Gute Nachrichten für unsere Community: Die WhatsApp- und Telegram-Gruppen von DL-Nordwest sind ab sofort bidirektional miteinander verbunden. Nachrichten werden automatisch zwischen beiden Plattformen synchronisiert.
Der Wunsch nach einer gemeinsamen Kommunikation über WhatsApp und Telegram wurde bereits mehrfach an uns herangetragen. Viele Nutzer bevorzugen die eine oder die andere Plattform, wollten aber dennoch keine Diskussionen, Informationen oder Neuigkeiten verpassen.
Ein erster Versuch, beide Systeme technisch miteinander zu verbinden, war Ende 2024 leider gescheitert. Nun haben wir das Thema erneut aufgegriffen und erfolgreich umgesetzt.
Technische Umsetzung
Ab sofort werden Nachrichten zwischen der WhatsApp– und der Telegram-Gruppe von DL-Nordwest automatisch in beide Richtungen übertragen. Egal, auf welcher Plattform ihr aktiv seid, alle Teilnehmer können gemeinsam an den Diskussionen teilnehmen.
Technisch basiert die Lösung auf einem eigenen Matrix-Server, der als zentrale Kommunikationsplattform dient. Für die Anbindung der beiden Messenger kommen die Open-Source-Projekte Mautrix WhatsApp und Mautrix Telegram zum Einsatz. Diese sogenannten Bridges sorgen dafür, dass Nachrichten, Bilder und weitere Inhalte zwischen den verschiedenen Netzwerken ausgetauscht werden können.
Für unsere Nutzer ändert sich dabei nichts. Die gewohnte WhatsApp– oder Telegram-App kann weiterhin genutzt werden. Die Kommunikation erfolgt wie bisher direkt in den jeweiligen Gruppen.
Fazit
Mit der neuen Verbindung zwischen WhatsApp und Telegram wächst die DL-Nordwest-Gemeinschaft noch ein Stück näher zusammen. Wir freuen uns, den vielfach geäußerten Wunsch nun endlich umgesetzt zu haben und wünschen euch viel Spaß beim gemeinsamen Austausch, und zwar unabhängig davon, welchen Messenger ihr bevorzugt.
Habt ihr weitere Ideen oder Vorschläge, wie unsere Gemeinschaft noch enger zusammenrücken kann? Schreibt eure Erfahrungen gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert sie mit uns in unsererTelegram- oder WhatsApp-Gruppe.
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Funkamateure verwandelten die „Große Höhe“ in Delmenhorst in ein Antennenmeer. Ein Gastbeitrag von Hans-Gerd Bruns, DL9HG.
GANDERKESEE / DELMENHORST. Wer am Wochenende das Übungsgelände der Bundeswehr „Große Höhe“ passierte, traute seinen Augen kaum: Wo sonst Soldaten trainieren, ragte ein regelrechter Wald aus Aluminiumrohren, Teleskopmasten und langen Drahtantennen in den Himmel.
Foto: DL9HG
Der Ortsverband Delmenhorst (I18) des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC) hatte zu seinem traditionellen Antennentest-Wochenende eingeladen. Rund 100 Funkamateure und Funkinteressierte aus dem gesamten norddeutschen Raum waren der Einladung gefolgt.
Foto: DL9HGFoto: DL9HG
Mit Wohnmobilen, Wohnwagen und Zelten reisten die Teilnehmer an, um teils spektakuläre Eigenbauantennen in die Luft zu bringen. Von filigranen Richtantennen und Parabolantennen für den Satellitenfunk bis hin zu gewaltigen Drahtschleifen für die Kurzwelle war alles vertreten. Mithilfe hochpräziser Messgeräte analysierten die Funkamateure den Wirkungsgrad ihrer Konstruktionen, um das Maximum aus den elektromagnetischen Wellen herauszuholen.
Foto: DL1LOL
Auch einige jüngere Absolventen des Amateurfunkkurses, der im vergangenen Jahr im Auecamp in Wildeshausen stattfand, funkten bereits souverän mit Gleichgesinnten.
Foto: DL9HG
Erstmalig waren die Johanniter mit ihrem eindrucksvollen Katastrophenschutz-Einsatzfahrzeug vertreten.
