ICOM ID-5200: Erstes offizielles Video und analoges APRS

Pünktlich zur Hamvention 2026 hat ICOM ein Vorstellungsvideo zum neuen ID-5200 VHF/UHF-Mobiltransceiver veröffentlicht. Wir fassen die wichtigsten bisher bekannten Informationen und Neuerungen für euch zusammen.

Bereits im August letzten Jahres hatten wir über ICOMs neuen Dualband-Mobiltransceiver berichtet. Pünktlich zur Hamvention 2026 wurden nun weitere Details bekannt und erstmals ein offizielles Vorstellungsvideo veröffentlicht. Unseren vorherigen Beitrag zum ID-5200 findet ihr hier:

Bevor wir euch das Video und die darin genannten Funktionen kurz zusammenfassen, gleich vorab die wohl wichtigste Neuerung.

Erstmals analoges APRS bei ICOM

Erstmals bei einem ICOM-Mobiltransceiver soll künftig auch analoges APRS unterstützt werden. Während analoges APRS bei anderen Herstellern längst zum Standard gehört, hatte sich ICOM bislang konsequent auf D-PRS innerhalb des D-STAR-Ökosystems beschränkt und auf die Integration von APRS verzichtet.

Woher der plötzliche Sinneswandel kommt, darüber können wir aktuell nur spekulieren. Wir gehen jedoch davon aus, dass der ebenfalls angekündigte Kenwood TM-D750 dabei eine Rolle spielen könnte. Dieser bietet nämlich ebenfalls D-STAR sowie analoges APRS und richtet sich damit offenbar an die gleiche Zielgruppe.

Wichtig dabei: Die APRS-Funktion soll laut ICOM nicht direkt zum Verkaufsstart verfügbar sein, sondern erst später per kostenlosem Firmware-Update nachgereicht werden.

Weiterer Funktionsumfang

In dem rund acht Minuten langen Video, das sowohl in englischer als auch japanischer Sprache verfügbar ist, geht ICOM ausführlich auf den Funktionsumfang des neuen Mobilgerätes ein.

Zu den wichtigsten bislang bekannten Funktionen gehören unter anderem:

  • 4,3 Zoll großes Farb-Touchdisplay
  • Bandscope und Wasserfall-Darstellung
  • Gleichzeitiger Dual-Empfang (auch DV/DV), besonders interessant für den Betrieb über Amateurfunksatelliten
  • Integriertes WLAN und Bluetooth
  • Terminal- und Access-Point-Mode
  • DV-Repeater-Monitor
  • Integrierter GNSS-Empfänger
  • Airband-Empfang
  • USB-C-Anschluss
  • microSD-Kartenslot
  • Bildübertragung direkt über das Funkgerät
  • Umfangreiche Speicher- und Scanfunktionen

ICOM bleibt dem bereits vom ID-5100 bekannten Bedienkonzept weitgehend treu, modernisiert jedoch die Benutzeroberfläche deutlich.

Das entsprechende Video findet ihr hier:

Verfügbarkeit und Preis

Ab wann der neue Mobiltransceiver hierzulande verfügbar sein wird und zu welchem Preis er angeboten werden soll, stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrages noch nicht fest. Sobald wir hierzu weitere Informationen haben, voraussichtlich zur diesjährigen Tokyo Ham Fair im August, werden wir natürlich darüber berichten.

Fazit

Spannend dürfte vor allem werden, wann Kenwood und ICOM ihre neuen Geräte tatsächlich veröffentlichen und wie sich beide Mobiltransceiver im direkten Vergleich schlagen werden. Sowohl optisch als auch beim Funktionsumfang und vermutlich auch preislich scheinen sich beide Geräte in eine sehr ähnliche Richtung zu bewegen.

Interessiert euch eines der Geräte? Welche Funktionen würdet ihr euch zusätzlich noch wünschen? Schreibt eure Erfahrungen gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert sie mit uns in unserer Telegram- oder WhatsApp-Gruppe.

Team DL-Nordwest, Stephan 9V1LH/(9M2/)DG1BGS


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System Fusion III – YAESU präsentiert den DR-3X

YAESU kündigt zur Hamvention 2026 mit System Fusion III die nächste Generation seines digitalen C4FM-Systems an. Gleichzeitig werden mit DR-3XV und DR-3XU neue Relais-Hardware vorgestellt.

Es ist fast schon zur Tradition geworden, dass YAESU seine Produktneuheiten jährlich auf der Hamvention in Xenia, Ohio (USA) präsentiert. Und ebenso traditionell lässt der japanische Hersteller bereits einige Tage vorher erste Informationen durchsickern.

Während im vergangenen Jahr mit dem FTX-1 Field und OPTIMA vor allem portable Kommunikation im Fokus stand, präsentiert YAESU 2026 gleich zwei neue Relais sowie die Einführung von YAESU System Fusion III.

Auf dem YouTube-Kanal „Yaesu USA Official“ hat John Kruk N9UPC die dritte Generation von YAESU System Fusion bereits angeteasert. Die wichtigste Nachricht dabei: Auch bestehende C4FM-fähige Funkgeräte sollen künftig mit System Fusion III kompatibel sein – wenn auch möglicherweise nicht mit allen neuen Funktionen der dritten Generation.

Neue Relais-Hardware: DR-3XV und DR-3XU

Neben System Fusion III präsentiert YAESU mit dem DR-3XV und DR-3XU auch eine komplett neue Relais-Hardware. Während die ersten beiden Generationen intern noch auf modifizierten FTM-400 Mobilgeräten basierten, setzt YAESU nun auf eine vollständig neue Hardware-Architektur. Der wohl wichtigste Unterschied: Die neuen Relais sind nicht mehr dualbandfähig im Sendebetrieb. Stattdessen muss man sich bereits beim Kauf für die VHF-Variante (DR-3XV) oder die UHF-Variante (DR-3XU) entscheiden.

