher- und Scanfunktionen

ICOM bleibt dem bereits vom ID-5100 bekannten Bedienkonzept weitgehend treu, modernisiert jedoch die Benutzeroberfläche deutlich.

Das entsprechende Video findet ihr hier:

Verfügbarkeit und Preis

Ab wann der neue Mobiltransceiver hierzulande verfügbar sein wird und zu welchem Preis er angeboten werden soll, stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrages noch nicht fest. Sobald wir hierzu weitere Informationen haben, voraussichtlich zur diesjährigen Tokyo Ham Fair im August, werden wir natürlich darüber berichten.

Fazit

Spannend dürfte vor allem werden, wann Kenwood und ICOM ihre neuen Geräte tatsächlich veröffentlichen und wie sich beide Mobiltransceiver im direkten Vergleich schlagen werden. Sowohl optisch als auch beim Funktionsumfang und vermutlich auch preislich scheinen sich beide Geräte in eine sehr ähnliche Richtung zu bewegen.

Interessiert euch eines der Geräte? Welche Funktionen würdet ihr euch zusätzlich noch wünschen? Schreibt eure Erfahrungen gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert sie mit uns in unserer Telegram- oder WhatsApp-Gruppe.

Team DL-Nordwest, Stephan 9V1LH/(9M2/)DG1BGS


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Fusion2x: YAESU-PDN direkt im YSF-, XLX- und FCS-Netz nutzen

Mit Fusion2x steht dank Fernando LW6EMN nun eine Software für Windows und Linux zur Verfügung, mit der sich kompatible YAESU-C4FM-Geräte direkt mit YSF, XLX und FCS verbinden lassen. Wir haben sie für euch getestet.

Der von YAESU-kompatiblen Funkgeräten unterstützte PDN-Modus (Portable Digital Node) erlaubt es, das Funkgerät ohne HF-Abstrahlung für Funkbetrieb im WIRES-X-Modus zu nutzen. Dafür wird kein HRI-200 benötigt, jedoch ein geeignetes Datenkabel. Eine zusätzliche Registrierung des benutzten Gerätes bei YAESU ist ebenfalls nicht notwendig.

Dank des argentinischen Funkamateurs Fernando „Fer“ LW6EMN steht nun eine kostenlose Software zur Verfügung, die den Einsatz nicht mehr nur auf WIRES-X beschränkt, sondern auch das direkte QRV-werden auf YSF-, XLX– und FCS-C4FM-Reflektoren ermöglicht. Die Software kann sowohl auf einem 64-Bit-Windows-System als auch unter Linux, beispielsweise auf einem Raspberry Pi, betrieben werden.

Aktuell unterstützt Fusion2x die Mobilgeräte FTM-100, FTM-400XD, FTM-500D und FTM-510D sowie das Handfunkgerät FT-5D. Bernd DK5BS konnte die Software jedoch auch erfolgreich mit dem FT-2D und dem FT-3D verwenden.

Wir haben uns für euch die Windows-Desktop-Version 1.14 genauer unter die Lupe genommen.

Download und Installation

Die Software wird auf der Webseite lw6emn.ar zum Download angeboten und befindet sich aktuell noch in der Beta-Phase. Wer der spanischen Sprache nicht mächtig ist, ist gut beraten, die Übersetzungsfunktion seines Browsers zu nutzen.

Screenshot von lw6emn.ar

Fusion2x Download

Scrollt auf der Webseite zum Abschnitt Download herunter. Dort wählt ihr je nach Zielsystem die Windows- bzw. Linux-Desktop-Version oder ein fertiges SD-Karten-Image für einen Raspberry Pi 3B aus. Da wir den Test unter Windows durchgeführt haben, laden wir die Datei „fusion2x_win_v114.zip“ herunter und entpacken sie auf unserem PC.

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, die Software zu betreiben: als eigenständiges Programm (fusion2x) oder in der Browser-Variante (fusion2x-web). Im Folgenden beschreiben wir die Browser-Variante.

Konfiguration

Nach dem Ausführen der fusion2x-web-Software wird ein Webserver auf dem Netzwerk-Port 8080 bereitgestellt. Ruft anschließend in eurem Browser die Adresse http://127.0.0.1:8080 auf. Nun werdet ihr nach einem Benutzernamen und Passwort gefragt. Gebt hier jeweils admin ein.

Im Tab Configuration müssen zunächst einige grundlegende Einstellungen vorgenommen werden. Ändert dazu im obersten Abschnitt zunächst die Sprache auf Englisch, scrollt anschließend ganz nach unten und klickt auf den Button Guardar (Save).