Foto: DL1LOL
Neben dem praktischen Funkbetrieb stand am Samstagabend ein besonderes Highlight auf dem Programm: ein Fachvortrag von Prof. Dr. Michael Hartje von der Hochschule Bremen zum Thema „Anpassung von Antennen an die Zuleitung“. Dabei ging er auch auf Messergebnisse ein, die er zuvor auf der „Großen Höhe“ gesammelt hatte.
Foto: DL9HGFoto: DL1LOL
Ein solches Event verlangte den Organisatoren auch logistisch einiges ab. Das Orga-Team rund um den Ortsverband musste im Vorfeld Genehmigungen und Schlüssel für das Gelände organisieren, eine autarke Stromversorgung mittels Generator aufbauen, Dixi-Toiletten beschaffen sowie Zelte und die komplette Verpflegung für ein ganzes Wochenende bereitstellen. Dank eines eingespielten Teams funktionierte die Versorgung reibungslos. Zwischen gegrillten Steaks, Kaffeetafel und Fachsimpeleien im großen Gemeinschaftszelt kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz.
Foto: DL1LOL
Am Sonntag bauten die Funkamateure ihre mobilen Stationen schließlich wieder ab – im Gepäck jede Menge neue Messdaten, erfolgreiche Weitverbindungen rund um den Globus und die Gewissheit, dass die Faszination für die Technik auch im digitalen Zeitalter ungebrochen ist. Eine Fortsetzung im nächsten Jahr ist bereits fest eingeplant.
Auch Bernd DK5BS vom Team DL-Nordwest, war am Samstag vor Ort und durfte mit vielen von euch interessante Gespräche rund um unser gemeinsames Hobby führen. Wir bedanken uns bei Hans-Gerd Bruns, DL9HG, herzlich für die Überlassung dieses Gastbeitrags und die Eindrücke von einem gelungenen Wochenende auf der „Großen Höhe“.
Ihr möchtet selbst einmal an einem Amateurfunk-Event teilnehmen? In unserem Veranstaltungskalender findet ihr diesen und viele weitere Termine aus der Amateurfunk-Szene. Schaut einfach auf unserer Webseite unter Termine vorbei.
🎙️ Gastautoren gesucht
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Seid ihr auch vor Ort gewesen oder plant es euch ggf. schon für das kommende Jahr ein? Schreibt eure Erfahrungen gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert sie mit uns in unsererTelegram- oder WhatsApp-Gruppe.
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Pünktlich zur Hamvention 2026 hat ICOM ein Vorstellungsvideo zum neuen ID-5200 VHF/UHF-Mobiltransceiver veröffentlicht. Wir fassen die wichtigsten bisher bekannten Informationen und Neuerungen für euch zusammen.
Bereits im August letzten Jahres hatten wir über ICOMs neuen Dualband-Mobiltransceiver berichtet. Pünktlich zur Hamvention 2026 wurden nun weitere Details bekannt und erstmals ein offizielles Vorstellungsvideo veröffentlicht. Unseren vorherigen Beitrag zum ID-5200 findet ihr hier:
Bevor wir euch das Video und die darin genannten Funktionen kurz zusammenfassen, gleich vorab die wohl wichtigste Neuerung.
Erstmals analoges APRS bei ICOM
Erstmals bei einem ICOM-Mobiltransceiver soll künftig auch analoges APRS unterstützt werden. Während analoges APRS bei anderen Herstellern längst zum Standard gehört, hatte sich ICOM bislang konsequent auf D-PRS innerhalb des D-STAR-Ökosystems beschränkt und auf die Integration von APRS verzichtet.
Woher der plötzliche Sinneswandel kommt, darüber können wir aktuell nur spekulieren. Wir gehen jedoch davon aus, dass der ebenfalls angekündigte Kenwood TM-D750 dabei eine Rolle spielen könnte. Dieser bietet nämlich ebenfalls D-STAR sowie analoges APRS und richtet sich damit offenbar an die gleiche Zielgruppe.
Wichtig dabei: Die APRS-Funktion soll laut ICOM nicht direkt zum Verkaufsstart verfügbar sein, sondern erst später per kostenlosem Firmware-Update nachgereicht werden.
Weiterer Funktionsumfang
In dem rund acht Minuten langen Video, das sowohl in englischer als auch japanischer Sprache verfügbar ist, geht ICOM ausführlich auf den Funktionsumfang des neuen Mobilgerätes ein.
