Ist sie schon jemand aufgefallen? Diese merkwürdige Buchstaben und Zahlenkombination findet der aufmerksame Beobachter seit Anfang Oktober auf unserem YSF Dashboard in der Spalte „Connected YSF-Gateways“(Ganz am Ende).
Was verbirgt sich hinter diesem Kürzel? Das es ein YCS Netz gibt ist euch vielleicht schon länger bekannt, dieses wurde aber nun vor einigen Wochen so umgebaut/erweitert das speziell für Yaesu DR-2X Repeater eine bessere Nutzung möglich ist. Weitere Info hierzu findet ihr unter Xreflector.net. Hier wird mit DG-ID gearbeitet, wie diese einzustellen und zu verwenden sind könnt ihr in den Handbüchern eurer Endgeräte nachschauen.
Doch zurück zu diesem oben genannten Kürzel. YCS262 ist der Master auf dem uns Peter DG9FFM freundlicherweise die DG-ID 79 überlassen hat und auf dem unsere QSO´s jetzt auch hin und her übertragen werden. Also immerhin der dritte C4FM Zugang (neben Wires-X und YSF) für den Bereich DL-Nordwest.
Was ändert sich jetzt für euch? Im Prinzip gar nichts. Ihr könnt alles genau so lassen wie bisher. Oder ihr wollt experimentieren, dann könnt ihr auch den neuen YCS Bereich besuchen und von dort aus DL-Nordwest oder auch andere DG-ID´s erreichen. Viel Spaß weiterhin beim gemeinsamen Hobby
DL-Nordwest wächst weiter. Unser neuester Zuwachs nennt sich NXDN TG20421 und bringt wieder eine neue Betriebsart ins Spiel.
NXDN (NEXEDGE) ist ein von Kenwood und ICOM (IDAS) gemeinsam entwickelter Bündelfunkstandard, der natürlich auch von uns Funkamateuren genutzt werden kann. Hierzu haben wir einen weiteren Reflektor erstellt und mit DL-Nordwest verbunden.
Wer also ein solches NXDN Gerät sein eigen nennt oder auch mal den Cross Modus über Pi-Star probieren möchte ist hier richtig. Falls die Nummer TG20421 bei euch noch nicht auftaucht – einmal kurz Update machen, dann sollte die TG in der Liste stehen.
Wie das mit dem Cross-Mode funktioniert haben wir in den Beiträgen ja schon mal erklärt. (Cross-Mode mit Pi-Star). Viel Spaß beim experimentieren.
Übrigens das im Dashboard die Rufzeichen nicht korrekt angezeigt werden ist normal – die „echten NXDN’ler“ haben eine passende Nummer beantragt. Hier geht es aber nur um die Anzeige, die Funktion ist hiervon nicht betroffen.
Wir haben mal wieder ein wenig gebastelt. Als einer der ersten XLX Reflektoren bietet DL-Nordwest XLX421 jetzt neu im Modul Z eine Echo Funktion an.
Bisher musste man immer zu dem YSF Parrot oder DMR wechseln oder mit Zweitgerät sich selber ab zu hören und damit andere User zu nerven. Dieser Modulationstest ist jetzt im Modul X in C4FM, DMR oder auch D-Star möglich ohne das Modul zu wechseln. Wir wünschen euch viel Spass beim experimentieren.
Durch ein Systemweites Update aller YSF Reflektoren hat sich folgende Änderung ergeben.
Alle Reflektoren haben einen Bindestrich dazu bekommen, damit sie auch am FT-70 korrekt angezeigt werden. Also bitte setzt als Default Reflektor jetzt neu
DE-DL-Nordwest dann ist wieder alles beim alten. Gerade beim MMDVM sieht man ja nicht sofort wenn die Verbindung weg ist, man wundert sich nur das nichts los ist.
Also ganz klar noch mal der Hinweis für Niedersachsen – Private Nutzung weiterhin verboten!!