Im Abschnitt Serial Port wählt ihr nun euer Funkgeräte-Modell aus — in unserem Fall das FTM-400XD — sowie den dem Datenkabel zugewiesenen COM-Port.

Unter WIRES-X PARAMETERS tragt ihr anschließend euer Rufzeichen ein.

Falls ihr euer Funkgerät als Hotspot verwendet, also mit einem zweiten C4FM-Gerät an das PDN-Gerät sendet und darüber auch wieder per Funk empfangt, können im Abschnitt FREQUENCY & RF zusätzlich Frequenz und Ausgangsleistung konfiguriert werden. Dieses wurde erfolgreich mit einem FTM-400XD und einem FT-2D sowie dem FT-3D getestet.

Hier finden sich ebenfalls Felder für euren Grid-Locator sowie eure DMR-ID, falls vorhanden. Für den eigentlichen Betrieb sind diese Angaben jedoch nicht zwingend erforderlich.

Ganz unten im Abschnitt WEB ACCESS könnt ihr außerdem einen neuen Benutzernamen und ein Passwort vergeben, was wir ausdrücklich empfehlen. Zusätzlich lässt sich hier auch ein anderer Netzwerk-Port konfigurieren, falls Port 8080 bereits von einer anderen Anwendung genutzt wird.

Sind alle Einstellungen vorgenommen, speichert ihr diese abschließend mit dem Save-Button.

Betrieb

Wechselt nun in den Tab Operator. Verbindet zunächst das Funkgerät durch Betätigung des Buttons Connect Radio. Das Gerät muss dafür bereits im PDN-Modus gestartet worden sein. Wie dies bei eurem Funkgerät funktioniert, erfahrt ihr im jeweiligen Handbuch, welches ihr, sofern vorhanden auch in deutscher Sprache, hier auf unserer Webseite im Download-Bereich herunterladen könnt.

Im Abschnitt Reflector wählt ihr anschließend zunächst das gewünschte Protokoll aus, beispielsweise YSF, und danach den gewünschten Reflektor.

Tipp: Über das Feld Filter könnt ihr die Liste eingrenzen. Für DL-Nordwest reicht beispielsweise die Eingabe von „DL-Nord“ oder alternativ der Reflektor-Nummer 54919.

Mit einem Klick auf Connect Reflector wird die Verbindung hergestellt.

Nun kann es auch schon mit dem Funkbetrieb losgehen. Hört wie immer zunächst, ob nicht gerade gesprochen wird und/oder schaut auf unser Dashboard. Danach könnt ihr einen CQ-Ruf absetzen, in ein laufendes QSO einsteigen oder gezielt einen Funkamateur rufen.

Tipp

Wer noch kein geeignetes Datenkabel für sein Funkgerät besitzt, den PDN-Modus aber gerne nutzen möchte, findet in unserem Beitrag „WIRES-X PDN: Das richtige Kabel“ Tipps zur Auswahl eines kompatiblen Kabels sowie günstige Alternativen.

Fazit

Dank der Software von Fer LW6EMN lässt sich der PDN-Modus jetzt noch vielseitiger einsetzen, da man nicht mehr ausschließlich auf das WIRES-X-Netzwerk beschränkt ist.

Wir vom Team DL-Nordwest danken Fer für diese tolle Software und wünschen euch viel Spaß beim Testen.

Nutzt ihr den PDN-Modus bereits und habt ihr die oben genannte Software eventuell schon selbst getestet? Wie sind eure Erfahrungen? Schreibt eure Erfahrungen gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert sie mit uns in unserer Telegram- oder WhatsApp-Gruppe.

Euer Team DL-Nordwest


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Fast schon eine Mini-DNAT

Der OV Papenburg hatte gerufen! Es war eine kombinierte Veranstaltung aus deutsch-niederländischem Amateurfunktreffen, Kofferraumflohmarkt und Sommerfest.

Mini-DNAT?

Und NEIN!! Das sollte keine Konkurrenz zur DNAT werden. Was letztes Jahr in den Niederlanden mit einem ersten Treffen begonnen hatte, sollte nun auf deutscher Seite weitergeführt werden.

Wie lief das ab?

Diese drei Herren hatten die Verbindung hergestellt.

Etwa 100 OMs trafen sich am Samstag zu einem gemütlichen Treffen ohne Vorträge, Anfahrtswettbewerb usw., was ja bei der DNAT so üblich ist. Hier gab es neben dem doch erfolgreichen Kofferraumflohmarkt mit etwa 15 Fahrzeugen und somit Verkäufern ein Treffen mit ca. 20 OMs (YLs) aus PA sowie ca. 80 OMs (YLs) aus nah und fern auf deutscher Seite.