Zu den wichtigsten bislang bekannten Funktionen gehören unter anderem:
4,3 Zoll großes Farb-Touchdisplay
Bandscope und Wasserfall-Darstellung
Gleichzeitiger Dual-Empfang (auch DV/DV), besonders interessant für den Betrieb über Amateurfunksatelliten
Integriertes WLAN und Bluetooth
Terminal- und Access-Point-Mode
DV-Repeater-Monitor
Integrierter GNSS-Empfänger
Airband-Empfang
USB-C-Anschluss
microSD-Kartenslot
Bildübertragung direkt über das Funkgerät
Umfangreiche Speicher- und Scanfunktionen
ICOM bleibt dem bereits vom ID-5100 bekannten Bedienkonzept weitgehend treu, modernisiert jedoch die Benutzeroberfläche deutlich.
Das entsprechende Video findet ihr hier:
Verfügbarkeit und Preis
Ab wann der neue Mobiltransceiver hierzulande verfügbar sein wird und zu welchem Preis er angeboten werden soll, stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrages noch nicht fest. Sobald wir hierzu weitere Informationen haben, voraussichtlich zur diesjährigen Tokyo Ham Fair im August, werden wir natürlich darüber berichten.
Fazit
Spannend dürfte vor allem werden, wann Kenwood und ICOM ihre neuen Geräte tatsächlich veröffentlichen und wie sich beide Mobiltransceiver im direkten Vergleich schlagen werden. Sowohl optisch als auch beim Funktionsumfang und vermutlich auch preislich scheinen sich beide Geräte in eine sehr ähnliche Richtung zu bewegen.
Interessiert euch eines der Geräte? Welche Funktionen würdet ihr euch zusätzlich noch wünschen? Schreibt eure Erfahrungen gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert sie mit uns in unsererTelegram- oder WhatsApp-Gruppe.
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Mit Fusion2x steht dank Fernando LW6EMN nun eine Software für Windows und Linux zur Verfügung, mit der sich kompatible YAESU-C4FM-Geräte direkt mit YSF, XLX und FCS verbinden lassen. Wir haben sie für euch getestet.
Der von YAESU-kompatiblen Funkgeräten unterstützte PDN-Modus (Portable Digital Node) erlaubt es, das Funkgerät ohne HF-Abstrahlung für Funkbetrieb in C4FM zu nutzen. Dafür wird kein HRI-200 benötigt, jedoch ein geeignetes Datenkabel. Eine zusätzliche Registrierung des benutzten Gerätes bei YAESU ist ebenfalls nicht notwendig.
Bislang war der YAESU-PDN-Modus auf die Anbindung an das YAESU-eigene WIRES-X-Netz beschränkt und erforderte die ausschließlich für Windows verfügbare WIRES-X-Software. Dank des argentinischen Funkamateurs Fernando „Fer“ LW6EMN gibt es nun eine kostenlose Alternative, die den direkten Betrieb auf YSF-, XLX– und FCS-C4FM-Reflektoren ermöglicht. Die Software kann sowohl auf einem 64-Bit-Windows-System als auch unter Linux, beispielsweise auf einem Raspberry Pi, betrieben werden.
Aktuell unterstützt Fusion2x die Mobilgeräte FTM-100, FTM-400XD, FTM-500D und FTM-510D sowie das Handfunkgerät FT-5D. Bernd DK5BS konnte die Software jedoch auch erfolgreich mit dem FT-2D und dem FT-3D verwenden.
Wir haben uns für euch die Windows-Desktop-Version 1.14 genauer unter die Lupe genommen.
Download und Installation
Die Software wird auf der Webseite lw6emn.ar zum Download angeboten und befindet sich aktuell noch in der Beta-Phase. Wer der spanischen Sprache nicht mächtig ist, ist gut beraten, die Übersetzungsfunktion seines Browsers zu nutzen.
Fusion2x Download
Scrollt auf der Webseite zum Abschnitt Download herunter. Dort wählt ihr je nach Zielsystem die Windows- bzw. Linux-Desktop-Version oder ein fertiges SD-Karten-Image für einen Raspberry Pi 3B aus. Da wir den Test unter Windows durchgeführt haben, laden wir die Datei „fusion2x_win_v114.zip“ herunter und entpacken sie auf unserem PC.
Ordnerinhalt nach dem Entpacken der Datei „fusion2x_win_v114.zip“
Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, die Software zu betreiben: als eigenständiges Programm (fusion2x) oder in der Browser-Variante (fusion2x-web). Im Folgenden beschreiben wir die Browser-Variante.