Bereits vier Länder setzen das so genannte „Mikrofonverbot“ aus, zwei weitere verzichten auf Kontrollen. Nunmehr haben auch Mecklenburg-Vorpommern als drittes und Niedersachsen als viertes Bundesland veröffentlicht, dass Sie von der „großen Lösung“ nach § 46 Abs. 2 StVO Gebrauch gemacht haben. Bayern und Hessen setzen die Kontrollen aus. Bayern setzt Kontrollen wie bereits zuvor Hessen aus, setzt sich aber weiter für eine bundeseinheitliche Lösung ein.
Dem RTA liegt nunmehr die Bestätigung aus Mecklenburg-Vorpommern vor, dass das Mikrofonverbot auch in diesem Bundesland gemäß § 46 Abs. 2 StVO ausgesetzt wird. Ebenso ist Niedersachsen verfahren, jedoch (vorläufig) nur bis zum 31.01.2021. Das Verkehrsministerium Bayern hat – nachdem es als erstes Bundesland die Unterstützung des Anliegens des RTA zur Verlängerung der Mikrofonverbote ausgesprochen hatte – der Lösung in Hessen entsprechend, Kontrollen des geltenden Verbots bis zum 31.01.2021, ausgesetzt.
Damit ergibt sich aktuell folgende Situation für die Nutzung von Mikrofonen durch Funkdienste:
§ 46 Abs. 2 StVO durch Ausnahmeregelung verlängert bis zum 31.01.2021: Niedersachsen nur für gewerbliche Nutzung, keine Ausnahme für Amateurfunk
§ 46 Abs. 2 StVO Ausnahmeregelung verlängert bis zum 30.06.2021: Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.
Nochmals bittet der RTA die übrigen Bundesländer sich diesem Beispiel vollständig anzuschließen.
Aussetzung der Kontrollen des bestehenden Verbots (nachfolgende Hinweise unbedingt beachten): Bayern und Hessen.
Nochmals zur Klarstellung: In allen Bundesländern, von denen bis dato keine Rückmeldung vorliegt bzw. bekannt ist, ist anzunehmen, dass diese bis dato keine Entscheidung zur Aussetzung des „Mikrofonverbots“ getroffen haben. Die Nutzung des Mikrofons durch den Fahrer stellt dort daher eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann. Käme es während der Nutzung eines Mikrofons zu einem Unfall, könnte der Versicherungsschutz eingeschränkt, ja sogar insgesamt gefährdet sein, wenn das Unfallereignis hierauf ursächlich beruhen würde. Nichts anderes dürfte bis dato in Hessen und Bayern gelten, weil hier „lediglich“ die Anweisung besteht, von Kontrollen der Nutzung bis zum 31.01.2021 Abstand zu nehmen. Das Nutzungsverbot gemäß StVO gilt daher dennoch. Allein in denjenigen Ländern, die eine Ausnahmegenehmigung gemäß § 46 Abs. 2 StVO erteilt haben, besteht zurzeit definitiv kein Problem für die Nutzung eines Mikrofons ohne Freisprechanlage. „Der RTA und der Vorstand des DARC bleiben für alle Funkdienste am Ball“, erklärt deren Vorsitzender Christian Entsfellner, DL3MBG. Alle interessierten Kreise und Funkamateure, bittet der Vorstand zur besseren Koordination und Entlastung der Behörden gerade in der aktuellen Situation von Einzelanfragen Abstand zu nehmen. Änderungen bzw. Updates werden zeitnah zur Verfügung gestellt. „Wer auf anderem Wege dennoch Informationen erhält oder erhalten hat, möge uns diese bitte zur Verfügung stellen“, gibt DL3MBG mit auf den Weg. Der RTA bedankt sich ganz herzlich für die Mithilfe bei DV B, Peter Meßthaler, DG4NBI, und beim juristischen Berater des RTA, Bertram Heßler, DG2FDE. Darüber berichtet der Vorstand des DARC e.V.
Um beim IPSC2 in DMR mit mehreren Hotspots im gleichen Master einzuloggen, benötigt man eine zweistellige Erweiterung (Extension) eurer DMR ID, also z.B. 01, 02, usw.