Fotos: DH0SK / DH1BDU

Für Speis und Trank war natürlich auch gesorgt. Neben dem Grillgut gab es auch reichlich Kaffee und Kuchen und so wurden in netter Runde zahlreiche grenzüberschreitende Gespräche geführt und man konnte viele neue und alte Bekannte wieder treffen.

Unser Fazit

Auf jeden Fall eine sehr gelungene Veranstaltung, die unbedingt wiederholt werden sollte. Danke an alle, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Wart ihr auch vor Ort? Wenn ihr es verpasst habt schaut immer mal hier auf DL-Nordwest unter „Termine“ Schreibt eure Erfahrungen gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder in unserer Telegram- oder WhatsApp-Gruppe.

Team DL-Nordwest, Bernd DK5BS


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System Fusion III – YAESU präsentiert den DR-3X

YAESU kündigt zur Hamvention 2026 mit System Fusion III die nächste Generation seines digitalen C4FM-Systems an. Gleichzeitig werden mit DR-3XV und DR-3XU neue Relais-Hardware vorgestellt.

Es ist fast schon zur Tradition geworden, dass YAESU seine Produktneuheiten jährlich auf der Hamvention in Xenia, Ohio (USA) präsentiert. Und ebenso traditionell lässt der japanische Hersteller bereits einige Tage vorher erste Informationen durchsickern.

Während im vergangenen Jahr mit dem FTX-1 Field und OPTIMA vor allem portable Kommunikation im Fokus stand, präsentiert YAESU 2026 gleich zwei neue Relais sowie die Einführung von YAESU System Fusion III.

Auf dem YouTube-Kanal „Yaesu USA Official“ hat John Kruk N9UPC die dritte Generation von YAESU System Fusion bereits angeteasert. Die wichtigste Nachricht dabei: Auch bestehende C4FM-fähige Funkgeräte sollen künftig mit System Fusion III kompatibel sein – wenn auch möglicherweise nicht mit allen neuen Funktionen der dritten Generation.

Neue Relais-Hardware: DR-3XV und DR-3XU

Neben System Fusion III präsentiert YAESU mit dem DR-3XV und DR-3XU auch eine komplett neue Relais-Hardware. Während die ersten beiden Generationen intern noch auf modifizierten FTM-400 Mobilgeräten basierten, setzt YAESU nun auf eine vollständig neue Hardware-Architektur. Der wohl wichtigste Unterschied: Die neuen Relais sind nicht mehr dualbandfähig im Sendebetrieb. Stattdessen muss man sich bereits beim Kauf für die VHF-Variante (DR-3XV) oder die UHF-Variante (DR-3XU) entscheiden.

Dauerbetrieb mit bis zu 85 W Ausgangsleistung

Dafür bietet das neue Konzept deutlich mehr Leistung und erstmals einen 100% Duty Cycle. Im 2-m-Band sind damit dauerhaft bis zu 85 W möglich, im 70-cm-Band bis zu 65 W.

YAESU DR-3XV und DR-3XU mit neuer Hardware-Plattform und 100 % Duty Cycle

Wie bereits das DR-2X verfügt auch die neue Generation über zwei voneinander getrennte Empfänger. Beide Modelle können weiterhin sowohl im 2-m- als auch im 70-cm-Band empfangen.

Ebenfalls weiterhin an Bord ist AMS (Automatic Mode Select), also die automatische Erkennung, ob es sich bei einem Signal um analoges FM oder digitale C4FM-Übertragung handelt.

ASP reduziert Rauschen und hebt Sprache hervor

Neu hinzu kommt unter anderem die ASP-Funktion (Audio Signal Processor). Diese soll analoge FM-Audiosignale schwacher Stationen in Echtzeit aufbereiten und verständlicher machen. Laut YAESU werden dabei insbesondere Rauschanteile reduziert und Sprachanteile hervorgehoben.

IES umgeht gestörte Eingabefrequenzen automatisch

Besonders interessant klingt zudem das neue IES („Interference Evasion System“). Erkennt das Relais Störungen oder Interferenzen auf der Eingabefrequenz, kann diese automatisch deaktiviert werden. Gleichzeitig informiert das Relais kompatible YAESU-Geräte auf der Ausgabe darüber, dass sich das System im „Evasion Mode“ befindet. Mitgliederstationen wechseln anschließend automatisch auf eine alternative, dem Störer unbekannte Eingabefrequenz. Sobald die Störung verschwindet, schaltet das DR-3X wieder in den normalen Betriebsmodus zurück.