Konfiguration
Nach dem Ausführen der fusion2x-web-Software wird ein Webserver auf dem Netzwerk-Port 8080 bereitgestellt. Ruft anschließend in eurem Browser die Adresse http://127.0.0.1:8080 auf. Nun werdet ihr nach einem Benutzernamen und Passwort gefragt. Gebt hier jeweils admin ein.
Im Tab Configuration müssen zunächst einige grundlegende Einstellungen vorgenommen werden. Ändert dazu im obersten Abschnitt zunächst die Sprache auf Englisch, scrollt anschließend ganz nach unten und klickt auf den Button Guardar (Save).
Im Abschnitt Serial Port wählt ihr nun euer Funkgeräte-Modell aus — in unserem Fall das FTM-400XD — sowie den dem Datenkabel zugewiesenen COM-Port.
Unter WIRES-X PARAMETERS tragt ihr anschließend euer Rufzeichen ein.
Falls ihr euer Funkgerät als Hotspot verwendet, also mit einem zweiten C4FM-Gerät an das PDN-Gerät sendet und darüber auch wieder per Funk empfangt, können im Abschnitt FREQUENCY & RF zusätzlich Frequenz und Ausgangsleistung konfiguriert werden. Dieses wurde erfolgreich mit einem FTM-400XD und einem FT-2D sowie dem FT-3D getestet.
Hier finden sich ebenfalls Felder für euren Grid-Locator sowie eure DMR-ID, falls vorhanden. Für den eigentlichen Betrieb sind diese Angaben jedoch nicht zwingend erforderlich.
Ganz unten im Abschnitt WEB ACCESS könnt ihr außerdem einen neuen Benutzernamen und ein Passwort vergeben, was wir ausdrücklich empfehlen. Zusätzlich lässt sich hier auch ein anderer Netzwerk-Port konfigurieren, falls Port 8080 bereits von einer anderen Anwendung genutzt wird.
Sind alle Einstellungen vorgenommen, speichert ihr diese abschließend mit dem Save-Button.
Die wichtigsten Einstellungen werden bequem über das Webinterface von Fusion2x vorgenommen
Betrieb
Wechselt nun in den Tab Operator. Verbindet zunächst das Funkgerät durch Betätigung des Buttons Connect Radio. Das Gerät muss dafür bereits im PDN-Modus gestartet worden sein. Wie dies bei eurem Funkgerät funktioniert, erfahrt ihr im jeweiligen Handbuch, welches ihr, sofern vorhanden auch in deutscher Sprache, hier auf unserer Webseite im Download-Bereich herunterladen könnt.
Im Abschnitt Reflector wählt ihr anschließend zunächst das gewünschte Protokoll aus, beispielsweise YSF, und danach den gewünschten Reflektor.
Tipp: Über das Feld Filter könnt ihr die Liste eingrenzen. Für DL-Nordwest reicht beispielsweise die Eingabe von „DL-Nord“ oder alternativ der Reflektor-Nummer 54919.
Mit einem Klick auf Connect Reflector wird die Verbindung hergestellt.
erbindung zu einem YSF-, XLX- oder FCS-Reflektor über den Operator-Tab von Fusion2x
Nun kann es auch schon mit dem Funkbetrieb losgehen. Hört wie immer zunächst, ob nicht gerade gesprochen wird und/oder schaut auf unser Dashboard. Danach könnt ihr einen CQ-Ruf absetzen, in ein laufendes QSO einsteigen oder gezielt einen Funkamateur rufen.
Tipp
Wer noch kein geeignetes Datenkabel für sein Funkgerät besitzt, den PDN-Modus aber gerne nutzen möchte, findet in unserem Beitrag „WIRES-X PDN: Das richtige Kabel“ Tipps zur Auswahl eines kompatiblen Kabels sowie günstige Alternativen.
Dank der Software von Fer LW6EMN lässt sich der PDN-Modus jetzt noch vielseitiger einsetzen, da man nicht mehr ausschließlich auf das WIRES-X-Netzwerk beschränkt ist.
Wir vom Team DL-Nordwest danken Fer für diese tolle Software und wünschen euch viel Spaß beim Testen.
Nutzt ihr den PDN-Modus bereits und habt ihr die oben genannte Software eventuell schon selbst getestet? Wie sind eure Erfahrungen?Schreibt eure Erfahrungen gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert sie mit uns in unsererTelegram- oder WhatsApp-Gruppe.