Auf einem XLX-Server führt das jedoch dazu, dass ihr nicht übertragen werdet!! Also bitte nur eure 7-stellige DMR ID eintragen ohne Erweiterung.
Bei dem Gerät, das ihr zum Senden verwendet, bitte keinen Anhang wie /m, /p oder /name eingeben. Auch das wird in einem XLX-Raum nicht übertragen!
Das betrifft natürlich nicht nur unseren XLX421, sondern auch andere Brücken-Räume und jeden anderen XLX ebenfalls.
Ihr wollt auch ohne Funkgerät digital qrv werden? In diesem Beitrag erklären wir euch wie es funktioniert.
Advanced Multi-Band Excitation (AMBE™) ist ein proprietärer und durch Patente geschützter Sprachcodec und eingetragenes Warenzeichen von Digital Voice Systems, Inc. für sehr niedrige Bitratenbereiche von 2,0 bis 9,6 kbit/s.
So die Information bei Wikipedia. Für uns ist natürlich die Praxis das Wissenswerte. Das die Dinger von Amateurfunk Protokollen bis zu Satellitentelefonen Verwendung finden ist auch noch gut zu wissen. Aber nun zu einem praktischen Beispiel.
Schnell ein AMBE-Stick beim Händler eures Vertrauens (z.B. Wimo) bestellt und schon kann es losgehen. Betreiben kann man ihn in 2 Varianten:
Direkt am PC (Notebook)
Als separaten Server
Wir schauen uns erst einmal die 1te Variante an.
Als erstes benötigt ihr das Programm BlueDV für Windows, welches ihr unter http://www.pa7lim.nl/bluedv-windows/ findet. Im Text dann auf Software klicken.
BlueDV Bedienoberfläche unter Windows
Zu den Einstellungen im Setup (findet ihr im Punkt Menü):
BlueDV: Einstellungsmenü unter Windows
Serial muss auf OFF stehen
Your Call ist klar – da muss euer Rufzeichen eingetragen werden (ohne irgendwelche Anhänge)
RX/TX Colors und Invert RXTX screen anklicken, so verändert sich die Farbe im Empfang zu Grün und bei senden zu Rot
Frequency muss eingetragen sein, auch wenn sie gar nicht benutzt wird, sonst speichert das Programm nicht
Bei D-Star das gewünschte Modul eintragen
DMR: Die ID eintragen (wird auch benötigt wenn ihr nur D-STAR macht) DMR type auswählen, also ob BrandMeister, DMR+ oder XLX Reflektoren gewünscht sind und einen passenden Master einstellen
Fusion: Bei den Einstellungen für Fusion zunächst das Netz auswählen, also FCS oder YSF und die gewünschten Start Räume festlegen
Jetzt kommen die eigentlichen Einstellungen für den AMBE™-Stick:
Use AMBE anklicken – Model AMBE3003 – Serial Port wie vorgegeben – DMR ID eintragen – BaudRate 460800
Was jetzt kommt betrifft nur diejenigen, die nicht direkt mit dem Stick am PC arbeiten wollen, also wenn ihr einen externen AMBE-Server verwendet (Variante 2).
USE AMBEServer anklicken – Die IP Nummer (im Netzwerk) auf der sich das AMBEServer Programm befindet. Die Port Nummer, die ihr später noch im Router als UDP Port freigeben müsst
Jetzt seid ihr im Setup-Menü und ihr könnt mit „Save“ bestätigen.
Weiter geht es mit den sehr wichtigen Feineinstellungen.
BlueDV: Mikrofon- und Lautsprecher Lautstärkeeinstellung für den AMBE™-Stick
Ihr klickt auf die Registerkarte AMBE und hier sind die Einstellungen für den Lautsprecher und vor allen Mike Gain. Beim ersten PTT drücken war das nicht anzuhören, so laut war das. Hier die Bitte, nehmt einen Parrot – Echoraum um das zu testen.
Meine Erklärung bezieht sich auf die Windows Variante. Wer stattdessen mit seinem Android Smartphone qrv werden möchte, lädt sich im Google PlayStore das Programm BlueDV und richtet es entsprechend ein.