Dauerbetrieb mit bis zu 85 W Ausgangsleistung

Dafür bietet das neue Konzept deutlich mehr Leistung und erstmals einen 100% Duty Cycle. Im 2-m-Band sind damit dauerhaft bis zu 85 W möglich, im 70-cm-Band bis zu 65 W.

YAESU DR-3XV und DR-3XU mit neuer Hardware-Plattform und 100 % Duty Cycle

Wie bereits das DR-2X verfügt auch die neue Generation über zwei voneinander getrennte Empfänger. Beide Modelle können weiterhin sowohl im 2-m- als auch im 70-cm-Band empfangen.

Ebenfalls weiterhin an Bord ist AMS (Automatic Mode Select), also die automatische Erkennung, ob es sich bei einem Signal um analoges FM oder digitale C4FM-Übertragung handelt.

ASP reduziert Rauschen und hebt Sprache hervor

Neu hinzu kommt unter anderem die ASP-Funktion (Audio Signal Processor). Diese soll analoge FM-Audiosignale schwacher Stationen in Echtzeit aufbereiten und verständlicher machen. Laut YAESU werden dabei insbesondere Rauschanteile reduziert und Sprachanteile hervorgehoben.

IES umgeht gestörte Eingabefrequenzen automatisch

Besonders interessant klingt zudem das neue IES („Interference Evasion System“). Erkennt das Relais Störungen oder Interferenzen auf der Eingabefrequenz, kann diese automatisch deaktiviert werden. Gleichzeitig informiert das Relais kompatible YAESU-Geräte auf der Ausgabe darüber, dass sich das System im „Evasion Mode“ befindet. Mitgliederstationen wechseln anschließend automatisch auf eine alternative, dem Störer unbekannte Eingabefrequenz. Sobald die Störung verschwindet, schaltet das DR-3X wieder in den normalen Betriebsmodus zurück.

Darüber hinaus sind bislang noch nicht viele technische Details bekannt. Auffällig auf der Frontplatte sind jedoch bereits ein USB-Typ-C-Anschluss sowie ein SD-Karten-Slot.

Den Podcast in voller Länge und englischer Sprache könnt ihr euch hier ansehen: youtube.com/watch?v=F9caD5NX7VM

Sobald weitere Informationen bekannt werden, werden wir diese natürlich hier mit euch teilen.

Betreibt ihr selbst bereits ein YAESU DR-1X oder DR-2X Relais? Welche zusätzlichen Funktionen würdet ihr euch für System Fusion III und das neue DR-3X wünschen? Schreibt eure Erfahrungen gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert sie mit uns in unserer Telegram- oder WhatsApp-Gruppe.

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ICOM X-026: Neuer Mobil-Allrounder

ICOM teasert in einem Video den X-026 – ein möglicher neuer HF/50/2/70 Mobiltransceiver. Könnte das der Nachfolger des IC-7100 oder IC-7000 sein?

ICOM Japan hat am 20. April über seinen offiziellen X-Account einen ersten Teaser zum neuen Konzeptgerät X-026 veröffentlicht. Auf der Dayton Hamvention 2026 (15.–17. Mai) soll ein Mock-up gezeigt werden. Bereits auf der Hamvention 2024 hatte ICOM ein ähnliches Vorgehen gewählt: In einer Glasvitrine wurden damals erste Leiterplatten unter der Projektbezeichnung X60 präsentiert. Aus dem Mock-up ging später der IC-7760 hervor.

Ein kurzes Teaservideo liefert bereits spannende Hinweise: Zu sehen ist ein modulares Design mit getrenntem Bedienteil und Hauptgerät. Das Bedienteil verfügt über ein zentrales Display mit mehreren Drehreglern. Vermutlich kommt wie beim ID-5200 auch hier ein farbiges LCD zum Einsatz.

ICOM X-026: Silhouette eines Mobilgeräts mit separatem Bedienteil

Die gezeigte Fahrzeugszene liefert weitere Hinweise: Eine kurze Antenne nahe der Fahrerseite deutet auf den Betrieb im 2 m- und 70 cm-Band (UKW) hin, während eine deutlich längere Antenne an der Heckklappe typisch für Kurzwelle bzw. 50 MHz ist. Das spricht klar für einen Allband-/Allmode-Mobiltransceiver von HF bis UHF.

Fahrzeugszene aus dem Teaser: 2 m/70 cm Antenne an der Fahrerseite, HF/50 MHz Antenne an der Heckklappe

Wie bei aktuellen ICOM-Transceivern zu erwarten, dürfte auch dieses Gerät D-STAR unterstützen. Ebenso naheliegend sind ein integriertes GPS-Modul sowie Bluetooth, etwa zur drahtlosen Anbindung einer Freisprecheinrichtung.

In der Amateurfunk-Szene wird bereits intensiv spekuliert, ob es sich um einen Nachfolger des IC-7100 oder sogar eine moderne Neuinterpretation des IC-7000 handeln könnte.

ICOM IC-7000: HF/50/144/430 MHz Allmode-Mobiltransceiver (2005–2017)
ICOM IC-7100: HF/50/144/430 MHz Allmode-Mobiltransceiver (2013–2025)

Bei der im Titelbild gezeigten Abbildung handelt es sich um eine KI-generierte Darstellung. Wir berichten auf DL-Nordwest, sobald weitere Informationen verfügbar sind.

Seid ihr neugierig, was sich hinter dem X-026 wirklich verbirgt? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert sie mit uns in unserer Telegram- oder WhatsApp-Gruppe.

Team DL-Nordwest, Stephan 9V1LH/(9M2/)DG1BGS


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Kenwood TM-D750: Bedienungsanleitung und Spezifikationen verfügbar

Eine erste englischsprachige Bedienungsanleitung zum Kenwood TM-D750 ist verfügbar. Wir fassen die wichtigsten Inhalte und Produktfeatures kompakt zusammen.