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Der OV Papenburg hatte gerufen! Es war eine kombinierte Veranstaltung aus deutsch-niederländischem Amateurfunktreffen, Kofferraumflohmarkt und Sommerfest.
Mini-DNAT?
Und NEIN!! Das sollte keine Konkurrenz zur DNAT werden. Was letztes Jahr in den Niederlanden mit einem ersten Treffen begonnen hatte, sollte nun auf deutscher Seite weitergeführt werden.
Wie lief das ab?
Diese drei Herren hatten die Verbindung hergestellt.
Etwa 100 OMs trafen sich am Samstag zu einem gemütlichen Treffen ohne Vorträge, Anfahrtswettbewerb usw., was ja bei der DNAT so üblich ist. Hier gab es neben dem doch erfolgreichen Kofferraumflohmarkt mit etwa 15 Fahrzeugen und somit Verkäufern ein Treffen mit ca. 20 OMs (YLs) aus PA sowie ca. 80 OMs (YLs) aus nah und fern auf deutscher Seite.
Fotos: DH0SK / DH1BDU
Für Speis und Trank war natürlich auch gesorgt. Neben dem Grillgut gab es auch reichlich Kaffee und Kuchen und so wurden in netter Runde zahlreiche grenzüberschreitende Gespräche geführt und man konnte viele neue und alte Bekannte wieder treffen.
Unser Fazit
Auf jeden Fall eine sehr gelungene Veranstaltung, die unbedingt wiederholt werden sollte. Danke an alle, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.
Wart ihr auch vor Ort? Wenn ihr es verpasst habt schaut immer mal hier auf DL-Nordwest unter „Termine“ Schreibt eure Erfahrungen gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder in unsererTelegram- oder WhatsApp-Gruppe.
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YAESU kündigt zur Hamvention 2026 mit System Fusion III die nächste Generation seines digitalen C4FM-Systems an. Gleichzeitig werden mit DR-3XV und DR-3XU neue Relais-Hardware vorgestellt.
Es ist fast schon zur Tradition geworden, dass YAESU seine Produktneuheiten jährlich auf der Hamvention in Xenia, Ohio (USA) präsentiert. Und ebenso traditionell lässt der japanische Hersteller bereits einige Tage vorher erste Informationen durchsickern.
Während im vergangenen Jahr mit dem FTX-1 Field und OPTIMA vor allem portable Kommunikation im Fokus stand, präsentiert YAESU 2026 gleich zwei neue Relais sowie die Einführung von YAESU System Fusion III.
Auf dem YouTube-Kanal „Yaesu USA Official“ hat John Kruk N9UPC die dritte Generation von YAESU System Fusion bereits angeteasert. Die wichtigste Nachricht dabei: Auch bestehende C4FM-fähige Funkgeräte sollen künftig mit System Fusion III kompatibel sein – wenn auch möglicherweise nicht mit allen neuen Funktionen der dritten Generation.
Neue Relais-Hardware: DR-3XV und DR-3XU
Neben System Fusion III präsentiert YAESU mit dem DR-3XV und DR-3XU auch eine komplett neue Relais-Hardware. Während die ersten beiden Generationen intern noch auf modifizierten FTM-400 Mobilgeräten basierten, setzt YAESU nun auf eine vollständig neue Hardware-Architektur. Der wohl wichtigste Unterschied: Die neuen Relais sind nicht mehr dualbandfähig im Sendebetrieb. Stattdessen muss man sich bereits beim Kauf für die VHF-Variante (DR-3XV) oder die UHF-Variante (DR-3XU) entscheiden.
Dauerbetrieb mit bis zu 85 W Ausgangsleistung
Dafür bietet das neue Konzept deutlich mehr Leistung und erstmals einen 100% Duty Cycle. Im 2-m-Band sind damit dauerhaft bis zu 85 W möglich, im 70-cm-Band bis zu 65 W.
YAESU DR-3XV und DR-3XU mit neuer Hardware-Plattform und 100 % Duty Cycle
Wie bereits das DR-2X verfügt auch die neue Generation über zwei voneinander getrennte Empfänger. Beide Modelle können weiterhin sowohl im 2-m- als auch im 70-cm-Band empfangen.
Ebenfalls weiterhin an Bord ist AMS (Automatic Mode Select), also die automatische Erkennung, ob es sich bei einem Signal um analoges FM oder digitale C4FM-Übertragung handelt.