Gastbeitrag von Jörg DO3YKT, geschrieben von Holger DO5HOK
Moin aus dem Norden,
Nach 3 Hotspots, DV4Mini, Jumbospot und jetzt dem Dual Hat war ich schon am verzweifeln. Alle drei Hotspots waren im PI-Star Netzwerk zu Connecten und auch Empfangsseitig waren die Stationen über den eingestellten Reflektor zu hören doch man höre und staune mein Gerät ging einfach nicht auf Sendung zum Hotspot!!!
Zwecks Fehlerdiagnose habe ich alles mögliche ausprobiert wie z.B. verschiedene OM´s nach dem Problem befragt, Image neu geflasht, etc..
Durch das viele hin und her bin ich die Menüpunkte meines Handgerätes durchgegangen und habe einfach mal mein Gerät von Narrow in Wide umgestellt und das war die Lösung!
Also ab ins FT-70DE Menü, Punkt 61
suchen und einfach von Narrow in Wide umstellen
Siehe da, nach der Umstellung klappte es auf einmal und ich konnte mein erstes QSO über einen Hotspot führen!
73 de DO3YKT (Jörg)
Anmerkung DK5BS: Wir reden von Narrow und Wide — nicht von DN und VW… bitte nur DN verwenden, sonst wird das nicht in die anderen Netze übertragen. Und als MicGain Empfehlung Stufe 2.
Anmerkung von 9V1LH / DG1BGS: Alternativ kann man, für den Fall dass man einen openSPOT verwendet und lieber in der Narrow-Einstellung des FT-70D arbeiten möchte, diesen in den Modem-Einstellungen auch auf Half Deviation stellen.
Getestet mit FT-70D Firmware-Version C1.11 und openSPOT 1 Version 0141.
Das Radioddity GD77 bietet, wenn es mit der OpenGD77-Firmware nach Roger Clark VK3KYY (https://www.rogerclark.net/), nicht zu vergessen die OMs des Programmierteams, geflasht worden ist, weitaus mehr als die Original GD77-Firmware. Unter anderem einen Hotspot Mode, zu dem hier einige Tipps gegeben werden.
Grundsätzlich werden benötigt (Alternativen gibt es auch, darauf gehen wir aber hier nicht ein):
Ein DMR-Funkgerät zum Einsprechen
Ein Radioditty GD77 als Hotspot
Das Programmierkabel zum GD77
Ein Windows-PC mit USB-Schnittstelle
Ein Internetzugang (DSL/LTE, je nachdem, was der Router hergibt)
Das Setup sieht wie folgt aus:
(Quelle: Axel DL8BBK)
Die jeweils aktuelle OpenGD77-Firmware (OpenGD77.sgl) und den FirmwareLoader.exe sowie die aktuelle, dazu passende Programmiersoftware „OpenGD77CPSInstaller.exe“ (CPS, ohne die geht es nicht!) kann man unter folgenden Link im Bereich „Development updates“ herunterladen:
Der Installationsprozess ist einfach. Erst die CPS installieren, dann die Firmware auf das GD77 bringen. Installationsanleitungen sparen wir uns hier. Wir bitten euch hierzu im Internet zu recherchieren.
Achtung: Manche Virenscanner mögen den Treiber für die serielle Schnittstelle, der mit der CPS ausgeliefert wird, nicht. Die Installation erfolgt auf eigenes Risiko. Auch hierzu gibt es im OpenGD77-Forum genug zum Lesen.
Jetzt stellt man den VFO-Modus des GD77 an und wählt eine der in den Bandplänen ausgewiesenen Gatewayfrequenzen im 2m- oder 70cm-Band aus (Simplexbetrieb – Beide Frequenzen – RX/TX – sind gleich), je nachdem welche Möglichkeiten man mit dem erforderlichen zweiten Gerät, über das in den Hotspot eingesprochen wird, hat.