Nach längerer Pause gibt es endlich wieder Neuigkeiten rund um das neue JVC Kenwood D-Star- und APRS-Mobilgerät TM-D750. Anlass dafür ist die Veröffentlichung erster offizieller Unterlagen, darunter eine Bedienungsanleitung sowie technische Spezifikationen.

Hintergrund ist eine kürzlich erfolgte FCC-Zulassung des Geräts in den USA. Die FCC (Federal Communications Commission) ist die dort zuständige Regulierungsbehörde für Funk- und Telekommunikationstechnik, vergleichbar mit der CE-Kennzeichnung in Europa. Auch wenn diese Zulassung für den Betrieb in Deutschland keine direkte Bedeutung hat, werden im Rahmen dieses Verfahrens häufig umfangreiche technische Dokumente öffentlich zugänglich gemacht.

So finden sich dort neben externen Gerätefotos und Angaben zur Kennzeichnung nun auch erstmals eine englischsprachigen Bedienungsanleitung des TM-D750. Diese erlaubt einen ersten Blick auf die Spezifikationen, den Lieferumfang, die Menüstruktur und die Verwendung von Basisfunktionen des neuen Mobilgeräts, auf die wir im weiteren Verlauf dieses Beitrags näher eingehen.

Modellvarianten und Produktfeatures des TM-D750

Zunächst wird in der Bedienungsanleitung noch einmal klar herausgestellt, worin sich die verschiedenen Modellvarianten unterscheiden. Beim amerikanischen Modell mit der Endbezeichnung A, also dem TM-D750A, handelt es sich um einen Tri-Bander, der zusätzlich auch das 220-MHz-Band unterstützt.
In Europa, Modellbezeichnung TM-D750E, müssen wir uns hingegen auf 144 und 430 MHz beschränken.

Als Produktfeatures nennt die Bedienungsanleitung unter anderem:

  • APRS, auch mit Digipeater-Funktion
  • D-STAR: Gleichzeitiger Empfang von zwei D-STAR-Signalen, Direct Mode, Repeater Monitor sowie Reflector und Repeater Terminal Mode
  • Integrierter GNSS-Empfänger, unterstützt GPS, Galileo und QZSS (Japan)
  • Farb-LCD-Display
  • Gleichzeitiger Empfang von zwei Signalen (V×U, U×V, U×U) + Air-Band
  • Integrierter Lautsprecher im Bedienteil
  • Visual Scan und Wasserfall-Darstellung
  • Sprachverarbeitung mittels DSP
  • Integriertes Bluetooth (5.0, SPP und HSP)
  • Integriertes WLAN (2,4 und 5 GHz)
  • microSD-Speicherkarten-Unterstützung (2 bis max. 32 GB)
  • Akkuladen und Datenübertragung über USB Typ-C
  • 1.000 Speicherkanäle, 1.500 Repeaterlisten und 30 Hotspot-Listen
  • Dreistufig wählbare Sendeleistung (5 / 10 / 50 W)

Dabei fällt unter anderem auf, dass beim Punkt gleichzeitiger Empfang die Option V×V, also der parallele Empfang auf beiden VHF-Bändern, nicht aufgeführt ist.

Ebenfalls interessant ist der Hinweis auf das Akkuladen über USB-C. Dieser dürfte sich weniger auf das Funkgerät selbst beziehen, da das Mobilgerät kaum über einen integrierten Akku verfügen dürfte. Wahrscheinlicher ist, dass sich darüber externe Geräte wie etwa ein Smartphone entweder am Bedienteil und/oder an der HF-Einheit laden lassen.

Lieferumfang

Laut Bedienungsanleitung gehören folgende Komponenten zum Lieferumfang des TM-D750:

  • ein Handsprechmikrofon MC-62 inklusive Halterung
  • ein 12-V-DC-Stromkabel mit jeweils 20-A-Inline-Sicherung in Plus- und Minusleitung sowie Ersatzsicherung
  • das Anschlusskabel für das Bedienteil
  • Montagewinkel für HF-Einheit und Bedienteil inklusive passender Schrauben
  • eine gedruckte Bedienungsanleitung
  • eine Garantiekarte

Alternativ zur mitgelieferten Halterung kann das Bedienteil außerdem auf handelsüblichen Fotostativen montiert werden, was zusätzliche Flexibilität bei der Installation ermöglicht.

Montage auf einem Fotostativ über das 1/4-Zoll-Gewinde an der Unterseite der Bedieneinheit

Audio, Systemfunktionen und Bedienkonzept

Interessant ist auch die Sprachaufbereitung mittels DSP. Ob sich diese ausschließlich auf die eigene Aussendung bezieht oder auch auf das empfangene Signal wirkt, vergleichbar mit dem von Yaesu beworbenen ASP (Audio Signal Processing), muss sich allerdings erst noch zeigen. In der aktuellen Bedienungsanleitung finden sich hierzu bislang keine weiteren Hinweise.

Die Systemzeit des Geräts kann wahlweise automatisch über GPS oder über einen NTP-Server im Internet aktualisiert werden, sofern eine WLAN-Verbindung besteht.

Das Menüsystem präsentiert sich sehr umfangreich, gleichzeitig aber klar strukturiert. Es ist in die Bereiche TX/RX, Memory, Audio, GPS, APRS, Digital (D-STAR), IP Network, SD Card und Configuration unterteilt. Sämtliche Menü- und Untermenüpunkte lassen sich zudem direkt über ihre dreistellige Menünummer aufrufen, sofern diese bekannt ist.

Technische Spezifikationen

Im hinteren Teil der Bedienungsanleitung sind die Spezifikationen des TM-D750E in der üblichen Tabellenform aufgeführt und geben einen kompakten Überblick über die technischen Eckdaten des Geräts.

