Von Elsfleth nach Rodenkirchen – Eine Tradition lebt weiter

Nach vielen Jahren in Elsfleth hat der beliebte Amateurfunk-Flohmarkt eine neue Heimat gefunden. Doch auch in Rodenkirchen steht neben dem Stöbern und Fachsimpeln vor allem eines im Mittelpunkt: das persönliche Wiedersehen.

Schon seit April 2000 gab es regelmäßig ein- bis zweimal im Jahr eine tolle Veranstaltung, auf die sich viele Funkamateure aus unserer Region immer wieder freuten: den Amateurfunk-Flohmarkt in Elsfleth.

Neben allerlei gebrauchten Funkgeräten, Zubehör und Ersatzteilen gab es natürlich auch immer wieder interessante Selbstbauprojekte zu entdecken, die vielleicht den einen oder anderen zum Nachbauen motivieren konnten. Und übrigens: Einen Kaffee bekam man hier auch immer!

Selbstbau ist Trumpf! Funkkoffer von DL5BO und DK4DW. Foto: DK5BS

Neuer Veranstaltungsort, bewährtes Konzept

Seit diesem Jahr gibt es nun einen neuen Veranstaltungsort. Die Markthalle in Rodenkirchen wurde zum Treffpunkt für viele OM und YL, die sich hier um die gut gefüllten Flohmarkttische versammelten.

Die Veranstaltungshalle 1 war gut gefüllt. Foto: DK5BS

Erfreulich ist auch, dass der Eintritt weiterhin frei ist. Und so war die Veranstaltung trotz der hohen Spritpreise wieder sehr gut besucht.

Nach meiner Schätzung fanden sich über 400 Besucher ein. Ich hatte mir in den vergangenen Jahren schon immer vorgenommen, einmal mitzuzählen, wie vielen Menschen ich dort eigentlich begegne.

Mehr als nur ein Flohmarkt

Persönlich sehe ich die Veranstaltung ohnehin mehr als einen Treffpunkt. Denn meistens komme ich vor lauter Gesprächen gar nicht dazu, mir den eigentlichen Flohmarkt in Ruhe anzuschauen.

Veranstaltungshalle 2 bot reichlich Platz zum Fachsimpeln. Foto: DK5BS

Deshalb freut es mich besonders, dass ich dieses Mal immerhin 57 Menschen getroffen, ihnen die Hand geschüttelt und mit jedem auch ein paar Worte gewechselt habe.

Bei vielen war es natürlich ein Wiedersehen. Es waren aber auch etliche dabei, bei denen die bislang nur vom Funk bekannte Stimme nun endlich ein Gesicht bekommen hat.

Insofern ist es wirklich toll, wenn jemand sein Rufzeichen gut sichtbar an der Kleidung trägt. Das macht es doch gleich viel einfacher, jemanden wiederzuerkennen oder zum ersten Mal persönlich anzusprechen.

Auch kommerzielle Händler waren vertreten. Foto: DL1BO

Fazit

Für mich war es wieder eine rundum gelungene Veranstaltung. Der Flohmarkt ist natürlich ein schöner Anlass, aber mindestens genauso wichtig sind die vielen persönlichen Begegnungen und Gespräche.

Ich freue mich jedenfalls schon auf die nächsten Veranstaltungen, sei es ein Fieldday oder der nächste Amateurfunk-Flohmarkt. Einige für dieses und und auch schon für nächstes Jahr findet ihr in der Rubrik Termine. Denn eines zeigt sich immer wieder: Unser gemeinsames Hobby lebt nicht nur von der Technik, sondern vor allem von den Menschen dahinter.

Wart ihr ebenfalls in Rodenkirchen dabei, und was macht für euch den besonderen Reiz solcher Treffen aus? Schreibt eure Erfahrungen gerne in die Kommentare unter diesem Beitrag oder diskutiert sie mit uns in unserer Telegram- oder WhatsApp-Gruppe.

Team DL-Nordwest, Bernd DK5BS

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