ASP reduziert Rauschen und hebt Sprache hervor
Neu hinzu kommt unter anderem die ASP-Funktion (Audio Signal Processor). Diese soll analoge FM-Audiosignale schwacher Stationen in Echtzeit aufbereiten und verständlicher machen. Laut YAESU werden dabei insbesondere Rauschanteile reduziert und Sprachanteile hervorgehoben.
IES umgeht gestörte Eingabefrequenzen automatisch
Besonders interessant klingt zudem das neue IES („Interference Evasion System“). Erkennt das Relais Störungen oder Interferenzen auf der Eingabefrequenz, kann diese automatisch deaktiviert werden. Gleichzeitig informiert das Relais kompatible YAESU-Geräte auf der Ausgabe darüber, dass sich das System im „Evasion Mode“ befindet. Mitgliederstationen wechseln anschließend automatisch auf eine alternative, dem Störer unbekannte Eingabefrequenz. Sobald die Störung verschwindet, schaltet das DR-3X wieder in den normalen Betriebsmodus zurück.
Darüber hinaus sind bislang noch nicht viele technische Details bekannt. Auffällig auf der Frontplatte sind jedoch bereits ein USB-Typ-C-Anschluss sowie ein SD-Karten-Slot.
Sobald weitere Informationen bekannt werden, werden wir diese natürlich hier mit euch teilen.
Betreibt ihr selbst bereits ein YAESU DR-1X oder DR-2X Relais? Welche zusätzlichen Funktionen würdet ihr euch für System Fusion III und das neue DR-3X wünschen? Schreibt eure Erfahrungen gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert sie mit uns in unsererTelegram- oder WhatsApp-Gruppe.
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Zu laut? Zu leise? Ab sofort müsst ihr nicht mehr raten. Mit der neuen Mic-Gain Anzeige auf DL-Nordwest seht ihr jetzt direkt, wie eure Aussendung wirklich ankommt.
Wie laut jemand mit seiner Aussendung wirklich ist, ist normalerweise ein rein subjektives Empfinden. Frag drei Leute und du bekommst vier verschiedene Antworten – was allein schon an den unterschiedlichen Lautstärken der verschiedenen Betriebsarten liegt. Die mit Abstand meisten User kommen bei uns über C4FM, also richten wir uns bei der Lautstärke auch nach dieser Betriebsart.
Neue optische Mic-Gain Anzeige
Bei uns auf DL-Nordwest geht es ab sofort aber nicht nur nach der Akustik. Seit Kurzem haben wir eine optische Mic-Gain Anzeige.
Die Anzeige, die wir verwenden, sollte selbsterklärend sein. Der grüne Bereich ist natürlich optimal, gelb bedeutet etwas zu laut oder zu leise und der rote Bereich steht dann eben für viel zu laut oder viel zu leise.
Die Mic-Gain Anzeige zeigt euch auf einen Blick, ob eure Aussendung zu leise, optimal oder zu laut bei DL-Nordwest ankommt.
So funktioniert die Anzeige
Bei ganz kurzen Signalen oder fehlender DMR-ID, die über eine Brücke kommen, wird meist gar nichts angezeigt.
Wenn ihr nur einen Träger drückt, denkt die Steuerung natürlich, das Signal sei zu leise. Dann steht der schwarze Strich ganz auf der linken Seite. Die Anzeige erfolgt grundsätzlich erst nach eurem Durchgang und es wird der Mittelwert aus dem kompletten Durchgang errechnet. Achtet also bitte erst nach dem Refresh des Dashboards auf den angezeigten Wert.
Bitte keine Pfeif- und Pusttests
Am besten beobachtet ihr die Anzeige während eines normalen QSOs. Bitte nicht pfeifen oder pusten – ihr stört damit 100 andere User und in einem normalen QSO macht ihr das ja auch nicht. Außerdem gibt es im Modul Z noch unsere Echo-Funktion, mit der man sich auch selbst zurückhören kann.
Wo funktioniert die Mic-Gain Anzeige?
Die Mic-Gain Anzeige funktioniert nur auf DL-Nordwest selbst, also im XLX-Raum nur auf Modul D – in den anderen Modulen nicht.
Auf welchen Dashboards ist die Anzeige sichtbar?