Weniger erfreulich für Nutzer von iOS-Geräten: Das Funkgerät unterstützt offenbar kein Bluetooth Low Energy (BLE) und ist damit nicht für Steuerungs- oder Konfigurationsaufgaben mit iPhone oder iPad geeignet!

Bei der WLAN-Anbindung zeigt sich das TM-D750 etwas flexibler. Neben 2,4 GHz wird auch das 5-GHz-Band unterstützt. Zum Einsatz kommen jedoch ausschließlich WLAN-5-Standards (802.11 a/b/g/n/ac). WLAN 6 (802.11ax) und WLAN 7 (802.11be), jeweils im 2,4- und 5-GHz-Band, werden nicht unterstützt.

Fazit und Ausblick

Mit der nun verfügbaren Bedienungsanleitung lassen sich erstmals viele Details und Produktfeatures des JVC Kenwood TM-D750 nachvollziehen. Auch wenn noch nicht alle Funktionen abschließend bewertet werden können, bietet die Anleitung bereits einen guten Einblick in Konzept, Ausstattung und Bedienung des neuen D-STAR- und APRS-Mobilgeräts.

Wer sich selbst einen Eindruck verschaffen möchte, kann die Bedienungsanleitung über unsere Kenwood TM-D750-Seite im Download-Bereich herunterladen.

Screenshot von dl-nordwest.com

Downloads zum KENWOOD TM-D750E

Sobald eine ausführliche Bedienungsanleitung, ein konkreter Preis sowie ein erstes Lieferdatum für den europäischen Markt bekannt sind, werden wir darüber selbstverständlich weiter berichten.

Wie ist euer erster Eindruck vom TM-D750? Habt ihr in der Bedienungsanleitung weitere Details entdeckt? Schreibt es gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert mit uns in unserer Telegram- oder WhatsApp-Gruppe.

Team DL-Nordwest, Stephan 9V1LH/(9M2/)DG1BGS


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Terminal Mode mit dem ICOM IC-705

Mit ICOM-Geräten der jüngsten Generation ist die Teilnahme am Funkgeschehen auch ohne HF-Abstrahlung möglich und zwar direkt über das Internet. In seinem Gastbeitrag zeigt Peter DH8BAT am Beispiel des ICOM IC-705, wie das in der Praxis funktioniert.

Wer einen ICOM IC-9700, IC-705, IC-905, ID-4100 oder eines der Handfunkgeräte ID-50 oder ID-52 sein Eigen nennt, hat sicherlich schon gehört oder gelesen, dass sich diese Transceiver als Terminal oder Repeater (Hotspot) für den Einstieg ins D-STAR-Netz nutzen lassen.

Bei den Transceivern mit integriertem Netzwerkinterface, also dem IC-9700 mit LAN sowie dem IC-705 und IC-905 mit WLAN, funktioniert dies direkt am Gerät. Bei dem Handfunkgerät ID-52 Plus kann die Verbindung via Bluetooth erfolgen, während beim ID-50 und ID-4100 eine Anbindung über das Programmierkabel möglich ist. In diesen Fällen werden zusätzlich ein Computer oder Smartphone sowie eine Software wie RS-MS3, Doozy, QnetGateway oder DStarRepeater benötigt.

Peter DH8BAT hat sich mit seinem IC-705 näher mit dem Thema befasst und einen Bericht darüber geschrieben. Wir freuen uns, diesen Gastbeitrag am Beispiel von DL-Nordwest hier veröffentlichen zu können.

Terminal Mode: „Funken über WLAN“ mit dem IC-705  (IC-9700 über LAN)

Bevor ihr gleich anfangt alles zu verstellen, empfehle ich Über die Taste
MENU > SET > SD-Card > Save-Settings

Eure bisherigen Einstellungen zu sichern!

Nun geht es los:

CALL/DR > 1 Sek. drücken

TO drücken, ganz runter scrollen: Direkt Input (RPT) auswählen.
Dann:  /XLX421D  eingeben, mit ENT bestätigen.
(Statt D gehen natürlich auch andere Module von A-Z)

FROM (normalerweise der Einstiegs Repeater) ändert man für den Terminal-Mode folgendermaßen:

Taste „MENU“ > „DV GW“ > „Terminal Mode“

(Um später mal wieder normal über die Antenne zu funken muss man dann:
„MENUE“ > „DV GW“ > „Normal Mode“ auswählen!)

Vor der erstmaligen Benutzung Bitte folgendes überprüfen bzw. einstellen:

Taste „MENU“ > „DV GW“ > „internal Gateway (WLAN)

Ich gehe davon aus, das der IC705 bereits mit eurem WLAN zuhause verbunden ist!
Für eine dauernde Nutzung macht es Sinn in Eurem Router das Häkchen zu setzen:
„diesem Gerät immer die selbe IP zuweisen“
Und anschließend eine Portweiterleitung (Port 40000 UDP > IC705) einzurichten.

NUR wenn das nicht möglich ist (Hotel Wlan etc.) schaltet ihr die Option:

Taste „MENU“ > „DV GW“ > „internal Gateway Setting“ > UDP Hole Punch ON
Ob man mit dieser Funktion dauerhaft standby bleiben kann, oder irgendwann
die Verbindung verliert kann je nach Internet Zugang verschieden sein!

Taste „MENU“ > „DV GW“ > „internal Gateway Setting“ > Gateway Repeater (Server…) > dl-nordwest.com
(Wenn ihr andere Server , zB. DCS001 , connecten wollt, müsst ihr hier die dazugehörige Domain eintragen!)

Taste“MENU“ > „DV GW“ > „internal Gateway Setting“ > „Terminal/AP Call Sign“

Das Gateway Rufzeichen des eigenen Terminals muss immer 8 Zeichen ergeben, also z.B. „DH8BAT T“. Bitte verwendet auch das „T“ in diesem Fall, dann ist erkennbar das ihr im Terminal Modus arbeitet.