Darüber hinaus sind bislang noch nicht viele technische Details bekannt. Auffällig auf der Frontplatte sind jedoch bereits ein USB-Typ-C-Anschluss sowie ein SD-Karten-Slot.

Den Podcast in voller Länge und englischer Sprache könnt ihr euch hier ansehen: youtube.com/watch?v=F9caD5NX7VM

Sobald weitere Informationen bekannt werden, werden wir diese natürlich hier mit euch teilen.

Betreibt ihr selbst bereits ein YAESU DR-1X oder DR-2X Relais? Welche zusätzlichen Funktionen würdet ihr euch für System Fusion III und das neue DR-3X wünschen? Schreibt eure Erfahrungen gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert sie mit uns in unserer Telegram- oder WhatsApp-Gruppe.

Team DL-Nordwest, Stephan 9V1LH/(9M2/)DG1BGS


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Wie laut bist du wirklich?

Zu laut? Zu leise? Ab sofort müsst ihr nicht mehr raten. Mit der neuen Mic-Gain Anzeige auf DL-Nordwest seht ihr jetzt direkt, wie eure Aussendung wirklich ankommt.

Wie laut jemand mit seiner Aussendung wirklich ist, ist normalerweise ein rein subjektives Empfinden. Frag drei Leute und du bekommst vier verschiedene Antworten – was allein schon an den unterschiedlichen Lautstärken der verschiedenen Betriebsarten liegt. Die mit Abstand meisten User kommen bei uns über C4FM, also richten wir uns bei der Lautstärke auch nach dieser Betriebsart.

Neue optische Mic-Gain Anzeige

Bei uns auf DL-Nordwest geht es ab sofort aber nicht nur nach der Akustik. Seit Kurzem haben wir eine optische Mic-Gain Anzeige.

Die Anzeige, die wir verwenden, sollte selbsterklärend sein. Der grüne Bereich ist natürlich optimal, gelb bedeutet etwas zu laut oder zu leise und der rote Bereich steht dann eben für viel zu laut oder viel zu leise.

Die Mic-Gain Anzeige zeigt euch auf einen Blick, ob eure Aussendung zu leise, optimal oder zu laut bei DL-Nordwest ankommt.

So funktioniert die Anzeige

Bei ganz kurzen Signalen oder fehlender DMR-ID, die über eine Brücke kommen, wird meist gar nichts angezeigt.

Wenn ihr nur einen Träger drückt, denkt die Steuerung natürlich, das Signal sei zu leise. Dann steht der schwarze Strich ganz auf der linken Seite. Die Anzeige erfolgt grundsätzlich erst nach eurem Durchgang und es wird der Mittelwert aus dem kompletten Durchgang errechnet. Achtet also bitte erst nach dem Refresh des Dashboards auf den angezeigten Wert.

Bitte keine Pfeif- und Pusttests

Am besten beobachtet ihr die Anzeige während eines normalen QSOs. Bitte nicht pfeifen oder pusten – ihr stört damit 100 andere User und in einem normalen QSO macht ihr das ja auch nicht. Außerdem gibt es im Modul Z noch unsere Echo-Funktion, mit der man sich auch selbst zurückhören kann.

Wo funktioniert die Mic-Gain Anzeige?

Die Mic-Gain Anzeige funktioniert nur auf DL-Nordwest selbst, also im XLX-Raum nur auf Modul D – in den anderen Modulen nicht.

Auf welchen Dashboards ist die Anzeige sichtbar?

Die Mic-Gain Anzeige ist natürlich nur auf unseren eigenen Dashboards zu sehen, also auf dem YSF-, XLX– und URF-Dashboard sowie auf DL-Nordwest selbst. Dort wird der Wert des jeweils letzten Durchgangs zusätzlich links unterhalb des „LIVE HÖREN“-Buttons angezeigt. Nicht jedoch auf weiterführenden Gateways wie Raum Deutschland (26200), YCS (26201) oder dem Brandmeister-Dashboard.

Hier geht es direkt zu unseren Dashboards.

Screenshot von dl-nordwest.com
Screenshot von dl-nordwest.com
Screenshot von dl-nordwest.com

Wir wünschen euch viel Spaß mit diesem neuen Feature und freuen uns natürlich über Rückmeldungen und eventuell aufkommende Fragen.

Selbst schon ausprobiert? Habt ihr weitere Anregungen? Schreibt eure Erfahrungen gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert sie mit uns in unserer Telegram- oder WhatsApp-Gruppe.

Euer Team DL-Nordwest


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