Die Mic-Gain Anzeige ist natürlich nur auf unseren eigenen Dashboards zu sehen, also auf dem YSF-, XLX– und URF-Dashboard sowie auf DL-Nordwest selbst. Dort wird der Wert des jeweils letzten Durchgangs zusätzlich links unterhalb des „LIVE HÖREN“-Buttons angezeigt. Nicht jedoch auf weiterführenden Gateways wie Raum Deutschland (26200), YCS (26201) oder dem Brandmeister-Dashboard.
Hier geht es direkt zu unseren Dashboards.
Wir wünschen euch viel Spaß mit diesem neuen Feature und freuen uns natürlich über Rückmeldungen und eventuell aufkommende Fragen.
Selbst schon ausprobiert? Habt ihr weitere Anregungen? Schreibt eure Erfahrungen gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert sie mit uns in unsererTelegram- oder WhatsApp-Gruppe.
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Jonathan G4KLX hat mit MMDVM-IQ eine neue Firmware für I/Q-basierte SDR-Hardware vorgestellt. Die erste Testversion unterstützt unter anderem D-Star, DMR, C4FM, NXDN und nun auch P25 Phase 1.
Wie Jonathan G4KLX gestern in dem OpenDV Groups.io Forum mitteilte, arbeitet er bereits seit mehreren Monaten an der nächsten Generation des MMDVM-Systems. Statt klassischer Lösungen mit ADF7021-Chips oder direkter Anbindung an Modulator/Demodulator setzt MMDVM-IQ künftig auf eine I/Q-basierte SDR-Architektur rund um den Semtech SX1255.
Sinngemäß beschreibt Jonathan, dass die neue Plattform deutlich flexibler aufgebaut ist und praktisch beliebige Modulationsarten unterstützt. Bereits in der ersten öffentlichen Testversion werden D-Star, DMR, System Fusion, P25 Phase 1, NXDN, POCSAG sowie FM unterstützt. Damit hält nun auch P25 Phase 1 offiziell Einzug in die MMDVM-Welt.
Das neue Projekt trägt den Namen „MMDVM-IQ“ und läuft auf einem Raspberry Pi – empfohlen wird ein Raspberry Pi 4 – zusammen mit passender SDR-Hardware. Die Kommunikation erfolgt über SoapySDR-Treiber. Als erste Hardware-Plattform wird aktuell das SXceiver-Board unterstützt, das bereits umfangreich bei G4KLX getestet wurde.
Die SXceiver-Hardware kann aktuell unter https://sxceiver.com/ vorbestellt werden. Nach aktuellem Stand werden die Platinen batchweise in Serien zu jeweils 50 Stück gefertigt.
SXceiver-Board
Jonathan weist darauf hin, dass sich das Projekt weiterhin in einer intensiven Testphase befindet. Insbesondere Feinabstimmungen bei der Sendehub-Kalibrierung stehen noch aus. Dennoch seien bereits umfangreiche Tests mit verschiedenen Betriebsarten erfolgreich durchgeführt worden.
Künftig soll MMDVM-IQ auch auf weiteren Hardware-Plattformen unterstützt werden. Genannt werden unter anderem LimeSDR und PlutoSDR. Zudem befinden sich weitere SX1255-basierte Boards in Entwicklung, die höhere Ausgangsleistungen ermöglichen sollen. Damit könnten solche Systeme künftig auch für Relaisstandorte interessant werden.
Wir halten euch auf DL-Nordwest über weitere Entwicklungen in diesem Bereich auf dem Laufenden.
Wer bereits über ein SXceiver-Board verfügt und erste eigene Tests durchführt, darf uns gerne einen kurzen Erfahrungsbericht zukommen lassen.
Was haltet ihr von diesem Ansatz? Schreibt eure Erfahrungen gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert sie mit uns in unsererTelegram- oder WhatsApp-Gruppe.
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ICOM teasert in einem Video den X-026 – ein möglicher neuer HF/50/2/70 Mobiltransceiver. Könnte das der Nachfolger des IC-7100 oder IC-7000 sein?
ICOM Japan hat am 20. April über seinen offiziellen X-Account einen ersten Teaser zum neuen Konzeptgerät X-026 veröffentlicht. Auf der Dayton Hamvention 2026 (15.–17. Mai) soll ein Mock-up gezeigt werden. Bereits auf der Hamvention 2024 hatte ICOM ein ähnliches Vorgehen gewählt: In einer Glasvitrine wurden damals erste Leiterplatten unter der Projektbezeichnung X60 präsentiert. Aus dem Mock-up ging später der IC-7760 hervor.