Der Gateway Typ muss auf „Global“ stehen

Anmerkung: FT8 mit der Android APP „FT8CN“ (nur bei Github zu bekommen!)
funktionierte auch anschließend mit meinem IC9700 noch 😉

An dieser Stelle schließt Peters Bericht über den Terminal Mode. Vielen Dank für den interessanten Einblick. In einem späteren Beitrag zeigen wir euch das Vorgehen auch an anderen Geräten.

Wer von euch hat den ICOM Terminal Mode bereits getestet? Welche Geräte kommen bei euch zum Einsatz und welche Software verwendet ihr? Schreibt eure Erfahrungen gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert sie mit uns in unserer Telegram- oder WhatsApp-Gruppe.

Team DL-Nordwest, Bernd DK5BS


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Tipp: Günstiges Datenkabel für Yaesu-Geräte

Wir geben eine Übersicht über Mobilgeräte mit Datenbuchse und zeigen euch eine günstige Alternative zum Yaesu-Datenkabel.

Yaesu ist einer der wenigen Hersteller, der seine Mobilfunkgeräte noch mit einer Datenbuchse zum Anschluss externer Hardware ausstattet. Diese Datenbuchse hat den Vorteil, dass man das Mikrofon nicht ständig abstecken muss, um digitale Betriebsarten („Data Modes“) nutzen zu können. Darüber hinaus bietet sie neben einem vorgefilterten Audio-Ausgang (für 1200 Baud, oft als 1k2 bezeichnet) auch einen direkten Zugang zum Diskriminator-Signal – üblicherweise mit 9k6 gekennzeichnet. Beiden gemeinsam ist, dass der Audiopegel fest vorgegeben ist und somit unabhängig von der Einstellung des Lautstärkereglers arbeitet.

Während sich bei den meisten Herstellern ab etwa Ende der 1990er Jahre die 6-polige Mini-DIN-Buchse als De-facto-Standard für Datenanschlüsse etablierte, wechselte Yaesu mit der Einführung des HRI-200-Modems auf eine 10-polige Variante, die neben den zuvor genannten Signalen auch eine serielle Computerschnittstelle zur Verfügung stellt.

Übersicht: Mobilgeräte mit Datenbuchse

In der folgenden Tabelle haben wir aktuell erhältliche Mobilfunkgeräte mit Datenbuchse für euch zusammengestellt.

HerstellerModel Nr.BeschreibungDatenbuchse Mini-DINPreis (ca.)Bemerkung
ALINCODR-735EDualbander, 50 W6-polig350 €
BTECHUV-50X3Tribander, 50 W8-polig425 €
ICOMIC-7100HF/UKW Allmode, D-Star6-polig1.450 €Abgekündigt!
KENWOODTM-D750Dualbander, 50 Wn/aEnde 2025
YAESUFTM-150E ASPDualbander, 55/50 W, ASP10-polig330 €
FTM-200DEDualbander, 50 W, C4FM350 €
FTM-300DE450 €
FTM-500DE600 €
FTM-6000EDuobander, 50 W290 €Abgekündigt!
Stand: 20.07.2025

Datenkabel von Yaesu

Yaesu selbst bietet mehrere Datenkabel als Zubehör an. Dazu gehört unter anderem das CT-164, ein Adapterkabel mit 10-poligem Mini-DIN-Stecker auf eine 6-polige Mini-DIN-Buchse, das für rund 20 Euro erhältlich ist. Etwas teurer ist das CT-167, ein 1 m langes Anschlusskabel mit 10-poligem Mini-DIN-Stecker und offenem Kabelende – gedacht zum Anlöten von beliebigen Steckverbindern.

Yaesu Adapterkabel CT-164 erlaubt dem Anschluss von Zubehör mit 6-poligem Mini-DIN Stecker

Günstige Alternative

Da ich ein Kabel benötigte, um eine Verbindung zwischen meinem FTM-6000S und dem Module17 v01.E herzustellen, erschien mir der aufgerufene Preis von über 20 Euro für das Originalzubehör doch etwas happig. Also machte ich mich auf die Suche nach alternativen Produkten – und wurde schließlich auf der chinesischen Handelsplattform meines Vertrauens fündig.

Dort entdeckte ich ein Kabel mit einem 10-poligen Mini-DIN-Stecker an beiden Enden, das offenbar für die Übertragung von Videosignalen gedacht ist. Eine Nachfrage beim Anbieter ergab, dass alle Pins intern 1:1 durchverbunden sind.

Ich entschied mich also für das ein Meter lange Kabel mit je einem 10-poligen Mini-DIN-Stecker und plante, es einfach in der Mitte durchzuschneiden – so hätte ich gleich zwei kurze Anschlusskabel, und das für gerade einmal 7,50 Euro inklusive Versandkosten.

Wenn ihr das gleiche Kabel erwerben möchtet, folgt einfach dem Link und wählt eure gewünschte Länge sowie Konfiguration aus.

Mini-DIN 10-polig, Stecker-auf-Stecker, 1 m auf Aliexpress (Affiliate Link)

Belegung und Kabelfarben

Nachdem das Kabel im Briefkasten lag, prüfte ich zunächst mit dem Multimeter, ob es tatsächlich 1:1 belegt war. Die Aussage des Anbieters stimmte: Jeder Pin war direkt mit dem entsprechenden Gegenüber verbunden.

Anschließend schnitt ich das Kabel in der Mitte durch und ermittelte – ebenfalls mit dem Multimeter – die Zuordnung der Pins zu den einzelnen Kabelfarben.