Manche PC mögen keine HF-Einstrahlungen in die USB-Schnittstelle. Das Programmierkabel ist ein entsprechendes Einfallstor. Hier empfehlen wir, sobald es zu Abbrüchen in der Audio beim Empfang kommt, Klappferrite direkt hinter den Steckern des Programmierkabels Geräteseitig und PC-seitig einzusetzen. Auch reicht i.d.R. eine Ausgangsleistung von 50 mW für den Hotspotbetrieb innerhalb einer Wohnung aus.
Als Betriebssoftware für die Überleitung der Datenströme vom Windows-PC zum Router gibt es aktuell zwei Stück zur Auswahl: MMDVMhost oder BlueDV
Bevor wir mit dem Konfigurieren von Handfunkgerät und Software beginnen, müssen wir diese erst einmal downloaden.
Den Download für die MMDVMhost Software findet ihr hier:
Variante 1 OpenGD77 mit MMVMhost: Der Download kommt als .zip Datei, diese bitte in einen Ordner deiner Wahl entpacken (bei mir heißt sie MMDVMhost) und anschließend eine Verknüpfung zu einem leicht zugänglichen Ordner z.B. auf dem Desktop erstellen!
Jetzt öffnen wir aus diesem Ordner die MMDVM.ini Datei und füllen die erforderlichen Dinge wie z.B. Callsign, ID, Frequenzen, ComPort, Zuordnungen der TS und des Startreflektors etc. aus. Speichern nicht vergessen!
Den ComPort erfahrt ihr durch Anschließen des Programmierkabels und Nachschauen im Gerätemanager eures PCs.
Das Kabel lassen wir am Handfunkgerät, schalten es ein und drücken den grünen Button am Handgerät suchen unter „Einstellungen“ den Punkt Hotspot und wählen mit den rechts/links Tasten MMDVM aus und bestätigen wieder mit der grünen Taste!
Nun starten wir die MMDVMhost.exe. Dann muss sich ein Fenster öffnen, dass ähnlich den nachfolgenden Bildern aussieht!
Diese Software ist die Schnittstelle zwischen PC und DMR-Master und braucht ein paar Sekunden, bis sie die Verbindung hergestellt hat. Jetzt müsste euer Gerät folgendes Anzeigen:
In meinem Fall bin ich nun mit dem Reflektor 4003 (Elbe/Weser) und der Talk Group 9 verbunden! Was wir jetzt noch benötigen ist ein 2. DMR Gerät mit dem wir auf derselben Frequenz wie dem auf Hotspotgerät angezeigt, jetzt funken können.
Variante 2 OpenGD77 mit Blue DV:
Auch hier kommt der Download als .zip Datei. Allerdings befindet sich nach dem Entpacken nur eine Datei im Verzeichnis, die installiert werden muss.
Nach der Installation befindet sich bei euch auf dem Desktop ein Icon mit dem BlueDV Symbol, bitte öffnet das Programm und sucht euch im Menü das Setup und füllt bitte wieder alles das aus, was für den Betrieb erforderlich ist, wie z.B. Call, ID, etc..
Bitte nach dem Ausfüllen das Speichern nicht vergessen!
Nun nehmt ihr euch für weitere Einstellungen die BlueDVconfig.ini vor, die sich hier befindet: C:\Users\…\Documents\BlueDV Auch hier bitte nochmal alles prüfen und fehlende Einträge ergänzen und speichern.
Jetzt verbinden wir das Programmierkabel mit dem Handfunkgerät, schalten es ein und drücken den grünen Button am Handgerät suchen die Einstellungen und wählen bei Hotspot mit den rechts/links Tasten BlueDV aus und bestätigen wieder mit der grünen Taste!
Nun die BlueDV Software starten. Nach meiner Konfiguration sieht der Bildschirm dann so aus:
und mein Hotspotgerät zeigt folgendes:
Jetzt benötigen wir wie in Variante 1 ein 2tes DMR Gerät mit dem wir auf derselben Frequenz wie dem auf Hotspotgerät angezeigt, funken können. Funktioniert natürlich im Moment nur auf DMR.
Die Umschaltung der TG erfolgt über das Gerät, mit dem in den Hotspot eingesprochen wird. Diese muss also entsprechend programmiert sein.