Ein kurzes Teaservideo liefert bereits spannende Hinweise: Zu sehen ist ein modulares Design mit getrenntem Bedienteil und Hauptgerät. Das Bedienteil verfügt über ein zentrales Display mit mehreren Drehreglern. Vermutlich kommt wie beim ID-5200 auch hier ein farbiges LCD zum Einsatz.
ICOM X-026: Silhouette eines Mobilgeräts mit separatem Bedienteil
Die gezeigte Fahrzeugszene liefert weitere Hinweise: Eine kurze Antenne nahe der Fahrerseite deutet auf den Betrieb im 2 m- und 70 cm-Band (UKW) hin, während eine deutlich längere Antenne an der Heckklappe typisch für Kurzwelle bzw. 50 MHz ist. Das spricht klar für einen Allband-/Allmode-Mobiltransceiver von HF bis UHF.
Fahrzeugszene aus dem Teaser: 2 m/70 cm Antenne an der Fahrerseite, HF/50 MHz Antenne an der Heckklappe
Wie bei aktuellen ICOM-Transceivern zu erwarten, dürfte auch dieses Gerät D-STAR unterstützen. Ebenso naheliegend sind ein integriertes GPS-Modul sowie Bluetooth, etwa zur drahtlosen Anbindung einer Freisprecheinrichtung.
In der Amateurfunk-Szene wird bereits intensiv spekuliert, ob es sich um einen Nachfolger des IC-7100 oder sogar eine moderne Neuinterpretation des IC-7000 handeln könnte.
Bei der im Titelbild gezeigten Abbildung handelt es sich um eine KI-generierte Darstellung. Wir berichten auf DL-Nordwest, sobald weitere Informationen verfügbar sind.
Seid ihr neugierig, was sich hinter dem X-026 wirklich verbirgt? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert sie mit uns in unsererTelegram- oder WhatsApp-Gruppe.
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Bisher nur über externe Dienste wie die BrandMeister Hoseline möglich, jetzt direkt und ohne Umweg auf unserer Webseite integriert.
In unserem Beitrag „DLNW Live-Stream via BM Hoseline“ hatten wir euch bereits eine Möglichkeit aufgezeigt, wie ihr den Funkverkehr auf DL-Nordwest ganz einfach über den Browser mithören könnt. Musstet ihr dafür bisher noch die externe Webseite BrandMeister Hoseline aufrufen und den Funkverkehr auf die TG26429 beschränken, bieten wir euch jetzt eine direkte Lösung auf unserer eigenen Webseite dl-nordwest.com.
Um den Audio-Stream zu starten, navigiert im linken Bereich der Webseite zum Abschnitt 🔊 DLNW Live. Dort könnt ihr den Stream über die grüne Schaltfläche LIVE HÖREN starten. Bitte beachtet, dass es einige Sekunden dauern kann, bis der Stream beginnt. Sobald er läuft, verfärbt sich die Schaltfläche rot. Über STOPPEN könnt ihr die Wiedergabe jederzeit wieder beenden.
Mit einem Klick auf „LIVE HÖREN“ startet der Audio-Stream.
Mit „STOPPEN“ wird der Audio-Stream wieder beendet.
Auf dem Smartphone öffnet zunächst das Hamburger-Menü oben rechts und scrollt anschließend nach unten zum entsprechenden Bereich.
Hinweis zur Nutzung
Je nach Internetverbindung kann der Stream einen Zeitversatz von mehreren Sekunden haben. Er eignet sich daher nicht, um die eigene Aussendung live abzuhören. Nutzt dafür bitte weiterhin unsere Echo-Funktion im XLX421 Modul Z (C4FM, DMR und D-STAR) oder im URF421 (M17).
Weitere Funktionen
Rechts neben der Start-Schaltfläche seht ihr, ob und wer aktuell auf DL-Nordwest aktiv ist.
Im Abschnitt 📡 Zuletzt aktiv darunter wird zusätzlich angezeigt, wer zuletzt gesprochen hat und wann.
Fazit
Mit dem neuen Live-Audio-Stream wird das Mithören auf DL-Nordwest noch einfacher und direkt in unsere Webseite integriert. Darüber hinaus arbeiten wir bereits an weiteren Funktionen, die wir euch demnächst hier im Detail vorstellen werden.
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Funktional
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