PinSignalFarbe
1NF Eingangblau
2Masse (GND)grün
3PTTgrau
4NF Ausgang (9k6)orange
5NF Ausgang (1k2)gelb
6SQL/CORweiß

Ein letzter Test sollte zeigen, ob der Stecker auch tatsächlich in die Buchse des Funkgeräts passt. Leider war die Gummierung des Steckers etwas zu dick, sodass er nicht ganz hineinrutschte. Ich musste daher ein wenig von der Gummierung entfernen. Anschließend saß der Stecker mit solidem, sattem Halt in der Buchse.

Fazit

Mit ein wenig Nacharbeit konnte ich zwei voll funktionsfähige Datenkabel für mein Yaesu FTM-6000S herstellen – und das zu einem Preis von gerade einmal einem Drittel des originalen Zubehörartikels. Und dabei sind die Versandkosten, die beim Kauf des Originalzubehörs zusätzlich angefallen wären, noch gar nicht berücksichtigt.

Selbst angefertigtes Datenkabel für den Anschluss eines Module17 an das YAESU FTM-6000S

Habt ihr auch einen Tipp, wie man bei Zubehörartikeln Geld sparen kann? Dann schreibt eure Erfahrungen gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert sie mit uns in unserer Telegram- oder WhatsApp-Gruppe.

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ICOM IC-7300MK2 – HF/50/70 MHz Transceiver

Nach über 100.000 verkauften Geräten präsentiert Icom nun eine überarbeitete Version seines Erfolgsmodells IC-7300.

Auf der Tokyo Ham Fair 2025 stellte Icom den Nachfolger des kompakten und beliebten Kurzwellen-Transceivers IC-7300 vor: den IC-7300MK2 (Mark 2). Hier ein Überblick über die wichtigsten Neuerungen:

  • Eingebauter LAN-Port mit integriertem Webserver: Ideal für Remote-Betrieb – ein externer Server mit der RS-BA1-Software ist nicht mehr erforderlich.
  • Integrierter Telegrafie-Decoder: Empfangene Morsezeichen werden automatisch erkannt und direkt auf dem Display angezeigt.
  • HDMI-Anschluss: Ermöglicht den direkten Betrieb mit einem externen Monitor für eine größere und übersichtlichere Darstellung.
  • USB Typ C-Anschluss: Zur Übertragung von Audiosignalen. Zusätzlich können zwei Anwendungen parallel mit dem Transceiver kommunizieren, etwa FT8- und Logbuch-Software.
  • Zusätzliche SMA-Buchsen: Für den Anschluss einer separaten Empfangsantenne oder zum Einschleifen externer Bandpassfilter.
  • Optimierte Empfänger-Performance: Verbesserte RMDR- (Reziproker Mischdynamikbereich) und Phasenrausch-Werte reduzieren Störungen durch benachbarte Signale.
  • Reduzierte Wärmeentwicklung: Durch optimierte Komponenten und Gleichspannungszweige arbeitet das Gerät kühler und zuverlässiger.
  • Energieeffizienz: Um 23 % geringerer Stromverbrauch im Empfangsbetrieb.
Bedienseite des neuen Icom IC-7300MK2

Die genannten Neuerungen werden auch in dem folgenden Videoclip anschaulich zusammengefasst.

Zudem steht ein englischsprachiger Flyer mit allen Details unter folgendem Link zum Download bereit: Produktflyer IC-7300MK2 (PDF)

Der Transceiver soll in Japan noch Ende 2025 auf den Markt kommen und dürfte damit spätestens Anfang 2026 auch hierzulande erhältlich sein. Sobald weitere Details vorliegen, informieren wir euch selbstverständlich hier auf DL-Nordwest.

Betreibt ihr bereits einen IC-7300? Was haltet ihr von den neuen Erweiterungen des IC-7300MK2? Meint ihr, ein Update lohnt sich? Schreibt es gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert es mit uns in unserer Telegram- oder WhatsApp-Gruppe.

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ICOM ID-5200 – Neuer 144/430 MHz D-Star Mobilfunktransceiver

ICOM sorgt auf der Tokio Ham Fair für Aufmerksamkeit: Ein Mockup des Nachfolgers des ID-5100 wurde enthüllt. Was ist bislang über das neue Modell bekannt?

Update vom 27.05.2026

ICOM hat nun ein offizielles Vorstellungsvideo veröffentlicht. Erstmalig bei ICOM Funkgerät wird der ID-5200 auch analoges APRS unterstützen. Weitere Details findet ihr in unserem neuen Beitrag:

Update vom 24.08.2025

In einem offiziellen Beitrag hat Icom UK weitere Details zum ID-5200 veröffentlicht:

  • Simultanen Empfang von FM-FM, FM-DV und DV-DV Signalen
  • Beim LCD-Display handelt es sich um ein Touchscreen
  • VHF- und UHF-Breitbandempfang sowie Empfang von AM-Flugfunk

Quelle: icomuk.co.uk

Auf der diesjährigen Tokio Ham Fair präsentierte Icom erstmals einen Nachfolger des bereits seit 2014 erhältlichen ID-5100 144/430-MHz D-Star-Mobilfunktransceivers. Bei dem ausgestellten Gerät handelt es sich um ein Mockup. Das Design könnte also noch einmal überarbeitet werden, und die auf dem Display gezeigten Symbole bzw. Funktionen sind möglicherweise noch nicht implementiert. Dennoch bietet das Mockup ausreichend Anhaltspunkte für erste Spekulationen.

Mockup des Icom ID-5200 in der Vitrine, Quelle: hamlife.jp

Im ersten Moment könnte man meinen, einen Blick auf das neue Kenwood-Mobilgerät TM-D750 zu werfen. Durch das große LCD-Farbdisplay wirkt er ihm tatsächlich verblüffend ähnlich. Gleichzeitig ist die Verwandtschaft zu seinem Vorgänger, dem inzwischen etwas in die Jahre gekommenen ID-5100, unverkennbar – besonders bei der HF-Einheit.