Für Verbesserungen, Ergänzungen und Anregungen sind wir dankbar. Nobody is perfect, HI
In diesem Beitrag beschreiben wir, wie sich das Radioddity GD-77 mit der OPENGD77 Firmware unter Pi-Star als Hotspot nutzen lässt.
So es ist da! Ein neues Spielzeug GD-77 von Radioddity (ja das schreibt sich wirklich so). Ausgepackt und in die Hand genommen hätte es auch ein Retevis RT-8 sein können. Größe und Gewicht sind etwa vergleichbar, das Display ist etwas kleiner. Auf jeden Fall wirkt die Haptik eines VHF/UHF Gerätes, das inklusive eines Handmikrofones gerade mal 92 € kostet, sehr gut. Der Drehknopf und die Tasten am Gerät wirken sehr stabil und die Verarbeitung ist für den Preis überraschend gut.
Der Hauptgrund warum ich mir dieses Gerät bestellt habe war natürlich, das auch ich davon gehört habe, wie einfach das GD-77 zum Hotspot umfunktioniert werden kann. Das wollte ich natürlich ausprobieren und man erhält nebenbei auch noch ein vollwertiges Duo-Band Handfunkgerät für DMR und FM.
Als erstes habe ich die neuste Programmiersoftware (CPS) von Roger Clark VK3YKK, dem Hauptverantwortlichen des Projektes OPENGD77, die heruntergeladen und installiert.
Bevor ihr jetzt „Flasht“ muss das Gerät mit dem beiliegenden USB-Kabel mit dem Computer verbunden werden. Die beiden unteren Tasten auf der linken Seite beim Einschalten gedrückt halten. Das Display bleibt aus, nur die LED oben leuchtet grün. Jetzt befindet sich das Gerät im Flash-Modus.
Um besagte OPENGD77-Firmware zu installieren hat die CPS unter dem Menüpunkt Extras einen Menüpunkt „Firmware loader“. Hier wählt ihr dann die neueste OpenGD77.sgl aus. Nach wenigen Sekunden ist schon alles fertig. Jetzt könnt ihr anfangen einen Codeplug zu schreiben oder einen fertigen einzuspielen.
Für unseren Versuch als Hotspot brauchen wir das allerdings nicht. Einfach das vorhandene USB-Kabel in einen Raspberry Pi stecken, auf dem Pi-Star installiert ist.
Jetzt beginnen die Einstellungen in Pi-Star selbst. Ihr ruft also Pi-Star wie gewohnt über den Browser auf und schaltet in der Konfiguration DMR als einzige Betriebsart ein. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass die grundlegenden Basis Einstellungen bekannt sind und springe deswegen gleich zum Feld Radio/Modem Typ. In der aktuellen Version ist der gesuchte Modem Typ ganz unten zu finden und trägt die Bezeichnung OpenGD77 DMR hotspot (USB). Hier zwischendurch Speichern drücken.
Weiter geht es im Absatz DMR Konfiguration. Hier müsst ihr natürlich zuerst auswählen, ob ihr ein DMR Gateway, Brandmeister oder DMR+ machen wollt und stellt den entsprechenden Master, Startreflektor/TG usw. ein. Auch hier wieder Speichern drücken.
Zuletzt muss man im GD-77 noch den Menüpunkt Options – Hotspot auf MMDVM stellen und das Gerät neu starten. Von hier an lief der Hotspot ohne Probleme mit sehr niedriger BER. Übrigens funktioniert das ganze nicht im Terminal Mode sondern nur im Access Point Mode. Ihr braucht also auf jeden Fall ein weiteres Gerät um es anzusprechen – In die Hand nehmen und direkt funken funktioniert also nicht.
Die Leistung dieser Lösung ist übrigens vom Gerät her von 50 mW bis 5 Watt regelbar. Im Pi-Star noch feiner (RF-Level). Alle Betriebsarten von DMR aus über Cross-Mode sind natürlich ebenfalls möglich.
Das englische Handbuch und ein Bild mit den Tastenbelegungen zum geflashten Handfunkgerät findet ihr übrigens auch auf der Seite von Roger Clark.