Auf der Vorderseite der HF-Einheit des ID-5200 sind die modularen Buchsen für den Anschluss der Kontrolleinheit und des Mikrofons sowie eine USB-Typ-C-Buchse und ein Mikro-SD Kartenslot deutlich zu erkennen.

Vorderseite des Icom ID-5200, Quelle: hamlife.jp

Die Bedieneinheit verfügt über separate Regler für Lautstärke und Rauschsperre für Band A und B sowie Encoder zum Einstellen des VFO oder zum Wechseln der Speicherkanäle. Unterhalb des farbigen LCD-Displays befinden sich fünf Tasten, von denen vier doppelt belegt sind. Anders als beim Kenwood TM-D750 verzichtet Icom offenbar darauf, die aktuelle Funktion der Tasten direkt im Display anzuzeigen, sodass sich diese je nach Menü oder gewählter Funktion nicht automatisch ändern. Links neben dem Bildschirm gibt es einen Ein-/Ausschalter, rechts zwei weitere Taster.

Im Unterschied zum Kenwood-Gerät besitzt die Bedieneinheit keinen eingebauten Lautsprecher und scheint ansonsten nur einen Anschluss für die Verbindung mit der HF-Einheit bereitzustellen.

Rückseite des Icom ID-5200, Quelle: hamlife.jp

Auf der Rückseite befinden sich die bei Icom-Mobiltransceivern standardmäßig verwendete PL-Buchse, ein Lüfter sowie drei Klinkenbuchsen. Vermutlich dienen zwei davon dem Anschluss getrennter Lautsprecher für Band A und B, die dritte ist vermutlich für die CI-V-Schnittstelle vorgesehen.

Die Symbole auf dem Display geben Raum zu Spekulationen, Quelle: hamlife.jp

Besonders interessant wird es bei der Deutung der Symbole auf dem Display: Das GPS-Symbol deutet darauf hin, dass das Gerät über einen integrierten GPS-Empfänger verfügen wird. Außerdem sind Symbole für Bluetooth® und WLAN zu sehen, was hoffen lässt, dass sich der Transceiver im Terminalmodus direkt über Bluetooth® oder WLAN mit einem Reflektor verbinden lässt.

Aufmerksamkeitswert hat auch das „KISS 96“-Symbol: KISS steht für „Keep It Simple, Stupid“, die 96 für die Baudrate von 9600 Baud (9k6). Bisher hatte Icom in seinen Mobilfunktransceivern weder analoge APRS- noch Packet-Radio-Unterstützung implementiert. Sollte sich dies nun tatsächlich ändern, wäre das eine bemerkenswerte Neuerung.

Konkrete Details wie technische Spezifikationen, Erscheinungsdatum oder Preis nannte der Hersteller jedoch nicht.

Fazit

Als der Icom ID-5100 2014 erstmals präsentiert wurde, wusste ich sofort: Das wird mein nächster Mobilfunktransceiver. Und tatsächlich hatte ich ihn nicht nur im Auto, sondern auch lange im Shack im Einsatz. Technologisch ist er inzwischen allerdings etwas in die Jahre gekommen – kein Wunder also, dass er jetzt mit dem ID-5200 einen würdigen Nachfolger bekommt. Dieser sollte unter anderem den Terminalmodus beherrschen und vermutlich auch das direkte Anzeigen und Versenden von Bildern via D-Star sowie eine Wasserfallanzeige auf dem aktuellen Band ermöglichen.

Bisher habe ich bei allen Icom-Geräten analoges APRS sowie ein echtes KISS-Protokoll vermisst – doch das könnte sich nun tatsächlich ändern. Oder etwa doch nicht?

Ich persönlich rechne damit, dass das Gerät kein voller Duobander sein wird, also für den Satellitenfunk ungeeignet ist. AMSAT führt den ID-5200 – ebenso wie bereits seinen Vorgänger – als voll duplexfähig auf (Quelle: amsat.se). Preislich dürfte es sich jedoch unter dem neuen Kenwood TM-D750 einordnen.

Wir halten euch auf DL-Nordwest auf dem Laufenden, sobald weitere Details bekannt werden. Bis dahin könnt ihr hier in den Kommentaren gerne fleißig spekulieren.

Abschließend ein Dankeschön an hamlife.jp für die Berichterstattung direkt von der Tokio Ham Fair 2025.

Eure Einschätzung zum neuen ID-5200: Lohnt sich der Nachfolger? Schreibt es uns gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert sie mit uns in unserer Telegram- oder WhatsApp-Gruppe.

Team DL-Nordwest, Stephan 9V1LH/(9M2/)DG1BGS


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So bringst du M17 in dein OpenWebRX+

Du möchtest M17-Signale direkt im OpenWebRX+ empfangen und dekodieren? Wir zeigen dir, wie du die fehlende Unterstützung ganz einfach selbst nachrüstest.

OpenWebRX+ ist eine vielseitige Web-SDR-Software, die ideal geeignet ist, um Funkverkehr auch digital bequem über den Browser mitzuhören. Besonders im VHF- und UHF-Bereich lassen sich damit digitale Relais und Betriebsarten wie D-STAR, DMR, C4FM und NXDN direkt empfangen und dekodieren und das ganz ohne zusätzliche Software.

Ein Modus ist bislang allerdings nicht integriert: M17. Dabei handelt es sich um einen noch nicht so weit verbreiteten, offenen Standard für digitalen Sprachfunk, der zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die gute Nachricht: Du kannst die Unterstützung für M17 selbst hinzufügen. Dafür sind allerdings ein paar grundlegende Linux-Kenntnisse und etwas Erfahrung mit der Konsole nötig. In dieser Anleitung zeigen wir dir, wie du Schritt für Schritt vorgehst.

Vorbereitungen

Bevor wir mit dem eigentlichen Nachrüsten des M17-Dekoders beginnen, solltest du dich zunächst per SSH auf dem Rechner einloggen, auf dem OpenWebRX+ installiert ist. Anschließend sorgen wir dafür, dass dein System auf dem aktuellen Stand ist und alle nötigen Werkzeuge zur Verfügung stehen.

sudo apt update
sudo apt full-upgrade
sudo apt install -y git cmake build-essential libboost-all-dev libgtest-dev libspeexdsp-dev

Codec2 installieren

M17 verwendet den offenen Codec2 zur effizienten Sprachcodierung und -dekodierung. Damit der M17-Dekoder richtig funktioniert, muss Codec2 auf deinem System installiert sein.

cd /usr/local/src/
sudo git clone https://github.com/drowe67/codec2.git
cd codec2/
sudo mkdir build && cd build
sudo cmake ..
sudo make -j$(nproc)
sudo make install
echo "/usr/local/lib" | sudo tee /etc/ld.so.conf.d/codec2.conf
sudo ldconfig

M17-Dekoder installieren

Wenn bis hierhin alles fehlerfrei gelaufen ist, können wir nun mit der eigentlichen Installation des M17-Dekoders beginnen.

cd /usr/local/src/
sudo git clone https://github.com/mobilinkd/m17-cxx-demod.git
cd m17-cxx-demod/
sudo mkdir build && cd build/
sudo cmake ..
sudo make -j$(nproc)
sudo make test
sudo make install
sudo ln -s /usr/local/bin/m17-demod /usr/bin/m17-demod

Test

Nach der Installation prüfen wir, ob der M17-Dekoder korrekt funktioniert und OpenWebRX+ die M17-Signale erfolgreich dekodieren kann. Dazu müssen wir den OpenWebRX+ Service zunächst neu starten.

sudo service openwebrx restart

Auf der Weboberfläche deines OpenWebRX+ solltest du jetzt im Fenster „Receiver“ unter „Modes“ eine neue Schaltfläche mit der Beschriftung M17 sehen. Aktiviere diese, um den M17-Dekoder einzuschalten.

Nach erfolgreicher Installation erscheint eine weitere Schaltfläche zur Aktivierung des M17-Dekoders

Mit etwas Vorbereitung und ein paar Kommandos in der Konsole lässt sich OpenWebRX+ um die Unterstützung für den digitalen Betriebsmodus M17 erweitern.

Die hier beschriebene Vorgehensweise sollte sich grundsätzlich auch auf OpenWebRX (ohne Plus) und andere Linux-basierte Systeme übertragen lassen, eventuell mit kleinen Anpassungen.

Viel Erfolg und Spaß beim Ausprobieren und Experimentieren mit M17!

Betreibt ihr bereits einen OpenWebRX und habt diesen erfolgreich um weitere Funktionen erweitert? Habt ihr Ergänzungen oder Hinweise, die wir in diese Anleitung aufnehmen sollten? Dann schreibt es gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert sie mit uns in unserer Telegram- oder WhatsApp-Gruppe.

Team DL-Nordwest, Stephan 9V1LH/(9M2/)DG1BGS


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Kenwood TM-D750: Neue Informationen zur Hamvention 2025

Kenwood gab auf der Hamvention 2025 weitere Details zum erwarteten Mobilfunk-Transceiver TM-D750 bekannt.

Auf der diesjährigen Hamvention präsentierte Kenwood, ebenfalls in einer Glasvitrine, einen teilweise funktionsfähigen Prototyp des seit Langem erwarteten neuen Mobilfunk-Transceivers TM-D750. Während es sich bei zuvor gezeigten Modellen lediglich um Mock-ups handelte, ist das Hardware-Design inzwischen deutlich weiter fortgeschritten, und die Ingenieure konzentrieren sich nun auf die Entwicklung der Firmware. Bereits einige Tage zuvor kursierten aktuelle Bilder des Displays im Internet, die Raum für weitere Spekulationen ließen.

Teilweiser funktionaler Prototyp des Kenwood TM-D750

Im Folgenden listen wir euch einige der neuen, von Kenwood bestätigten Informationen auf:

  • Simultaner Empfang und Aufnahme auf VHF und UHF, zum Beispiel für Satellitenfunk, sowie Crossband-Repeater-Funktion
  • Empfangsbereich von 108 MHz bis 1,2 GHz, somit kein HF-Empfang wie beim TH-D74 bzw. TH-D75
  • APRS-Aktivierung auf Knopfdruck inklusive automatischer Frequenzeinstellung
  • Integriertes WLAN und Bluetooth
  • Integriertes KISS-TNC für 1200 und 9600 Baud Packet Radio sowie ein integriertes APRS iGate
  • D-Star Betrieb entweder direkt über Funk oder im Terminal- und Reflektormodus über Bluetooth, USB und WLAN
  • USB Typ-C Anschlussport und SD-Kartenslot, sowohl an der Bedieneinheit als auch am HF-Teil
  • 6-Pin Mini-DIN Dataport, beispielsweise zum Anschluss eines externen TNC, MMDVM-Modems oder M17-Moduls
  • Anschlussmöglichkeit für einen externen GPS-Receiver, ansonsten wird der interne GPS-Empfänger verwendet

Der Transceiver soll voraussichtlich erst im letzten Quartal dieses Jahres in die Massenproduktion gehen. Das englischsprachige Präsentation von Don W6GPS haben wir euch hier eingebettet.

Weitere aktuelle Informationen sowie ein Feature-Video des Kenwood TM-D750 findet ihr in der offiziellen englischsprachigen Facebook-Gruppe Kenwood TM-D750A.

Wir sind gespannt auf eure Meinung zum Kenwood TM-D750! Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert sie mit uns in unserer Telegram- oder WhatsApp-Gruppe.

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